„Outlander“: Starz denkt über Spin-Offs der Erfolgsserie nach

    Sender veröffentlicht zudem neuen Trailer zur fünften Staffel

    Bernd Krannich – 15.01.2020, 10:51 Uhr

    „Outlander“: Marsali (Lauren Lyle), Fergus (César Domboy), Jamie (Sam Heughan), Claire (Caitriona Balfe), Roger (Richard Rankin) und Brianna (Sophie Skelton)

    Am Dienstag hat sich in den USA Sender Starz bei der TCA Winter Press Tour der schreibenden Zunft Nordamerikas gestellt. Eines der Themen war die Erfolgsserie „Outlander“. Die geht ab 16. Februar mit der fünften Staffel weiter, eine sechste ist bereits bestellt.

    Nachdem vor Wochenfrist bereits ein Trailer zur Staffel veröffentlicht worden war (fernsehserien.de berichtete), hat Starz nun noch einen Blick hinter die Kulissen der Staffel gewährt. Gleichsam „episch und von intimen Momenten gespickt“ soll sie sein, denn sie zeigt den allmählich eskalierenden Konflikt zwischen Kolonisten in Nordamerika und den Vertretern der britischen Krone, der später einmal im Unabhängigkeitskrieg enden wird. Entsprechend stellt sich für diverse Protagonisten die Frage danach, wie man sich positionieren soll – ob ein jetziges Verändern der Historie in der unmittelbaren Umgebung nicht ungewollte und negative Spätfolgen hat. Das umso mehr, als Jamie (Sam Heughan) und Claire (Caitriona Balfe) mittlerweile so etwas wie die Herren der kleinen Siedlung auf Frasers Ridge sind und somit den dortigen Bewohnern persönlich verbunden sind, sie vor unmittelbarem Unheil schützen wollen.

    Blick hinter die Kulissen der siebten Staffel von „Outlander“

    Daneben offenbarte Starz, dass man auch weiterhin mit dem „Outlander“-Franchise plant, das von Sony Pictures TV und Produzent Ronald D. Moore für den Sender hergestellt wird und auf den historischen Abenteuerromanen von Diana Gabaldon basiert.

    Bisher hat jede Staffel einen der Romane von Gabaldon umgesetzt, von denen bisher acht erschienen sind – ein neunter mit dem Titel „Go Tell the Bees That I Am Gone“ steht in den Startlöchern. Er soll nicht der letzte der 68-jährigen Autorin sein. Nach Aussagen von „Outlander“-Produzentin Maril Davis habe man ein Interesse daran, die Bücher weiter umzusetzen, „wie die Schauspieler mitmachen“.

    Daneben hat Starz aber auch laut Senderchef Jeffrey Hirsch in seinen Gesprächen mit Sony die Tür dafür geöffnet, weitere Serien in dem Franchise zu produzieren. Deadline zitiert ihn: „Wir sind der Ansicht, dass es im Outlander-Universum zahlreiche Gelegenheiten für Story-Erweiterungen gibt – Spin-Offs, Sequels – und wir schauen uns das weiter an und sprechen mit unseren Partnern bei Sony. Wir haben die Hoffnung, dass wir etwas finden, das sich großartig anfühlt und wir somit weiterhin diese Geschichte erzählen können.“

    Allerdings sei man wirklich noch in einem sehr frühen Stadium solcher Sondierungsgespräche, noch wird nichts von Autoren ausgearbeitet. Hirsch weiter: „Wir haben gerade erst begonnen zu überlegen, was solch eine Geschichte sein könnte. Es gibt im Cast eine ‚nächste Generation‘, was eine reichhaltige Geschichte ergeben könnte.“ Deadline verweist auf die Geschichten, die Serienschöpferin Diana Gabaldon über Lord John Grey verfasst hat, und die von Fans häufig für eine eigene Ausarbeitung ins Spiel gebracht werden.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1989) am melden

      Es sollte natürlich "intimen Momenten" heißen, danke für den Hinweis. ;-) (DB)
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      • (geb. 1979) am melden

        "episch und von intimen Moneten gespickt"

        Was sind denn bitte „intime Moneten“?
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