Neue Corona-Welle: Drehstopps für „Navy CIS“, „Chicago Fire“ nach positiven Tests

    Grammy Awards bis auf Weiteres aufgeschoben, Seth Meyers erkrankt

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 06.01.2022, 11:09 Uhr

    Neue Corona-Welle: Drehstopps für "Navy CIS", "Chicago Fire" nach positiven Tests – Grammy Awards bis auf Weiteres aufgeschoben, Seth Meyers erkrankt – Bild: NBC

    Nach den Feiertagen sorgt in der US-amerikanischen Unterhaltungsindustrie eine von der Omikron-Variante des aktuellen Coronavirus getragene, neue Infektionswelle für eine Reihe von Problemen. Dazu gehört, dass die Dreharbeiten der beiden Serien „Navy CIS“ und „Chicago Fire“ nach positiven Tests in der sogenannten Zone A einstweilen unterbrochen wurden – im aktuellen Hygienekonzept von Hollywood bezeichnet Zone A den Bereich von Dreharbeiten, in dem die Darsteller ohne Masken und Sicherheitsabstand agieren. Unklar ist, wie lange die jeweiligen Dreharbeiten ruhen sollen, aktuell wird noch am Ausschluss weiterer Fälle gearbeitet.

    Daneben wurde bekannt, dass Late-Night-Talkshow-Host Seth Meyers positiv auf COVID-19 getestet wurde – die Show-Aufzeichnungen der laufenden Woche für „Late Night with Seth Meyers“ wurden abgesagt. Unklar ist, ob die Show danach wieder in ihr reguläres Studio zurückkehren oder ob erneut „at home“ produziert wird, wie eingangs der Corona-Pandemie.

    Und schließlich wurden die 64. Grammy Awards auf unbestimmte Zeit verschoben: Die Zeremonie war für den 31. Januar 2022 eingeplant und sollte traditionell in der Crypto.com Arena (ehemals Staples Center) in Los Angeles abgehalten werden. Während die Arena weiterhin mit Publikumsveranstaltungen (Konzerte, Basketball- und Eishockey-Spiele) ausgebucht ist, hatten laut Variety genug Künstler gegenüber der verleihenden Recording Academy Bedenken über eine Teilnahme geäußert, sodass diese die Veranstaltung aufschob. Bis zuletzt liefen die Vorbereitungen für eine Zeremonie vor vollen Rängen. Im vergangenen Corona-Winter waren die Grammys ebenfalls zunächst aufgeschoben und später in kleinerem Rahmen abgehalten worden.

    Verzögerungen bei Serienproduktionen

    Viele US-Serien wollten dieser Tage nach der Weihnachtspause wieder mit den Dreharbeiten beginnen – bei „Chicago Fire“ kam der positive Test nach dem ersten Drehtag, bei „Navy CIS“ soll der positive Test einen Darsteller betroffen haben. Daraufhin hat „Navy CIS: L.A.“ die Aufnahme der dortigen Produktion um einen ganzen Monat nach hinten verschoben – einerseits war man mit dem Drehplan für die laufende Staffel weit genug voraus, um sich das erlauben zu können, und andererseits ist die Hoffnung, dass die Zahl der Corona-Erkrankungen mit Abstand zu den Feiertagen wieder abnehmen wird.

    Generell prüfen aktuell die meisten Serienproduktionen und Produktionsstudios ihr Vorgehen wegen der neuen Infektionsspitzen. Laut Deadline habe ABC Signature die Rückkehr aller Serien zur Produktion um mindestens eine Woche bis Anfang nächster Woche (10. Januar) aufgeschoben, Amazon Studios um eine bis zwei Wochen, während andere Studios die Rückkehr nur um einen oder zwei Tage für weitere Tests zur besseren Sicherheit aufschieben wollen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Hysterie ohne Ende
      • (geb. 1973) am

        naaaa klasse! Ade 22 bis 24 Episoden, wieder nur eine Kurze Staffel....aber die Gesundheit geht nun mal vor!
        • am

          Ja schade aber die Gesundheit geht vor
          • (geb. 1976) am

            damit war ja zu rechnen bei den hohen Werten. Hoffentlich geht es bald wieder weiter.

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