In den USA setzt der Sender NBC große Hoffnungen in seine neue Comedy „The Fall and Rise of Reggie Dinkins“, hinter der das mehrfach prämierte Kreativteam von „30 Rock“ steht. Für Deutschland hat sich bereits Sky die Rechte gesichert. Nachdem die Pilotepisode in den USA bereits als Preview bei NBC ausgestrahlt wurde, gibt es nun vor dem eigentlichen Serienstart einen ausführlichen Trailer.
Der Start der Comedy von Sam Means & Robert Carlock sowie Tina Fey und Tracy Morgan als Produzenten findet bei NBC nach den Olympischen Spielen am 23. Februar statt. Dann wird der Serienpilot nochmals ausgestrahlt, zusammen mit der zweiten Folge. Für Deutschland gibt es bisher noch keinen Termin.
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Im Zentrum von „The Fall and Rise of Reggie Dinkins“ steht der durch einen Skandal in Ungnade gefallene Football-Spieler Reggie Dinkins (Morgan), der den Oscar-Gewinner Arthur Tobin (Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe) beauftragt, eine Dokumentation über sich zu drehen, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Kaum etwas läuft, wie anfangs geplant.
Die Mockumentary bleibt dem absurden Stil treu, den man von den „30 Rock“-Machern erwarten kann. Reggie Dinkins war ein erfolgreicher Football-Profi, der sich aus einfachen Verhältnissen und der Bronx hochgearbeitet hatte. Seinen Fall brachte er selbst: Er plapperte aus, dass er auf den Ausgang der Spiele seiner Mannschaft Wetten abgeschlossen hatte – und wurde deswegen sofort aus der Football-Liga verbannt (zu Reggies Ehrenrettung: Er hatte stets nur darauf gewettet, dass sein Team gewinnt, während Sportwetten von „Aktiven“ kategorisch verboten sind, um Manipulation – „absichtlich verlieren“ – und die Ausnutzung von Insiderinformationen zu verhindern). Besonders tragisch: Reggie verplapperte sich nach dem „Halbfinale“ auf dem Weg zum Super Bowl, und ohne ihn wurde sein Team überrannt.
Nun will Reggie seinen Ruf wieder aufpolieren – um einen Platz in der Hall of Fame zu erhalten und vielleicht auch einen Posten als Fernsehmoderator. Reggie heuert den Dokumentarfilmer Arthur Tobin an – hat aber keine Ahnung, was ein Dokumentarfilm eigentlich sein sollte, und denkt, er erhält eher so etwas wie einen Werbefilm.
Nach dem Skandal ist Reggie zwar von seiner Frau Monica (Erika Alexander) geschieden, doch sie fungiert immer noch als seine Managerin und hat dafür gesorgt, dass Reggie über all die Jahre ohne echte Einnahmen nicht pleite gegangen ist. Aktuell hofft sie auf neue Verträge und damit auch auf eine unabhängige Karriere für sich selbst. Reggie und Monica haben einen gemeinsamen Sohn im Teenager-Alter, Carmelo (Jalyn Hall). In Reggies Haus leben auch noch seine deutlich jüngere Verlobte, Brina (Precious Way) sowie Rusty (Bobby Moynihan), ein früheres Teammitglied (ein Kicker) von Reggie, den er als besten Freund stets mitgezogen hatte.
Die in den USA bereits ausgestrahlte Auftaktfolge beschäftigt sich auf angenehme Weise mit den Irrungen und Wirrungen der unterschiedlichen Vorstellungen von Reggie, Arthur und Monica, die am Ende feststellen, dass sie doch alle eigentlich ein ähnliches Ziel haben und daher zu Schicksalsgenossen werden: Alle drei Karrieren hängen von einer gelungenen Doku ab. Überzeugend dabei auch, dass der eigentliche Regisseur der Dokumentation von seiner eigenwilligen Cameracrew ebenfalls zum Subjekt der Aufnahmen gemacht wird und damit Teil der Mockumentary wird.