Die SerienChecker widmen sich „Star Trek: Starfleet Academy“
Bild: fernsehserien.de
Jeden Donnerstag veröffentlichen wir von fernsehserien.de eine neue Ausgabe unseres Podcasts „SerienChecker“. Chris Weidner und Michael Schlinge checken darin für uns und euch wöchentlich die neuesten Serien ab: Was lohnt sich anzusehen und was nicht? Natürlich zu 100 Prozent subjektiv, aber in jedem Fall unterhaltsam!
Mit der 36. Folge beginnen die SerienChecker, wie letzte Woche schon angekündigt, mit einer neuen Aktion und besprechen in den nächsten Wochen immer im Detail neue Folgen einerseits von „Star Trek: Starfleet Academy“ und andererseits dem „Game of Thrones“-Spin-off „A Knight of the Seven Kingdoms“ – dabei geht es voll in die SPOILER.
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Heute stehen zunächst die ersten beiden Folgen von „Starfleet Academy“ auf dem Plan, die am heutigen Donnerstag (15. Januar) bei Paramount+ veröffentlicht worden sind – alle 14 Tage werden dann zwei weitere Folgen aus der zehnteiligen Staffel intensiv besprochen.
Wie Kenner ihres „Nerdizismus“-Podcasts, wo es zahlreiche solcher deep dives zu „Star Trek“-Folgen gibt, schon wissen, stehen Chris und Michael der Ära Alex Kurtzman nicht sonderlich wohlwollend gegenüber. Bezogen auf „Starfleet Academy“ stellt sich zunächst die wichtige Frage nach der Zielgruppe. Einerseits sollen augenscheinlich jüngere Menschen angesprochen und für „Star Trek“ gewonnen werden, die sich altersmäßig mit den Kadetten identifizieren können, andererseits wird Neulingen hier der Einstieg ins 60-jährige „Star Trek“-Universum nicht gerade leicht gemacht.
Hinweis: Die 37. Ausgabe des SerienChecker-Podcasts kommt bereits am kommenden Montag (19. Januar), da an dem Tag auch die erste Episode von „A Knight of the Seven Kingdoms“ startet.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören unseres neuen Podcasts und freuen uns über jedes Abo und jede Weiterempfehlung! Fragen, Kritik und Anmerkungen könnt ihr gerne im Kommentarbereich loswerden.
Kommentare zu dieser Newsmeldung
S-Markt am
hat mir gut gefallen. sehr unterhaltsam. gute star trek ansätze. holly hunter macht spaß, der doctor ist cool, tig notaro ist auch dabei. die jungen helden sind bisher austauschbar, der schüchterne klingone ist interessant. technisch mag ich die (vorsicht, wortwitz) "afterburn" phase nicht. programmierbare materie, persönliche transporter und freischwebende gondeln machen technisch eher wenig sinn. klar, mit tng hat das eher wenig zu tun, gut so. teppiche gab es genug zu sehen. bin über 60, hab tos im zdf geschaut, mit zum fernseher gehen und umschalten. ich freu mich auf weitere folgen und charakterentwicklung der junglinge.
JustSayin (geb. 1978) am
Kurtzmans Version von Star Trek ist um eine Iteration reicher. Seit fast zehn Jahren erscheint Serie um Serie, nur um meist gecancelt zu werden, weil sie bei den Zuschauern nicht ankommt. Academy fügt sich in absehbarer Zukunft in diese Tradition, bzw. dieses Schema ein. Stets mit einem Spruch auf den Lippen, muss man nur fest an sich glauben, die Dinge neu interpretieren und mit seiner Twenty-Something-Attitüde (die stets zwischen "Ich habe alles gesehen" und "Ich habe wohl meine Combadge verschluckt" chargiert) arbeiten, dann wird es schon. Zwischentöne, einen nicht aus einen Comic entsprungenen Bösewicht und echte Heldengeschichten, die Kadetten facettenreich auf ihrem Weg von A über B bis C zeigen, das darf man nicht erwarten. Manche nennen die Serie wieder "woke", was wiederum die Verteidigung mit "Star Trek war schon immer woke! Seit 1966!1!11!!" auf den Plan ruft. Insgesamt sei woke und progressiv dabei austauschbar. Aus meiner subjektiven Sicht war es progressiv beispielsweise einen Charakter Bashir in DS9 einzuführen, kompetent aber auch sozial nicht immer ganz reibungslos agieren zu lassen. Oder einen Gegenspieler wie Dukat, sehr abgründig in seinen Entscheidungen, aber auf der anderen Seite Familiemensch. Show, don't tell. Academy ist - wie meist aus dem aktuellen Writers Room - in der Tat deutlich eher woke als progressiv. Die Charaktere sind vom Start ultrakompetent, bitte nicht zu kritisieren, weil sie jede Situation im Vorbeigehen lösen und es ansonsten als Makel auf den sie verkörpernden Schauspieler / Schauspielerin angesehen werden könnte, was es tunlichst zu vermeiden gilt. Das beinhaltet auch das Universum, das im Rahmen der Erzählung einzig darauf gewartet zu haben scheint, dass die Erde aus 100+ Jahren Dornröschenschlaf erwacht. Aber das ist nur einer von vielen Brüchen. Es scheint egal, wie die Serie ankommt, die zweite Staffel ist bereits im Kasten, die Macher müssen schon sehr von sich überzeugt sein oder eben gar nichts auf Rückmeldungen durch die Zuschauerschaft geben. Am Ende ist es Content und Holly Hunter war mal wieder für längere Zeit angestellt. Selbst auf Paramount+ kommt Academy nur hinter Landman und South Park über die Ziellinie (Quelle: https://collider.com/star-trek-starfleet-academy-taylor-sheridan-landman-streaming-success-paramount-plus-january-2026/).
Um das am Schluss zu sagen: Es gibt von den alten Fans natürlich auch die, die Groll und Verärgerung auf Academy reagieren - wie bei jeder Serie. Die Mehrzahl ist weitergezogen mit Apathie und Gleichgültigkeit. Wären so viele von Kurtzmans Leistungen beeindruckt, wären die Audience Reviews nicht so niedrig wie sie sind.
Tom_Dolittle am
Leider wieder ein Vollgriff ins Klo,anders kann ich es nicht beschreiben.