Die 8 wichtigsten Serien im Oktober

    Von „Das Netz“ bis „Peripherie“, von „CSI: Vegas“ bis „Peacemaker“

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 30.09.2022, 10:29 Uhr

    Starten im Oktober neu in Deutschland: „Peacemaker“, „Peripherie“ und „CSI: Vegas“ – Bild: RTL+/Prime Video/RTL+
    Starten im Oktober neu in Deutschland: „Peacemaker“, „Peripherie“ und „CSI: Vegas“

    Mit einer Übersicht von Serien, über die man im Oktober 2022 sprechen wird, versucht die fernsehserien.de-Redaktion, ein bisschen Ordnung ins Chaos der unterschiedlichen Sender im Free- und Pay-TV sowie der Streaminganbieter zu bringen.

    Hinweis: Eine tagesaktuelle Übersicht von Disney+, Netflix, RTL+, ZDFmediathek und ARD Mediathek sowie weiteren Streamingdiensten stellen wir unter fernsehserien.de/​streaming zur Verfügung.

    Neben den neuen Serienstarts sind im Oktober auch einige neue Serienstaffeln hervorzuheben: Am 3. Oktober kehrt „The Walking Dead“ mit den letzten acht Episoden zu ProSieben Fun und Disney+ zurück; am 8. Oktober geht es bei Sky One mit der vierten Staffel von „Babylon Berlin“ weiter; ab dem 20. Oktober wird die langlebige Serie „Alarm für Cobra 11“ als Filmreihe fortgesetzt, die Premiere erfolgt bei RTL+; und am 21. Oktober schickt Netflix seine deutsche Eigenproduktion „Barbaren“ in die zweite Staffel.

    CSI: Vegas

    Alte Leichen im Keller neu untersucht

    In der neuen Serie „CSI: Vegas“„ sind seit dem Ende von „CSI“ zehn Jahre vergangen, das bisherige Ermittlerteam hat sich in alle Winde zerstreut und neue Angestellte wie auch neue Methoden haben sich im Crime Lab breitgemacht.

    Ein Anschlag auf Detective a. D. Jim Brass (Paul Guilfoyle) holt das Ehepaar Sara Sidle (Jorja Fox) und Gil Grissom (William Petersen) von einer Forschungsreise zurück nach Las Vegas.

    Schnell stellt sich heraus, dass dort neue, brisante Enthüllungen einen Schatten über die frühere Arbeit des Crime Lab von Vegas werfen, die zahllose Verurteilungen auch aus der Zeit Grissoms infrage stellen, da die Korrektheit der Indizien-Beweise angezweifelt werden kann. Auch der Ruf von Grissom als damaliger Vorgesetzter steht auf dem Spiel.

    Zusammen mit den aktuellen Mitarbeitern (dargestellt von Paula Newsome, Matt Lauria, Mandeep Dhillon und Mel Rodriguez) machen sich Grissom und Sidle insgeheim an die Ermittlungen – denn während sie natürlich nicht offiziell ihre alte Arbeit reinwaschen können, gibt der Anschlag auf Brass ihnen die Chance, kurzfristig als externe Experten angeheuert zu werden.

    „CSI: Vegas“ hat am 1. Oktober beim Streamingdienst RTL+ seine Deutschlandpremiere – eine TV-Ausstrahlung bei VOX ist für 2023 angekündigt. Die Auftaktstaffel umfasst zehn Episoden.

    The Equalizer

    Jede Generation braucht ihre Helden

    Robyn McCall (Queen Latifah) ist eine der effizientesten Einsatzagentinnen, die die CIA hat. Beziehungsweise hatte, denn sie fühlt sich von ihrem Arbeitgeber einmal zu viel belogen, so dass sie etwas erledigte, was sie letztendlich nicht mit ihren moralischen Grundsätzen vereinbaren konnte. Daher verlässt sie zu Serienbeginn die Agency – auch, um mehr Zeit mit ihrer 15-jährigen Tochter Delilah (Laya DeLeon Hayes) zu haben, die sich von der Mutter bisher nicht zu Unrecht vernachlässigt fühlt (wobei Delilah nichts vom wahren Job der Mutter weiß). Die Erziehungsarbeit in Robyns Abwesenheit übernimmt Aunt Vi (Lorraine Toussaint), Robyns Tante väterlicherseits.

    Aber auch im Ruhestand kann Robyn die Füße nicht stillhalten und hilft schließlich Menschen in Not, die nicht zur Polizei gehen können. Dabei unterstützen sie ihre alten Kontakte Mel (Liza Lapira), eine Ex-Sniperin und mittlerweile Barbesitzerin, sowie deren Ehemann Harry (Adam Goldberg), ein Hacker, der mit Robyns Hilfe seinen Tod vorgetäuscht hatte. Bei ihren Einsätzen muss Robyn auf einem schmalen Grat zwischen der CIA (wo William Bishop – dargestellt von Chris Noth – vermittelt), der Polizei (in Gestalt von Detective Marcus Dante – dargestellt von Tory Kittles) sowie den Bedürfnissen ihrer Tochter wandeln.

    In den USA konnte „The Equalizer“ gut starten. Jede Zuschauer-Generation braucht einen Helden. So, wie einst Jack Bauer in „24“ den Menschen ein Gefühl von Sicherheit gab, scheint Robyn McCall als Kämpferin für die Gerechtigkeit den Nerv der modernen Zuschauer getroffen zu haben – in den USA ist die Serie bis Staffel vier verlängert.

    VOXup zeigt die zehnteilige Auftaktstaffel von „The Equalizer“ ab dem 3. Oktober montags ab 22:55 Uhr in Doppelfolgen als Free-TV-Premiere.

    The Bear: King of the Kitchen

    Dramaserie für Feinschmecker aus dem Hause FX

    Jeremy Allen White spielt in „The Bear: King of the Kitchen“ den noch recht jungen Koch Carmen „Carmy“ Berzatto, der aus dem kleinen Dinner seiner Familie den Sprung in die gehobene Gastronomie geschafft hat. Nach dem unerwarteten und schockierenden Selbstmord seines Bruders kehrt Carmy in seine Heimat Chicago zurück. Dort hat er den Sandwich-Laden seiner Familie geerbt: The Original Beef of Chicagoland.

    Das Vorhaben erweist sich als Sprung ins kalte Wasser: Bisher hatte Carmy noch nie zeitgleich mit angespannten Verhältnissen zu Familienmitgliedern, den erdrückenden Sorgen eines Kleinunternehmers und seinen willensstarken und aufmüpfigen Küchenarbeitern zu kämpfen, die nicht verstehen, warum Carmy das Tagesgeschäft umstellen will, obwohl es doch bisher funktioniert hat und das ja auch das Erbe seines verstorbenen Bruders ist. Doch ausgerechnet die Kollegen entpuppen sich schon bald als seine perfekte Wahl-Familie.

    Wie bei jedem guten Rezept ist das Ergebnis von „The Bear: King of the Kitchen“ mehr als die Summe der Zutaten. In den USA gilt die Serie von FX („The Americans“, „Sons of Anarchy“) bereits jetzt als aussichtsreicher Kandidat für die nächsten Emmys.

    Disney+ veröffentlicht die die achtteilige Auftaktstaffel von „The Bear: King of the Kitchen“ ab dem 3. Oktober als Deutschlandpremiere.

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