A&E und History bestellen gemeinsam „Roots“-Reboot

    Neuauflage des Miniserien-Klassikers wird 2016 ausgestrahlt

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 01.05.2015, 15:56 Uhr

    „Roots“ – Bild: Warner Bros. TV
    „Roots“

    Nun ist es offiziell: „Roots“ wird als Neuauflage ins Fernsehen zurückkehren. Die US-Kabelsender A&E, Lifetime und der History Channel haben gemeinsam ein Reboot des Miniserien-Klassikers aus dem Jahr 1977 geordert, das 2016 auf allen drei Sendern gleichzeitig ausgestrahlt werden soll und ebenfalls den Titel „Roots“ trägt.

    „Roots“ basiert ursprünglich auf dem Roman „Roots: The Saga of an American Family“ von Alex Hayley aus dem Jahr 1976. Er zeichnet die Geschichte amerikanischer Sklaverei nach und verfolgt dabei über mehrere Generationen hinweg eine Familiengeschichte, die mit dem jungen Kunta Kinte beginnt. Kinte wird in seinem Heimatland Gambia gefangen genommen und unter brutalen Bedingungen nach Amerika verschleppt. Dort wird er in die Sklaverei verkauft. Auch seine Nachkommen sehen sich diesem Unrecht ausgesetzt, während sie wichtige Ereignisse in der US-Geschichte miterleben. Dazu gehören der Unabhängigkeitskrieg und der Bürgerkrieg, aber auch Sklavenaufstände und letztendlich das Ende der Sklaverei.

    A+E Studios arbeitet für die neue Miniserie mit The Wolper Organization zusammen, die als Produktionsfirma bereits für das Original verantwortlich zeichnete. Daneben produzierte sie die Fortsetzung „Roots – Die nächsten Generationen“ (1979), sowie die legendäre Miniserien „Die Dornenvögel“ und „Fackeln im Sturm“. Das Drehbuch der Neuauflage wird von Lawrence Konner („Boardwalk Empire“), Mark Rosenthal („Mona Lisas Lächeln“), Alison McDonald („Alpha House“) und Charles Murray („Sons of Anarchy“) entwickelt.

    „Star Trek“-Veteran LeVar Burton, der im Original eine der Hauptrollen verkörperte, ist als Co-Executive Producer an der Neuauflage beteiligt. „Meine Karriere begann mit ‚Roots‘ und ich bin stolz ein Teil dieser neuen Adaption zu sein“, so Burton in einem Statement. „Es gibt ein großes Publikum junger Amerikaner, das die Geschichte von ‚Roots‘ oder ihre Bedeutung nicht kennt. Ich glaube, dass nun die richtige Zeit gekommen ist diese Geschichte so zu erzählen, dass wir uns an ihre Bedeutung für unsere Kultur und Identität erinnern“.

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