„Sheep“ mit Jella Haase („Kleo“) und Merlin Sandmeyer („Die Discounter“)
Bild: ZDF/Patrick Wally
Das ZDF kündigt für diesen Sommer die ungewöhnliche Miniserie „Sheep“ mit prominenter Besetzung an. In der Comedyserie versucht eine Schafherde sich mutig gegen ihren Bauern und ihr Schicksal zu stellen. In den Hauptrollen sind Merlin Sandmeyer („Die Discounter“), Jella Haase („Kleo“) und Birgit Minichmayr („Dengler“) sowie echte Schafe zu sehen. Die Miniserie wird am Montag, den 24. August pünktlich ab Mitternacht (00:00 Uhr) mit allen fünf Folgen am Stück gezeigt. Die komplette Serie steht zuvor schon ab dem 13. Juli online bei ZDF.de zur Verfügung.
Die Handlung folgt dem jungen Widder Oliver, der in einer zufriedenen Schafsherde lebt, die fest daran glaubt, sie habe die Menschen gezähmt. Während seine Gefährten den Alltag im Stall in aller Ruhe genießen, fühlt sich Oliver vergessen und übersehen. Denn Oliver bekommt einfach nicht die ersehnte blaue Markierung, die es braucht, um zum Paradies des Obermosers reisen zu dürfen. Bei dem Versuch, sich in die Gruppe der Auserwählten zu mogeln, er Oliver eine erschreckende Entdeckung, die seine Welt ins Wanken bringt. Als er die schreckliche Wahrheit herausfindet, versucht er, seine verblendeten Artgenossen zu retten. Doch das ist wahrlich kein leichtes Unterfangen.
Schafe, die eigentlich wie Menschen sind – Menschen, die eher wie Tiere anmuten. Und ein wilder Genre-Mix, in dem Komik und Tragik untrennbar ineinandergreifen. ‚Sheep‘ war für uns ein Projekt, das uns gerade durch die Beschränkung, mit echten Tieren zu drehen, zu kreativen Freiheiten zwang, die wir sonst selten finden werden, so die Regisseure über ihre Serienidee. Vielleicht liegt in dieser Fabel von Vierbeinern, die dem Irrglauben aufsitzen, den Menschen domestiziert zu haben, gerade deshalb eine kleine Parabel darüber, was es bedeutet, ein Lebewesen zu sein, nach Freiheit zu streben und für sich und andere einzustehen. Die Abstraktionsebene ‚Schaf‘ ermöglichte es uns dabei, Themen wie Individualismus, Kollektivismus oder auch Fleischkonsum auf einer möglichst niederschwelligen Ebene den Zuseher*innen näherzubringen. Und wir hoffen, dass sich die große Freude, die wir beim Kreieren dieser Serie hatten, zumindest in Teilen auf das Publikum übertragen wird.