Netflix setzt „Gänsehaut um Mitternacht“ nach nur einer Staffel ab

    Gruselserie von Mike Flanagan („Spuk in Hill House“) ist Geschichte

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 02.12.2022, 13:48 Uhr

    „Gänsehaut um Mitternacht“ ist nach nur einer Staffel bei Netflix wieder Geschichte – Bild: Netflix
    „Gänsehaut um Mitternacht“ ist nach nur einer Staffel bei Netflix wieder Geschichte

    Erst im Oktober schickte Netflix sein neues Gruseldrama „Gänsehaut um Mitternacht“ an den Start. Das Format von „Spuk in Hill House“-Schöpfer Mike Flanagan wurde im Vorfeld von Halloween hoch gehandelt. Doch nun zieht Netflix bereits wieder den Stecker. Der Streaminganbieter hat bestätigt, dass es über die erste Staffel hinaus keine weiteren neuen Folgen mehr geben wird.

    Die Absetzung trotz weitgehend positiver Kritiken hat möglicherweise auch mit einem neuen Vertrag der Produzenten Mike Flanagan und Trevor Macy und zu tun. Die verlassen nämlich mit ihrer Produktionsfirma Intrepid Pictures das bisherige Zuhause Netflix und werden fortan für Amazon Studios tätig sein. Daneben blieben die zehn Folgen der ersten Staffel aber nach der Premiere am 7. Oktober wohl auch bei den Abrufzahlen hinter den Erwartungen von Netflix zurück.

    „The Midnight Club“ (Originaltitel) basierte auf den Young-Adult-Romanen von Christopher Pike. Die Horrorserie spielte im Rotterdam Home, einem Hospiz für todkranke Teenager. Immer um Mitternacht treffen sich die jugendlichen Bewohner, um sich Gruselgeschichten zu erzählen, bis sie eines Nachts einen Pakt schließen: Wer auch immer von ihnen als erstes stirbt, wird alles dafür tun, um die anderen aus dem Jenseits zu kontaktieren.

    Zum Hauptcast gehörten unter anderem: „Friday Night Lights“-Veteran Zach Gilford, der auch bereits in Mike Flanagans „Midnight Mass“ mit dabei war, Matt Biedel („Narcos: Mexico“) und William B. Davis, der legendäre „Krebskandidat“ aus „Akte X“.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      *lol* William B. Davis hatte drei Auftritte als Geist in einem Spiegel, vielleicht 5 Sekunden Screentime in der ganzen Staffel.
      Ich verstehe den Flanagan Hype nicht, vor allem die übertriebenen Jumpscares in er ersten Episode ließen das ganze fast schon als Parodie wirken.
      Die Serie war langatmig und uninteressant, fand auch schon die anderen beiden Vorgängerserien nicht sehr pralle, Hill House war wenigstens noch halbwegs subtil erzählt.
      • am

        Sehe ich genau so dass kann Mike Flanagan besser als diesen Lückenfüller in "Schnell-mal-Produzieren und ab damit" Belanglos und Uninteressant
        Nach "Guillermo Del Toro’s Cabinet of Curiosities"  noch so eine Gurke!


        Bei Del Toro’s Cabinet habe ich nicht einmal bis zur Folge mit Andrew Lincoln gewartet und frühzeitig abgebrochen
        • am

          "trotz weitgehend positiver Kritiken"

          Na da interessiert mich schon in welcher Blase eine positive Kritik darüber zu sehen war. Die Serie war ein lahmer Gaul, kurz vor zum Zusammenbrechen. Optisch einigermaßen ansprechend aber die Zähne waren schon ziemlich abgekaut.

          Überhaupt kein Verlust für die Welt! Nach vier Episoden war ich auch schon raus.
          • am

            Die "Spuk" Serien waren auch dermaßen schlecht. "Gespukt" hat da rein gar nichts.

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