„Strange Angel“: Cast für Drama um dem Okkultismus verfallenen Raketen-Pionier steht

    Jack Reynor spielt einen der Väter der US-Raketenwissenschaft

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 20.02.2018, 12:20 Uhr

    Jack Reynor in „Transformers: Ära des Untergangs“ – Bild: Paramount Pictures
    Jack Reynor in „Transformers: Ära des Untergangs“

    Der amerikanische Streaming-Dienst CBS All Access („Star Trek: Discovery“) hat den Cast für seine nächste Drama-Serie beisammen. Im Zentrum von „Strange Angel“ steht die reale Geschichte des früheren Raketenwissenschaftlers Jack Parsons, der gleichzeitig der Philosophie des Okkultisten Aleister Crowley anhing. Die erste Staffel umfasst zehn Folgen, eine deutsche Heimat ist noch nicht bekannt geworden.

    Jack Reynor schlüpft in die Rolle des Protagonisten Jack Parsons, einem aus der Arbeiterschicht kommenden Mannes im Los Angeles der 1930er Jahre. Er ist brillant und hat sich vom Job eines Hausmeisters in einer Chemiefabrik hochgearbeitet und hilft nun dabei, die neue, noch phantastisch anmutende Raketenwissenschaft in den USA salonfähig zu machen. Bei seinem Aufstieg stolperte er über die Philosophie der Selbstverwirklichung von Crowley und rutscht darüber auch in dessen anderen Lehren, die ihn zur Teilnahme an „magischen“ Ritualen und Sex-Orgien bringt.

    Bella Heathcote („The Man in the High Castle“) porträtiert Jacks Ehefrau und größte Unterstützerin, Susan Parsons. Sie ist intelligent und stand Jahre unverbrüchlich hinter den Träumen ihres Mannes, für die sie manches Opfer auf sich genommen hat. Seine Beschäftigung mit dem Okkulten sieht sie aber kritisch. Rupert Friend ist als Ernest Donovan zu sehen, ein haltloser Außenseiter. Als neuer Nachbar der Familie zieht er Jack in die neue Richtung, die den Menschen verspricht, dass sie die Realität nach ihren Wünschen werden formen können. Greg Wise wird als Alfred Miller zu sehen sein, der Grand Magus der Agape Loge. Miller ist attraktiv und versteht es, seine Mitmenschen mit seinen Ideen zu verführen. Aber nie wird so ganz klar, was seine Positionen eigentlich sind.

    Michael Gaston („Unforgettable“) ist als Jacks Schwiegervater Virgil Byrne mit an Bord. Der dominante Mann drückt seiner Umgebung seine religiösen und moralischen Vorstellungen auf. Der Part von Jacks bestem Freund, dem Ingenieur Richard Onsted, wird von Peter Mark Kendall dargestellt. Onsted ist ebenfalls ein Genie und blickt verächtlich auf jene, die er sich geistig unterlegen wähnt. Rade Serbedzija stellt Jacks wissenschaftlichen Mentor Prof. Filip Mešulam dar. Der hilft dabei, der neuen Idee eines Raketenantriebs an der Caltech-Universität Rückhalt zu verschaffen.

    Zack Pearlman porträtiert den Studenten Samson Hunt, der von Jacks Ideen begeistert ist und sich in dessen Team einsetzen will. Samson wird als klassischer Nerd beschrieben, aber auch als typisches Kind seiner Zeit mit Hang zum Chauvinismus und Rassismus. Ein weiterer Student ist Gui Chiang, dargestellt von Keye Chen. Obwohl dem echtes königlichen Blut durch die Adern fließt, wird er in seiner Fakultät gerne übersehen.

    Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Buch von George Pendle, die Adaption wurde von Mark Heyman („Black Swan“) entwickelt. „The Good Fight“-Produzent Ridley Scott zeichnet mit Scott Free Productions auch hier verantwortlich. AMC hatte das Projekt einst entwickelt (fernsehserien.de berichtete), aber schließlich nicht weiterverfolgt.

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