„Buffy“: Cast-Wiedervereinigung und potentielle Neuauflage ohne Sarah Michelle Gellar

    Darsteller trafen sich bei der Wizard World Portland

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 27.02.2019, 17:30 Uhr

    Die Protagonisten von „Buffy the Vampire Slayer“ in der ersten Staffel – Bild: 20th Century Fox TV
    Die Protagonisten von „Buffy the Vampire Slayer“ in der ersten Staffel

    Am Wochenende haben sich zahlreiche Beteiligte der Kultserie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ im Rahmen der Convention Wizard World Portland getroffen und dabei in Erinnerungen an die Zeit an der Sunnydale High und im Buffyversum geschwelgt. Nicht anwesend waren neben Serienschöpfer Joss Whedon auch Buffy-Darstellerin Sarah Michelle Gellar und Angel-Mime David Boreanaz.

    Gellar hatte übrigens unabhängig davon kürzlich auch in einem Interview einer Beteiligung am angedachten Spin-Off um die Welt der Jägerin (fernsehserien.de berichtete) eine Absage erteilt. Produzentin Monica Owusu-Breen (arbeitete mit Joss Whedon bei „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ zusammen) soll eine Fortsetzung der Handlung im Serienuniversum entwickeln. Dabei würde eine junge, schwarze Frau zur Jägerin („Slayer“) und müsste sich gegen Bevormundung und Monster durchsetzen. Dabei sollen die Geschehnisse der Mutterserie durchaus beachtet werden, aber eben nur eine Art geschichtlichen Hintergrund bilden. In „Buffy“ war einst eine magische Kraft geschaffen worden, die jeweils einer Frau innewohnte und diese zur Verteidigerin der Menschen machte, zur Jägerin. Jeweils nach dem Tod einer Jägerin wurde die nächste junge Frau berufen. Um die Jägerinnen hatte sich der Bund der Wächter („Watcher“) gebildet, aus dem die Jägerin meist bevormundet wurde. Am Ende der Serie waren aber zahlreiche „potentielle Jägerinnen“ zu ihren Kräften gekommen.

    Geller gab in einem Interview mit The Wrap dem neuen Projekt ihren Rückhalt, erklärte aber auch, dass sie ihre Geschichte hier erzählt habe: „Ich weiß, ehrlich gesagt, auch gar nichts Genaueres darüber. Ich denke, es ist eine großartige Grundidee, ich bin erfreut, dass sie noch mal erzählt wird und hoffe, die Leute werden einschalten. Aber, wisst ihr, ich habe meine Geschichte hier auserzählt.“

    Aktuell produziert Gellar die Serie „Sometimes I Lie“ (fernsehserien.de berichtete).

    Bei der Convention anwesend waren Alyson Hannigan (Willow), Nicholas Brendon (Xander), Charisma Carpenter (Cordelia), Amber Benson (Tara), James Marsters (Vampir Spike), Julie Benz (Vampir-Gegenspielerin Darla), Iyari Limon (Kennedy, Willows Freundin in Staffel sieben), Amy Acker (Winifred „Fred“ Burkle aus dem Spin-Off „Angel – Jäger der Finsternis“), James Charles Leary (stets stark maskiert in den Staffeln sechs und sieben als friedfertiger Dämon Clem aufgetreten), Clare Kramer (Gegenspielerin Glory aus Staffel fünf) sowie Alexis Denisof (Wächter Wesley; mittlerweile der Ehemann von Alyson Hannigan).

    Charisma Carpenter postete bei Instagram ein Gruppenfoto: (v.l. Leary, Benson, Benz, Carpenter, Marsters, Limon, Cramer, Hannigan, Acker, Brandon, Denisof):

    Whedon reagierte augenzwinkernd auf seine Abwesenheit:

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Ich habe vor zwei Jahren ernsthaft versucht die Originalserie zu gucken, weil ich wissen wollte, was daran so kultig sein sollte. Als die damals erstausgestrahlt wurde, hatte ich Besseres zu tun... Ich hatte im Vorfeld immer Mal wieder Beschreibungen gelesen, wie z. B. das mantraartig erwähnte "feministisch". Ganz ehrlich? Alles Bullshit! Ich möchte eigentlich niemandem zu Nahe treten, werde es aber wohl kaum vermeiden können, denn wenn man Buffy mit den Serien von heute vergleicht, ist das einfach nur Müll auf Video gebannt. Die Geschichten sind redundant, schlecht geschrieben, die Figuren größtenteils eindimensional, die Schauspieler ALLE eine reine Katastrophe, die Produktion ultrabillig, usw. usf.

      Weil ich damit angefangen hatte, als ich eine üble Grippe mit hohem Fieberhatte, kam ich "bingend" bis durch die ersten beiden Staffeln. Aber als mein Geist wieder klar war und ich das Bett wieder verlassen konnte, konnte ich mich nicht mehr dazu überwinden die restlichen Episoden weiter zu verfolgen; es war einfach zu schlecht.

      Aus dem Grundkonzept könnte man aber mit Sicherheit eine ordentliche Coming-Of-Age/Fantasy-Serie stricken, aber bitte, bitte, bitte NICHT mit der alten Crew!
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        Obwohl Sarah Michelle Gellar für mich das Highlight und die Idealbesetzung der Serie war finde ich das neue Konzept durchaus interessant und würde die Serie gerne sehen. Sarah Michelle Gellar wäre hier sicher nett gewesen, aber kein muss, da "Buffys" Geschichte tatsächlich ausreichend zu Ende erzählt wurde. Entscheidend wäre eher die konkrete Besetzung der neuen Jägerin.
        Andererseits waren die letzten Staffeln von Buffy immer finsterer und die Figuren litten offensichtlich zunehmend an heftigen Depressionen. Ich weis gar nicht mehr genau was aus Buffy am Ende wurde. Sarah Michelle Gellar in der Neuauflage mit besser Stimmung hätte das Ende der original Serie so nachträglich etwas aufheitern können.
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