China beschränkt erneut ausländische TV-Cartoons

    Förderung von Inlandsproduktionen

    Mario Müller – 20.02.2008

    Ähnlich wie es Frankreich mit der Quote für inländische Musik im Radio macht, so will China den heimischen TV-Markt fördern und die Ausstrahlung ausländischer Produktionen immer weiter unterbinden. Konkret hat es die chinesische Behörde für Radio, Film und Fernsehen auf US-Zeichentrickserien à la „Bugs Bunny“, „Scooby Doo“ und Co. abgesehen. Wie die chinesische Nachrichtenagentur „Xinhua“ berichtet, dürfen diese ab 1. Mai nicht mehr in der Zeit zwischen 17.00 und 21.00 Uhr ausgestrahlt werden.

    Stattdessen sollen chinesische Sprösslinge am Abend mit Produktionen aus heimischen Gefilden unterhalten werden. Die neue Regelung ist eine Ausweitung des seit September vergangenen Jahres bis 20.00 Uhr geltenden Verbots für ausländische Cartoonserien.

    Chinesische Animationsstudios hatten sich in den Vergangenheit sehr schwer getan mit ihren Konkurrenten aus den USA und Japan. Allerdings konnte die Produktion einheimischer Zeichentrickfilme im vergangenen Jahr um 23 Prozent auf insgesamt rund 102.000 Minuten zulegen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      sind wir doch mal ehrlich. Bei manchen Sendungen und Cartoons würde man sich auch bei uns wünshen, sie würden erst nach Mitternacht ausgestrahlt.
      :-)
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        Na ja ... senden sie Bugs Bunny eben nach 21:00 Uhr – exakt abgestimmt auf's Zielpublikum.
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          wenn ich ehrlich bin, halte ich diese meldung für genauso bedeutsam, wie die meldung, dass in china ein sack reis umfällt

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