„Borgia“: ZDF zeigt zweite Staffel ab Ende September

    Sechsteiler als Eventprogrammierung zu sehen

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 24.07.2013, 11:31 Uhr

    Der Spanier Rodrigo Borgia (John Doman) hat es im Vatikan zum Vizekanzler gebracht. – Bild: ZDF/Larry Horricks
    Der Spanier Rodrigo Borgia (John Doman) hat es im Vatikan zum Vizekanzler gebracht.

    Das ZDF zeigt die zweite Staffel von „Borgia“ erneut als Eventprogrammierung. Die aufwändige internationale Koproduktion wird ab Montag, 30. September, zur besten Sendezeit ausgestrahlt. Die weiteren Folgen des historischen Sechsteilers sind innerhalb von zwei Wochen zu sehen.

    Der Mainzer Sender strahlt wie schon bei der ersten Staffel im Jahr 2011 drei Episoden pro Woche aus. Am Dienstag, 1. Oktober, und Donnerstag, 3. Oktober, sind Folge 2 und 3 zu sehen. Die restlichen drei Episoden werden in der darauffolgenden Woche am Montag, Mittwoch und Donnerstag gesendet. Obwohl manche Folgen eine FSK-Freigabe ab 16 oder ab 18 erhalten haben, will das ZDF die Serie erneut um 20.15 Uhr ausstrahlen. Aus diesem Grund werden wie schon in der ersten Staffel einige Gewalt- und Sexszenen der Schere zum Opfer fallen müssen. Zur Einstimmung wiederholt das ZDF ab dem 7. August noch einmal die erste Staffel, als Sommervertretung für „Markus Lanz“ von Dienstag bis Donnerstag gegen 23.00 Uhr.

    In der zweiten Staffel von „Borgia“ wird ein neues Kapitel der Chronik des verruchten Papst-Clans eröffnet, der rücksichtslos seine Pfründe mehrt und verteidigt, zum anderen aber von tiefer Religiosität geprägt ist. Die Erzählung setzt im Jahr 1494 ein, acht Monate nachdem Rodrigo Borgias ältester Sohn Juan gestorben ist. Sein jüngerer Bruder Cesare Borgia (Mark Ryder) hängt seinen Kardinalshut an den Nagel und erlebt als Feldherr einen kometenhaften Aufstieg. Er versucht, die zerstrittenen Regionen wieder zu einen. Aus Liebe führen Rodrigo (John Doman), Cesare und Lucrezia (Isolda Dychauk) Kriege, die in Schuld und Unschuld verstrickt sind.

    An der Produktion sind neben dem ZDF auch der ORF und der französische Canal+ beteiligt. Mit 25 Millionen Euro Produktionsbudget handelt es sich um eine der teuersten europäischen Fernsehserien aller Zeiten. Im Mai wurde bekannt, dass die Serie eine dritte und auch gleichzeitig letzte Staffel erhalten soll, die bis Januar 2014 gedreht werden soll .

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Susilein am 26.07.2013 22:35melden

      Cool. Die ZDF-Verfilmung war viel näher an den historischen Tatsachen. Besonders bei Prinz Cem konnte man das sehen. Bei der Ami-Verfilmung stimmte gerade noch der Name, alles andere war reine Fantasie - schade eigentlich. Aber die Amis nehmen es mit historischen Fakten ja nie so genau.
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