Die „Rentnercops“ ermitteln ab Ende März im Ersten

    Neuer Vorabendkrimi mit Wolfgang Winkler und Tilo Prückner

    Glenn Riedmeier – 06.02.2015, 11:09 Uhr

    Wolfgang Winkler (l.) und Tilo Prückner (r.) sind die „Rentnercops“

    Die Krimikost am ARD-Vorabend wurde inzwischen ausgedünnt – donnerstags dürfen nun die „jungen Ärzte“ von „In aller Freundschaft“ ran, am Freitag gibt es jetzt „Verbotene Liebe“ auf dem 18.50-Uhr-Slot zu sehen. Dennoch schickt das Erste an den übrigen Tagen am Vorabend weiteren Schmunzelkrimi-Nachschub auf Sendung – wohlgemerkt nicht mehr unter dem Label „Heiter bis tödlich“. Nach „Unter Gaunern“ dürfen ab dem 31. März dienstags die „Rentnercops“ auf Streife gehen. Die erste Staffel umfasst acht Folgen.

    „Rentnercops – Jeder Tag zählt!“ wird als humorvolle Polizeiserie beschrieben, die sich mit der Frage auseinandersetzt, was passiert, wenn der Nachwuchs ausbleibt und die alte Garde reaktiviert werden muss. Das Dezernat 12 der Kriminalpolizei Köln-Mülheim steht vor genau diesem Problem. Kommissaranwärter Hui Ko (Aaron Le) hält mit der ehrgeizigen Dezernatsleiterin Vicky Adam (Katja Danowski) die Stellung, doch ansonsten ist weit und breit niemand in Sicht, der den Job machen will. Als eine Leiche in Karnevalsuniform im Stadtwald ausgebuddelt wird, die 50.000 DM im Revers hat, kommt Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle) auf die Idee, die beiden Kommissare Edwin Bremer (Tilo Prückner, „Adelheid und ihre Mörder“) und Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler, „Polizeiruf 110“) zurück zu holen, die den Fall vor 18 Jahren bearbeitet haben.

    Für die beiden reaktivierten Kommissare, die bereits auf 40 gemeinsame Dienstjahre zurückblicken, kommt die Abwechslung gerade recht. Während Günther inzwischen als Vollzeit-Opa von seinen Enkeln auf Trab gehalten wird, trauert Edwin seiner verstorben Frau nach und ist in Selbstmitleid und Verwahrlosung versunken.

    Die Tatsache, dass die „Rentnercops“ inzwischen nicht mehr so flexibel sind und ihnen die Welt oft zu schnell ist, soll für amüsante Momente sorgen. Edwin und Günter haben noch nie eine E-Mail geschrieben, kennen ihre Grenzen nicht und sabotieren jede moderne Ermittlungsarbeit. Die Drehbücher stammen von Sonja Schönemann („Dr. Psycho“), Christoph Benkelmann („Mord mit Aussicht“) und Stefan Weigl („Das Leben der Kannibalen“). Regie führte in den ersten Folgen der Bavaria Fernsehproduktion Lars Jessen.

    Mit „Huck“ steht noch ein weiterer Vorabendkrimi in den Startlöchern, der noch auf einen Starttermin wartet (fernsehserien.de berichtete).

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Was bitte ist ein Schmunzelkrimi? Um es ehrlich zu sagen, Fickkrimis wären auch mal ganz interesssant.
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