Quoten: Mehr als vier Millionen Zuschauer für drittes „TV-Triell“

    Starker Auftakt für „Mälzer und Henssler liefern ab!“, RTL geht mit „Jason Bourne“ unter

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 20.09.2021, 11:03 Uhr

    „Das TV-Triell“ mit Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet – Bild: Seven.One/Willi Weber
    „Das TV-Triell“ mit Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet

    Gestern Abend fand das dritte und letzte „TV-Triell“ der Kanzlerkandidaten vor der Bundestagswahl statt. Diesmal übertrugen die drei Privatsender Sat.1, ProSieben und Kabel Eins parallel die 90-minütige Live-Sendung, durch die Linda Zervakis und Claudia von Brauchitsch führten. Zusammengerechnet sahen den Schlagabtausch zwischen Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz 4,07 Millionen Menschen.

    2,22 Millionen Zuschauer verfolgten die Sendung in Sat.1, auf Schwestersender ProSieben entfielen 1,20 Millionen. Lediglich 650.000 Zuschauer entschieden sich dafür, die Sendung bei Kabel Eins zu gucken. Die Zielgruppen-Marktanteile bei den 14- bis 49-Jährigen beliefen sich auf 12,9 Prozent (Sat.1), 8,6 Prozent (ProSieben) und 3,6 Prozent (Kabel Eins) – also insgesamt rund 25 Prozent Marktanteil. Sat.1 strahlte im Anschluss noch eine halbstündige Analyse des Triells aus, das mit einer Reichweite von 2,55 Millionen und 17,8 Prozent Marktanteil ebenfalls gefragt war.

    Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass es sich um das reichweitenschwächste der drei Trielle handelte: Beim ersten Aufeinandertreffen der Kandidaten am 29. August bei RTL waren mehr als fünf Millionen Zuschauer dabei – und am 12. September verfolgten gar mehr als elf Millionen Menschen das Triell bei ARD und ZDF.

    Haushoher Sieger am gestrigen Sonntagabend war hingegen der „Tatort“ im Ersten: 8,78 Millionen Menschen verfolgten ab 20:15 Uhr den neuen Fall „Der Reiz des Bösen“ bei einem starken Gesamtmarktanteil von 27,6 Prozent. Mit 1,86 Millionen 14- bis 49-Jährigen und 20,8 Prozent setzte sich der Krimi-Dauerbrenner auch in der jungen Zielgruppe an die Spitze. Den Polittalk „Anne Will“ sahen im Anschluss insgesamt noch 3,70 Millionen Zuschauer bei 15,4 Prozent.

    4,52 Millionen Zuschauer zog es dagegen ins ZDF, um sich von „Ein Sommer in Südtirol“ in Urlaubsgefilde entführen zu lassen. Solide 14,2 Prozent sprangen für den Mainzer Sender heraus. Im „heute journal“ informierten sich anschließend noch 4,01 Millionen Zuschauer, doch bei der Krimiserie „Auckland Detectives – Tödliche Bucht“ fiel die Reichweite unmittelbar danach auf 1,77 Millionen.

    Eine Primetime zum Vergessen erlebte RTL, wo die Wiederholung des Actionfilms „Jason Bourne“ lediglich auf 1,62 Millionen Zuschauer kam. In der jungen Zielgruppe wurde nur ein äußerst mauer Marktanteil von 6,2 Prozent erreicht. Deutlich erfolgreicher war Schwestersender VOX unterwegs, wo die Premiere von „Mälzer und Henssler liefern ab!“ trotz der harten Konkzrrenz auf starke 11,1 Prozent in der Zielgruppe kam. Insgesamt waren 1,52 Millionen dabei. Wenig gefragt war die Komödie „I Feel Pretty“ bei RTL Zwei, die bei 760.000 Zuschauern und 5,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängenblieb.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Haben die drei denn diesmal etwas anderes gesagt als bei den beiden anderen Durchgängen?
      • am via tvforen.de

        kleinbibo schrieb:
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        > Haben die drei denn diesmal etwas anderes gesagt
        > als bei den beiden anderen Durchgängen?

        Ich habe es mir diesmal nicht mehr angeschaut. Kann es sein das die drei seit Wochen nur noch auswendig gelernte Sätze von sich geben? Besonders der Scholz scheint mir unfähig zu sein, einfachste Fragen knapp und eindeutig zu beantworten. Meine Basisabneigung gegen Politiker hat sich in letzter Zeit wieder mehrfach bestätigt. Zum Glück ist ab Sonntag Ruhe.

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