„Phoenixsee“: Neue WDR-Miniserie startet Ende November

    Sechsteiler über Zusammenprall von zwei sozialen Milieus

    "Phoenixsee": Neue WDR-Miniserie startet Ende November – Sechsteiler über Zusammenprall von zwei sozialen Milieus – Bild: WDR/Frank Dicks
    „Phoenixsee“

    Auf den Tag genau vor einem Jahr kündigte das WDR Fernsehen eine neue Miniserie an. Nun liegt ein Ausstrahlungstermin für „Phoenixsee“ vor. Die sechsteilige Familienserie, die vom Zusammenprall zweier unterschiedlicher Lebenswelten am künstlich angelegten Gewässer in Dortmund-Hörde erzählt, ist ab dem 28. November immer montags um 20.15 Uhr in Doppelfolgen zu sehen.

    Auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks ist in den vergangenen Jahren ein Naherholungsgebiet entstanden. Dieser Strukturwandel lässt zwei soziale Milieus aufeinandertreffen, die normalerweise nicht miteinander in Berührung kämen: die Alteingesessenen in der Arbeitersiedlung Hörde und die, die in die neuen Villen am Ufer des Phoenixsees zugezogen sind. Familie Neurath lebt schon lange in Hörde, Mike (Felix Vörtler) und Sybille (Anna Stieblich) stammen hierher, arbeiten im Autowerk bzw. in der Bäckerei, ihre Kinder Mats (Moritz Klaus), Timo (Paul Bohse) und Jenny (Antonia Lingemann) wachsen hier auf. Und treffen auf die Neuen, die Kinder der Familie Hansmann, Sina (Hannah Schiller) und Fabian (Alvar Julian Götze). Sie gehen nun in die gleiche Schule, den gleichen Fußballclub oder treffen sich am See.

    Mike Neurath muss mit seiner Entlassung rechnen, denn das Werk soll geschlossen werden, seine Ehefrau Sybille muss noch einen zweiten Job annehmen. Mike ist zudem anonym wegen Schwarzarbeit anzeigt worden, denn er hat einen einträglichen „Zweitjob“: Er repariert Autos in seiner Garage. Bei Hansmanns scheint es dagegen gut zu laufen, Birger (Stephan Kampwirth) hat gerade die Wirtschaftskanzlei seines früheren Chefs übernommen, Katharina (Nike Fuhrmann) das neue Haus am See eingerichtet, und sie will wieder studieren. Doch dann erfährt Birger, dass er in die kriminellen Machenschaften seines Ex-Chefs hineingezogen wurde und für ihn alles auf dem Spiel steht. Plötzlich stehen beide Familien vor existenziellen Problemen.

    Bettina Woernle („Unterwegs mit Elsa“, „Die Stein“) führte Regie nach einem Drehbuch von Michael Gantenberg („Ritas Welt“, „Alles Atze“). Die Dreharbeiten fanden in Dortmund, Leverkusen, Köln und Umgebung statt.

    20.10.2016, 16:57 Uhr – Glenn Riedmeier/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • dojojo (geb. 1961) am 26.11.2016 01:37

      Hallo, ein Naherholungsgebiet??? Eine Betonpfütze mit viel Beton rundum! Man hat versäumt, eine wirkliche Parklandschaft zu bauen. Und die Wohnhäuser natürlich nur für Besserverdiener. Wenn ich Geld hätte, würde ich aber woanders bauen. Ich gucke es nicht !!!! Ich bin übrigens Dortmunder !
        hier antworten

      weitere Meldungen