CBS entwickelt „Clueless“-Drama-Serie

    Highschool-Drama um Dionne nach Chers Verschwinden

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 18.10.2019, 11:05 Uhr

    „Clueless“ – Bild: Paramount Pictures
    „Clueless“

    Der nächste Kultfilm steht vor seiner Verwurstung als Serie: „Clueless – Was sonst!“ aus dem Jahr 1995. Anders als die darauf folgende Comedy-Serie aus dem Jahr 1996 soll es sich in der neuen Version von CBS TV Studios aber um ein Drama handeln, das seiner Beschreibung auch gut ins aktuelle Line-up des Senders The CW passen würde. Dort hat CBS TV Studios gerade eine ähnliche Verwurstung von „Nancy Drew“ platziert.

    Im Zentrum von „Clueless“ stand die eher oberflächlich daherkommende Cher Horowitz, die Queen Bee ihrer Highschool ist. Häufig manipuliert sie mit Bestimmtheit und einem gewissen Grad an Herablassung, aber ohne echte Bösartigkeit die Menschen in ihrer Umgebung aus einer Laune heraus oder zu ihrem eigenen Vorteil. Dabei brilliert Cher vor allem als Matchmaker. An Chers Seite, aber auch in ihrem Schatten, steht Dionne – beide Mädchen sind also von ihren Eltern nach Popdiven benannt worden.

    Die neue Serie wäre eine Mischung aus „Girls Club – Vorsicht bissig!“, „Veronica Mars“, „Riverdale“ und einem Musikvideo von Lizzo: Cher ist verschwunden und plötzlich wird Dionne zur Queen Bee. Während sie auch versucht, Chers Verschwinden aufzuklären, blickt die Serie auf das Leben an einer Highschool in Hollywood im Jahr 2020 – mit Drogen, Mode, sexueller Experimentierfreudigkeit und Selbstfindung – aus der Sicht einer jungen schwarzen Frau, die mehr auf die Waage bringt, als das gängige Schönheitsideal einer Frau zugesteht.

    Mit dem Film „Clueless“ hatte seinerzeit Alicia Silverstone ihren Durchbruch, in der Serie spielte Rachel Blanchard den Part über drei Staffeln. Stacey Dash porträtierte in beiden Versionen Dionne, während der spätere „Scrubs“-Darsteller Donald Faison Dionnes Freund Murray porträtierte.

    Während Amy Heckerling damals Serie und Film verantwortete, die sie auf Jane Austens Roman „Emma“ basiert hatte, wird nun ein neues Team die Umarbeitung übernehmen: Jordan Reddout und Gus Hickey, die etwa auch schon für „Man with a Plan“ gearbeitet haben.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1983) am melden

      Um es mit den Worten eines beliebten bayerischen Theaterschauspielers zu sagen:

      "Braucht´s dees" (Braucht es das?")

      Ich sage ganz klar nein.
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