Neue Filme: Jennifer Grey wagt wieder „Dirty Dancing“, „Knight Rider“ nimmt Fahrt auf

    Erfolgreiche Franchises arbeiten an neuen Kino-Ablegern

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 07.08.2020, 10:58 Uhr

    „Dirty Dancing“ mit Jennifer Grey und Patrick Swayze war ein gewaltiger Erfolg – Bild: RTL II
    „Dirty Dancing“ mit Jennifer Grey und Patrick Swayze war ein gewaltiger Erfolg

    Lang leben die 1980er: Zwei Klassiker haben Filmfortsetzungen auf den Weg geschickt bekommen, bei denen aus bestehenden Franchises nochmal Geld gepresst werden soll. Einerseits der erfolgreiche Film „Dirty Dancing“, in dem Jennifer Grey erneut die Hauptrolle spielen soll. Daneben „Knight Rider“, bei dem noch unklar ist, ob Serienstar David Hasselhoff in irgendeiner Form beteiligt sein wird.

    Beide Franchises waren für ihre Rechtehalter anfangs große Erfolge und haben bereits mehrere nicht sonderlich erfolgreiche Versuche gesehen, auch mit Nachfolgeprojekten Geld zu verdienen.

    Dirty Dancing

    Für das Filmstudio Lionsgate (auch Starz, Starzplay) ist „Dirty Dancing“ nach eigenen Angaben der erfolgreichste Film aus der gesamten Produktionsgeschichte: Bei Herstellungskosten von fünf Millionen US-Dollar sprangen allein an den Kinokassen für den Klassiker mit Grey und dem mittlerweile verstorbenen Patrick Swayze 288 Millionen US-Dollar heraus. Daneben Preise (Oscar und Golden Globe für „Original Song“ „(I’ve Had) The Time of My Life“) und Nominierungen.

    Ein Nachfolger „Dirty Dancing 2 – Heiße Nächte auf Kuba“ spielte 2004 laut Deadline nur noch 28 Millionen ein. Ein Serienableger kam 1988 auf zwölf Folgen. 2017 hatte ABC durch Lionsgate TV ein Fernsehfilm-Remake zu „Dirty Dancing“ produzieren lassen, das recht schlechte Kritiken einfuhr.

    Nun soll es also zum Original eine Fortsetzung geben, wie Lionsgate in einer allgemeinen Veranstaltung für Investoren ankündigte. Grey wird wieder die Hauptrolle spielen und als Produzentin fungieren. Mikki Daughtry und Tobias Iaconis haben das Drehbuch verfasst, Jonathan Levine („Warm Bodies“) und Gillian Bohrer produzieren. Lionsgate-CEO Jon Feltheimer orakelte bei der Ankündigung: Es wird genau der romantische, nostalgische Film werden, auf den die Fans des Franchises so lange gewartet haben und was das Original zum bestverkauften Titel in der Geschichte unserer Firma gemacht hat.

    Knight Rider

    Die Abenteuer von Michael Knight (Hasselhoff) und dem intelligenten Wagen K.I.T.T. („Knight Industries Two Thousand“) liefen ab 1982 erstmals im TV. Neben dem Spin-Off „Code of Vengeance“ folgte der Film „Knight Rider 2000“ (1991), das Spin-Off „Team Knight Rider“ (1997) und die Neuauflage „Knight Rider“ (2008/​09). Allen Ablegern blieb gemein, dass sie nicht sonderlich erfolgreich waren.

    Bereits 2016 war an einem neuen Film gearbeitet worden, an dem Action-Spezialist Justin Lin („Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.“) mitwirken sollte. Nun hat sich Autor TJ Fixman einer Adaption angenommen. James Wan („SAW“, „Fast & Furious 7“, „Aquaman“) produziert mit Michael Clear („MacGyver“) für Rechteinhaber Spyglass Media Group.

    Details zur Handlung sind noch nicht bestätigt. Der Film soll aber in der Gegenwart angesiedelt sein und wie das Serienoriginal das Establishment und existierende gesellschaftliche Strukturen „kritisch betrachten“ – also auf den Ungerechtigkeiten der Gegenwart basieren.

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