„Sechs auf einen Streich“: hr verfilmt „Das Märchen vom Schlaraffenland“

    Björn Ingmar Böske und Heikko Deutschmann in den Hauptrollen

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 18.07.2015, 11:30 Uhr

    "Sechs auf einen Streich": hr verfilmt "Das Märchen vom Schlaraffenland" – Björn Ingmar Böske und Heikko Deutschmann in den Hauptrollen – Bild: ARD

    Seit 2008 verfilmt die ARD im Rahmen der Reihe „Sechs auf einen Streich“ Märchenklassiker neu, überwiegend Geschichten von den Brüdern Grimm und Hans Christian Andersen. In diesem Jahr entstehen für die mittlerweile achte Staffel sechs neue Märchen, nachdem in den vergangenen Jahren stets vier neue Filme produziert werden. Verfilmt werden diesmal „Nussknacker und Mausekönig“ (MDR, RB), „Prinzessin Maleen“ (BR), „Hans im Glück“ (NDR), „Die Salzprinzessin“ (WDR), „Der Prinz im Bärenfell“ (rbb/​SR) und „Schlaraffenland“ (hr). Eine Ausstrahlung ist wie gewohnt an den Weihnachtsfeiertagen geplant.

    Aktuell wird unter Federführung des Hessischen Rundfunks bis zum 24. August an märchenhaften Schauplätzen in Frankfurt, Schlitz und im Taunus „Das Märchen vom Schlaraffenland“ der Brüder Grimm gedreht. In den Hauptrollen sind Björn Ingmar Böske, Klara und Heikko Deutschmann, Friedrich Liechtenstein, Florian Wünsche und Uwe Ochsenknecht zu sehen. Regie führt Carsten Fiebeler nach einem Drehbuch von Anja Kömmerling und Thomas Brinx.

    Paul (Björn Ingmar Böske) lebt mit seinen Eltern (Judith Engel und Heikko Deutschmann) und seiner kleinen Schwester Magda (Maria Matschke) am Rande der Stadt in bescheidenen Verhältnissen. Hunger, Armut und harte Arbeit bestimmen seinen Alltag, zudem ist seine Schwester schwerkrank und benötigt dringend Medizin. Doch dann erzählt der Gaukler Meister Feuerstein (Wolfgang Michael) Paul von einem Land, in dem Milch und Honig fließen und wo keiner Hunger leiden muss: das Schlaraffenland. Paul begibt sich auf die Suche nach diesem sagenumwobenen Land und muss dafür eine Prüfung in Form von drei Fragen bestehen, die ein Blinder (Hans Diehl) ihm stellt.

    Insgesamt sind bislang 34 einstündige Filme entstanden. Obwohl seit 2010 jährlich nur noch vier Filme gedreht wurden, wurde der Titel „Sechs auf einen Streich“ beibehalten.

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