„Der kleine Prinz“: Preview der Neuauflage im Ersten

    ARD zeigt die ersten vier Folgen im Oktober

    Michael Brandes – 24.08.2011, 12:00 Uhr

    Der kleine Prinz

    Die Neuauflage der in den 70er Jahren produzierten japanischen Zeichentrickserie „Der kleine Prinz“ steht vor ihrer TV-Premiere. Das Erste zeigt die ersten vier Folgen in einer Preview am langen Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit, am 2. und 3. Oktober.

    Frei nach dem Buch von Antoine de St. Exupéry haben die ARD (unter der Federführung des WDR) und France Télévisions 52 halbstündige Episoden von „Der kleine Prinz“ im modernen 3D-Look produzieren lassen. Die Familie des 1944 verstorbenen Autoren war dabei in alle entscheidenden Produktionsprozesse eingebunden. Das Team von Method Animation um den Produzenten Aton Soumache („Der kleine Nick“) arbeitete rund vier Jahre lang an der Serie. Die Musik, die vom französischen Filmkomponisten Frédéric Talgorn stammt, wurde vom WDR-Rundfunkorchester eingespielt.

    In der deutschen Synchronisation spricht Sängerin Annett Louisan die Rose, die entsprechend der literarischen Vorlage auch in der Fernsehserie eine ganz zentrale Rolle spielt. Sie singt auch den Titelsong „Von Planet zu Planet“. Timmo Niessner, die deutsche Stimme von Elijah Wood, spricht den kleinen Prinzen. Der Schauspieler und Sänger Volker Lechtenbrink übernimmt die Rolle der Schlange, Olaf Reichmann den Fuchs.

    Gemeinsam mit dem Fuchs bereist der kleine Prinz in der Serie insgesamt 24 Planeten. Auf dem Weg in ferne Galaxien folgt er der hinterlistigen Schlange, die überall Unheil sät. Der Prinz hilft den Bewohnern, die Gefahren abzuwenden und das natürliche Gleichgewicht im Universum wieder herzustellen. Von seiner abenteuerlichen Reise schreibt er unterwegs Briefe nach Hause an seine geliebte Rose.

    Ausgestrahlt werden zunächst lediglich die ersten vier Folgen am 2. und 3. Oktober. Die weiteren Episoden werden im Frühjahr 2012 im Ersten zu sehen sein. Zur Zeit produzieren die ARD und France Télévisions außerdem 3D-Neuauflagen von „Wickie und die starken Männer“ und „Die Biene Maja“ (fernsehserien.de berichtete).

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      ohweh ...der Nebensatz "Frei nach dem Buch von Antoine de St. Exupéry" ist dabei wohl aber ganz ganz wichtig. Mit Schaudern denke ich noch an den Trickfilm zum "Glöckner von Notre Dame" ...
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        tiramisusi schrieb:
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        > ohweh ...der Nebensatz "Frei nach dem Buch von
        > Antoine de St. Exupéry" ist dabei wohl aber ganz
        > ganz wichtig. Mit Schaudern denke ich noch an den
        > Trickfilm zum "Glöckner von Notre Dame" ...


        Oh ja, das läßt Böses befürchten...

        Und das Ärgerlichste daran: Die Erben von Saint-Exupéry sind dafür mitverantwortlich, denn noch müssen sie ihre Einwilligung geben. Deshalb darf z.B. nicht die Adaption gezeigt werden, die 1966 bei der DEFA entstand, unter der Regie von Konrad Wolf - in der DDR hatte man es damals mit den Urheberrechten nicht so genau genommen...

        Nun, bald ist dies alles Geschichte, dann ist der Autor (offiziell) siebzig Jahre tot, und jeder darf mit dem Stoff machen, was er will. Und noch Schlimmeres als japanische Zeichentrickfilme oder europäische Gemeinschaftsproduktionen ist ja kaum mehr denkbar.
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        Frau_Kruse schrieb:
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        >Und noch
        > Schlimmeres als japanische Zeichentrickfilme oder
        > europäische Gemeinschaftsproduktionen ist ja kaum
        > mehr denkbar.

        Doch: Hollywood-Blockbuster. lol

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