Disney+: Weitere Starttermine bekannt geworden

    Termine und Preise für die internationale Expansion konkretisiert

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 19.08.2019, 15:59 Uhr

    Disney+: Weitere Starttermine bekannt geworden – Termine und Preise für die internationale Expansion konkretisiert – Bild: Walt Disney Company

    Am 12. November 2019 wird der neue Streaming-Dienst Disney+ in den USA an den Start gehen, soviel war schon bekannt. Nun hat Disney weitere Details nachgeliefert.

    Am gleichen Tag erfolgt der Start auch in Kanada und den Niederlanden. Eine Woche später, am 19. November, geht es in Australien und Neuseeland weiter. Zudem hat die Direct-to-Consumer and International Group von Disney verkündet, dass man weltweit Abkommen mit Apple, Google, Microsoft, Roku und Sony getroffen habe, die App des Anbieters weltweit in den AppStores der jeweiligen Plattformen anzubieten.

    Bereits zuvor hatte Disney in Aussicht gestellt, dass man binnen zwei Jahren mit Disney+ weltweit vertreten sein will. Auffällig ist, dass man mit den ersten fünf Nationen solche ausgewählt hat, in denen Fernsehprogramm in englischer Sprache angeboten werden kann – das Fehlen von Großbritannien kann man vielleicht auf die Brexit-Unsicherheit schieben, da der UK-Austritt aktuell am 31. Oktober vereinbart ist.

    Auch die Preisgestaltung der ersten fünf Länder ist mittlerweile bekannt. In den USA tritt man mit einem Kampfpreis von 6,99 US-Dollar pro Monat an. Zudem bietet Disney ein Bundle aus Disney+, Hulu und dem Sport-Streaming-Paket ESPN+ für 12,99 US-Dollar (laut Variety 28 Prozent als der Einzelpreis).

    In Kanada müssen Abonnenten 8,99 Canadian Dollar (CAD) pro Monat zahlen (Jahresabo für 89,99), in den Niederlanden fallen 6,99 Euro an (Jahresabo: 69,99). In Australien sind es 8,99 Australian Dollar (AUD) beziehungsweise 89,99 für ein Jahresbo, in Neuseeland sind 9,99 New Zealand Dollar (NZD) fällig, bei einem Jahresabo-Preis von 99,99.

    Der Dienst wird unter anderem 30 Staffeln von „Die Simpsons“ anbieten, dazu die „Star Wars“-Serie „The Mandalorian“, mehrere Marvel-Serien, „High School Musical: The Musical: The Series“ sowie Filme aus den umfangreichen Archiven von Disney und der Schwesterfirmen Marvel, Lucasfilm und 20th Century Fox.

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