„Kevin Can F**k Himself“: Satire endet mit zweiter Staffel

    Prime Video zeigt Serie mit Emmy-Gewinnerin Annie Murphy in Deutschland

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 01.12.2021, 13:34 Uhr

    Allison (Annie Murphy) ist gefangen in der Sitcom-Hölle – Bild: Screenshot/AMC
    Allison (Annie Murphy) ist gefangen in der Sitcom-Hölle

    US-Sender AMC wird seine Serie „Kevin Can F**k Himself“ nach zwei Staffeln beenden. Das berichtet TVLine. Der Sender hat bisher nur die erste Staffel veröffentlicht, die in Deutschland bereits bei Prime Video zu sehen ist – einen Termin für die zweite Staffel gibt es noch nicht. Warum der Sender zum jetzigen Zeitpunkt beschlossen hat, die Serie zu beenden, ist nicht bekannt.

    „Kevin Can F**k Himself“ war mit einem guten Marketingboost und Vorschusslorbeeren gestartet. Die Serie stellt das triste Leben der berufstätigen Allison McRoberts (dargestellt von Annie Murphy) dem einer altbekannten Stereotype gegenüber: dem einer Hausfrau aus einer (auf deren Mann ausgerichteten) Sitcom. Das folgt einem durchaus feministischen Ansatz, für die Ehefrauen einen gleichberechtigten Platz einzufordern und die popkulturellen Einflüsse von Fernsehserien auf das Alltagsleben zu hinterfragen. Schon vor dem Start erhielt die Serie einen Boost durch die Wahl des Titels, der auf den rabiaten Umgang mit der „Ehefrau“ in der Sitcom „Kevin Can Wait“ (und auch deren Hauptdarstellerin aus der ersten Staffel) anspielt. Hinzu kam die Verpflichtung von Murphy, die zuvor für „Schitt’s Creek“ einen Emmy abgesahnt hatte.

    So ganz den erhofften Einschlag bracht „Kevin Can F**k Himself“ zwar nicht, dennoch gab es zunächst nach der Ausstrahlung der Auftaktstaffel die Verlängerung für Staffel zwei.

    Die weiteren Hauptrollen in der Serie haben Eric Petersen, Alex Bonifer, Mary Hollis Inboden, Brian Howe und Raymond Lee.

    Hinter der Serie stehen als Executive Producer Rashida Jones („Parks and Recreation“) und Will McCormack über ihre Firma Le Train Train („Claws“), entwickelt wurde das Format von Valerie Armstrong („Lodge 49“, „SEAL Team“). Craig DiGregorio („Shrill“) fungiert als Showrunner und Executive Producer.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen