Quoten: „Weihnachten mit Joko und Klaas“ gefragt, „Supertalent“-Finale holt Zielgruppensieg

    „Stubbe“-Comeback dominiert beim Gesamtpublikum, ARD-Drama mit mauen Werten

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 23.12.2018, 10:19 Uhr

    „Weihnachten mit Joko und Klaas“ – Bild: ProSieben/Andreas Franke
    „Weihnachten mit Joko und Klaas“

    Allesschlucker Stevie Starr wurde am gestrigen Samstagabend zum „Supertalent 2018“ gekürt (fernsehserien.de berichtete). Die Finalshow sicherte sich bei RTL dann auch den unangefochtenen Zielgruppensieg: Mit 1,57 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren wurde ein hervorragender Marktanteil von 18,2 Prozent erreicht – damit lief es zugleich besser als beim Finale der letztjährigen Staffel. Die Gesamtreichweite von 3,78 Millionen (13,6 Prozent) kann sich ebenfalls sehen lassen, hier waren einzig das ZDF sowie die Wintersportübertragungen, „Sportschau“ und „Tagesschau“ im Ersten erfolgreicher unterwegs. Eine Wiederholung der „Markus Krebs – Witzearena“ fiel um Mitternacht dagegen auf 11,4 Prozent bei den Jüngeren zurück.

    Zufrieden sein kann man auch bei ProSieben, wo 1,03 Millionen Zielgruppen-Zuschauer „Weihnachten mit Joko und Klaas“ feiern wollten. Überdurchschnittliche 11,6 Prozent standen für das über dreistündige Special zu Buche, insgesamt saßen 1,37 Millionen vor dem Bildschirm. Eine alte Ausgabe von „Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt“ hielt den Marktanteil im Anschluss mit 11,3 Prozent annähernd stabil.

    Wie Wolfgang Stumph noch einmal in seine Paraderolle „Stubbe“ im ZDF schlüpfte, interessierte allerdings die meisten Zuschauer. 6,81 Millionen sahen den Krimi „Tod auf der Insel“, das entsprach herausragenden 21,7 Prozent und dem glasklaren Gesamtsieg. Erfreulich zudem: Bei den 14- bis 49-Jährigen belegte man mit 1,07 Millionen und sehr guten 11,5 Prozent den zweiten Platz hinter RTL. Eine alte Folge von „Ein Fall für zwei“ musste sich danach mit dennoch guten 12,9 Prozent begnügen, wenngleich über drei Millionen Menschen abschalteten.

    Gar nicht gut lief es – zumindest in der Primetime – für Das Erste. Das neue Drama „Wir sind doch Schwestern“ interessierte lediglich 2,81 Millionen Zuseher, mehr als maue 8,9 Prozent waren damit nicht drin. Ebenfalls kaum gefragt war anschließend die Wiederholung der Komödie „Wir sind die Neuen“, die mit 1,69 Millionen und 6,2 Prozent versagte. In der Zielgruppe war mit sehr schwachen 3,6 und 4,2 Prozent ohnehin kein Staat zu machen. Immerhin war auf die Wintersportübertragungen und die Bundesliga am Nachmittag bzw. frühen Abend Verlass: Bei der Verfolgung der Biathlon-Damen fieberten 4,47 Millionen mit, die „Sportschau“ brachte es später sogar auf 4,88 Millionen.

    Recht wacker schlug sich derweil Sat.1, das die x-te Wiederholung von „Titanic“ on air schickte und immerhin 770.000 Werberelevante erreichte, die für ordentliche 9,2 Prozent sorgten. Schwestersender kabel eins eröffnete den Abend mit „Hawaii Five-0“, kam allerdings nicht über 4,6 Prozent hinaus. Eine weitere Folge steigerte sich dafür auf überzeugende 6,3 Prozent, ehe „Scorpion“ mit 5,1 Prozent vorliebnehmen musste. Durchweg zufriedenstellend präsentierte sich RTL II, das mit den Filmen „Der Schakal“ und „Lock Up – Überleben ist alles“ 6,5 bzw. 6,3 Prozent einfuhr.

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