Amazon Pilot Season: VoD-Dienst stellt im Juni zwei neue Dramaserien-Piloten vor

    Romane „The Last Tycoon“ und „The Interestings“ werden adaptiert

    27.05.2016, 11:51 Uhr – Glenn Riedmeier

    Amazon Pilot Season: VoD-Dienst stellt im Juni zwei neue Dramaserien-Piloten vor – Romane "The Last Tycoon" und "The Interestings" werden adaptiert – Bild: Amazon Studios

    Die nächste Pilot Season des Streamingdienstes Amazon Prime steht in den Startlöchern. Am 17. Juni stellt der Anbieter seinen Kunden wieder neue Serienpiloten vor. Alle Mitglieder in den USA, Großbritannien, Deutschland, Österreich und Japan können sich die Formate kostenlos anschauen und ihr Urteil abgeben. Anders als zuletzt halten sich jedoch die Neuvorstellungen für ein erwachsenes Publikum in Grenzen. Lediglich zwei der insgesamt acht Piloten sind Dramaserien, bei den übrigen sechs Piloten handelt es sich um potentielle Kindersendungen.

    „The Last Tycoon“ ist eine Adaption des unvollendeten Romans von F. Scott Fitzgerald. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des talentierten Studio-Managers Monroe Stahr (Matt Bomer, „White Collar“), einer Figur, die auf dem realen Filmmogul Irving Thalberg basiert. Die Handlung folgt Stahrs rasantem Aufstieg im Hollywood der 1930er Jahre an die Spitze eines der großen Studios. Dabei wird sein einstiger Mentor Pat Brady (Kelsey Grammer, „Frasier“), eine Figur, die auf MGM-Mitbegründer Louis B. Mayer basiert, zu seinem größten Widersacher. Denn der Perfektionist Monroe befindet sich in einer tiefen Sinnkrise: Während er am liebsten anspruchsvolle Filme machen will, ist sein Chef und Mentor Pat Brady vor allem am kommerziellen Erfolg der Produktionen interessiert. Monroe steht am Rand der Verzweiflung, nachdem mehrere Filmprojekte gescheitert sind und auch noch seine Frau stirbt. Doch dann schöpft er neue Hoffnung, als er eine junge, irische Kellnerin kennenlernt, die Lebenslust versprüht und ihn zu einem wirklich großen und wichtigen Film inspirieren könnte.

    Weitere Rollen gingen an Lily Collins, Rosemarie DeWitt, Mark O’Brien und Enzo Cilenti. Produziert wird „The Last Tycoon“ von Sony TriStar Television. Hinter dem Projekt steht der Oscar-nominierte Billy Ray („Captain Phillips“, „Die Tribute von Panem“) als Autor und Regisseur. Gemeinsam mit Christopher Keyser („Tyrant“, „Party of Five“) fungiert er auch als Showrunner und Executive Producer.

    1976 kam bereits eine Filmversion von „The Last Tycoon“ in die Kinos. Regie führte Elia Kazan, Monroe Stahr wurde damals von Robert de Niro verkörpert.

    Auch „The Interestings“ basiert auf einem Roman: Adaptiert wird der New York Times-Bestseller von Meg Wollitzer. Im Rausch von Joints, Wodka und der festen Überzeugung, zu Besonderem berufen zu sein, schließen sich fünf Jugendliche in einer warmen Julinacht des Jahres 1974 in einem Sommercamp für künstlerisch interessierte Kinder zusammen, um gemeinsam erwachsen zu werden. Über die nächsten drei Jahrzehnte stehen sie die Ereignisse ihres Heranwachsens in New York als Freunde durch. Die Protagonistin Jules Jacobson (Lauren Ambrose, „Six Feet Under“) ist eine aufstrebende Schauspielerin, die mit scharfem Verstand ihren Mangel an Schönheit, Geld und Talent ausgleicht, das andere zuhauf zu haben scheinen. Schließlich muss sie ihren Traum begraben und sich als Therapeutin mit kleinem Kind und erwerbsunfähigem Ehemann namens Dennis (Gabriel Ebert, „Mathilda“) in einem kleinen New Yorker Apartment durchs Leben schlagen. Zwei weitere der ehemaligen Jugend-Camper sind Jessica Collins („Rubicon“, „Zero Dark Thirty“) und Corey Cott („Public Morals“). Collins verkörpert die attraktive, gertenschlanke, modebewusste und perfekt gestylte Cathy, während Cott den schwulen ehemaligen Musiker Jonah spielt, der im späteren Leben technische Erfindungen für Menschen mit Behinderungen entwickelt.

    BAFTA-Gewinner Mike Newell („Harry Potter und der Feuerkelch“, „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) inszeniert den Piloten nach einem Drehbuch von Lyn Greene und Richard Levine („Masters of Sex“, „Boss“, „Nip/Tuck“). „The Interestings“ ist eine Ko-Produktion mit TriStar Television.

    Die sechs Kinderpiloten heißen „Sigmund and the Sea Monsters“, „Little Big Awesome“, „Morris and the Cow“, „Toasty Tales“, „The Curious Kitty and Friends“ und „Jazz Duck“, und richten sich vorwiegend an Kinder zwischen sechs und elf Jahren.

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