Neue „Herzkino“-Märchenreihe startet Mitte Dezember im ZDF

    „Schneeweißchen & Rosenrot“ und „Froschkönig“ im neuen Gewand

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 07.11.2018, 15:24 Uhr

    „Herzkino.Märchen“: Jeanne Goursaud (l.) und Zoe Moore (r.) sind „Schneeweißchen und Rosenrot“ – Bild: ZDF/Boris Laewen
    „Herzkino.Märchen“: Jeanne Goursaud (l.) und Zoe Moore (r.) sind „Schneeweißchen und Rosenrot“

    Weihnachtszeit ist Märchenzeit: Nachdem die ARD schon seit vielen Jahren die Reihe „Sechs auf einen Streich“ zeigt, zieht nun das ZDF nach und startet im Dezember die Reihe „Herzkino.Märchen“. Am dritten und vierten Advent sind zur besten Sendezeit zwei Neuverfilmungen von Märchenklassikern der Gebrüder Grimm zu sehen. Am 16. Dezember wird um 20.15 Uhr „Schneeweißchen und Rosenrot“ gezeigt, am 23. Dezember folgt „Der Froschkönig“.

    Ziel der Verfilmungen war es, die klassischen Märchen in die heutige Zeit zu übertragen und zeitgemäß zu erzählen. Märchenhafte Zitate und aktuelle Bezüge sollten in den Produktionen der unabhängigen Firma sabotage films miteinander vereint werden. Maßgeblich tragen die Verfilmungen die Handschrift der Autorin Sarah Esser.

    Im Mittelpunkt von „Schneeweißchen & Rosenrot“ stehen die Schwestern Rosalie (Zoe Moore) und Bianca (Jeanne Goursaud). Die beiden Jungdesignerinnen haben von ihrer Mutter einen großen Schuldenberg geerbt, doch dann bietet sich ihnen die Chance, für den berühmten Modezaren Paul Petit (Martin Umbach) zu arbeiten. Bedingung ist allerdings, dass sie mit ihren Entwürfen einen Modedesign-Wettbewerb gewinnen müssen. Dieser dreitägige Wettkampf findet in der Abgeschiedenheit eines alten Schlosses statt. Sofia Südwein (Gaby Dohm), die charismatische Chefin einer bekannten Modekette, stellt ihnen jeden Tag eine neue Aufgabe, die es zu meistern gilt. Vier Teams treten gegeneinander an, die mit ihren Kreationen eine Jury überzeugen und ihre Konkurrenten ausstechen wollen, zu denen unter anderem Designer Rosenschmelz (Jorge González) zählt. Die enge Verbindung der Schwestern wird auf eine harte Probe gestellt, als sich Rosalie in ihren härtesten Konkurrenten, den geheimnisvollen Leon Bär (Kerem Can), verliebt. Um den ehemaligen Geschäftspartner von Paul Petit ranken sich eigenartige Gerüchte. Diesen Umstand nutzt Petit aus und beginnt, einen Keil zwischen die Schwestern zu treiben …

    In der Neuinterpretation von „Der Froschkönig“ verliert Isabelle (Anuschka Tochtermann) in einem unachtsamen Moment ihre goldene Kette, die einen Gulli fällt. Dabei hängt das Herz ihres Vaters Simeon (Heino Ferch) an dem Schmuckstück. Der saloppe Jimi (Bernd-Christian Althoff) hilft Isabelle aus der Patsche, doch ganz uneigennützig ist seine Hilfe nicht: Er hat sich auf den ersten Blick in Isabelle verliebt und handelt mit ihr einen Vertrag aus: Als Gegenleistung soll Isabelle Jimi ihre Welt zeigen und er darf sie vier Wochen lang auf Schritt und Tritt begleiten. Als Jimi am nächsten Tag vor der Tür des noblen Schlosshotels steht, das Isabelles Familie gehört, will sie von der Abmachung jedoch nichts mehr wissen. Jimi denkt allerdings gar nicht daran, sich abwimmeln zu lassen. Und auch Simeon ist der Meinung, dass sich Isabelle nicht einfach aus der Affäre stehlen darf. Zusammen sollen sie eine wichtige Spendengala organisieren, die alljährlich im Schlosshotel stattfindet. Dabei prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten …

    Regie führte bei „Schneeweißchen & Rosenrot“ Seyhan Derin und bei „Der Froschkönig“ Jeanette Wagner. Produzenten der Reihe sind Annedore von Donop und Karsten Aurich.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am melden

      die neuen Märchenverfilmungen sind alle Mist. Manchmal muss man scharf nachdenken, um überhaupt zu erraten, welches Märchen es sein könnte. Moderner ist nicht immer auch besser. Uns gefallen die alten Märchen-Filme der DEFA nach wie vor am besten, sowie die Tschechischen und Russischen von damals. Hoffentlich werden die auch weiterhin gezeigt.
        hier antworten
      • am via tvforen.demelden

        TV Wunschliste schrieb:
        -------------------------------------------------------
        > Weihnachtszeit ist Märchenzeit: Nachdem die ARD
        > schon seit vielen Jahren die Reihe "Sechs auf
        > einen Streich" zeigt, zieht nun das ZDF nach und
        > startet im Dezember die Reihe "Herzkino.Märchen".

        Das ZDF hatte doch schon seit Jahren die Märchenperlen, die auch um Weihnachten herum ausgestrahlt werden.
        Allerdings sind das normalerweise traditionelle Märchen, aber es gab da auch schon welche, die in die Gegenwart versetzt wurden. Also auch das nichts Neues.

        weitere Meldungen

        weitere Meldungen

        weitere Meldungen

        weitere Meldungen