„8 Zeugen“: Free-TV-Premiere der Miniserie mit Alexandra Maria Lara bei VOX

    Alle Episoden am Stück als „Eventprogrammierung“

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 15.11.2021, 16:33 Uhr

    „8 Zeugen“: Alexandra Maria Lara (M.) führt den Cast der Serie an. – Bild: RTL / Hardy Brackmann/Benno Kraehahn
    „8 Zeugen“: Alexandra Maria Lara (M.) führt den Cast der Serie an.

    Auch bei der Miniserie „8 Zeugen“ bleibt RTL Deutschland bei seiner Strategie für Eigenproduktionen, die ihre Premiere bereits beim Streaming-Arm RTL+ der Gruppe hatten: Die TV-Ausstrahlung erfolgt bei VOX in einem Rutsch. Die komplette Serie kommt am 15. Dezember ab 20:15 Uhr ins Free-TV und läuft bis kurz nach Mitternacht.

    In der Serie, die Ende März bei RTL+ (damals noch TVNOW) Premiere hatte und dort immer noch verfügbar ist, dreht sich alles um eine Entführung und die sich deutlich unterscheidenden Erinnerungen daran, die die namensgebenden Zeugen zu Protokoll geben.

    Trailer zur Miniserie „8 Zeugen“

    Alexandra Maria Lara verkörpert die Hirnforscherin Dr. Jasmin Braun. Diese geht in ihrer Forschung der Frage nach, inwiefern wir tatsächlich unseren eigenen Erinnerungen vertrauen können und ob sie auch manipulierbar sind. Dr. Braun – eigentlich eine waschechte Theoretikerin – unterstützt erstmalig und mit leichtem Widerwillen die Polizei in einem aktiven Fall, nachdem Emma, die zehnjährige Tochter eines prominenten Politikers (Johann von Bülow; „Herr und Frau Bulle“), bei einem Museumsbesuch entführt wurde – es mangelt an Verdächtigen, auch werden keine Forderungen für eine Freilassung des Mädchens gestellt und die Polizei steht vor einem kompletten Rätsel. Dr. Braun übernimmt die Zeugenbefragungen und ist überzeugt, dass unser Gehirn in bestimmten Situationen nicht in der Lage ist, Erzähltes von Erlebtem zu unterscheiden.

    Jede der acht Episoden stellt eine andere Zeugenbefragung ins Zentrum, vom Kindermädchen über die eifrige Studentin bis zum Museumsmitarbeiter. Und am Ende einer jeden Episode stehen die beiden Fragen: Wer kann mit seinen Erinnerungen zur Auflösung des Falls beitragen? Und wer ist womöglich selbst in die Entführung verstrickt?, so die offizielle Beschreibung des Formats.

    Serienschöpfer Christian Rohde kommentiert: Es gibt bei uns keine Autoverfolgungsjagden oder Schießereien, wir wollten den Zuschauern aber mindestens etwas genauso Spannendes durch die wendungsreichen Gespräche unserer Hauptfigur bieten. Mitunter stockt einem der Atem, wenn sich nach und nach enthüllt, welche Verbindung der Zeuge wirklich zur entführten Emma hat. Und am Ende der Folge ist man dann sehr überrascht, über die neue, durch die Gespräche ausgelöste Situation.

    In durchgehenden Hauptrollen sind neben Lara mit dabei: Ralph Herforth („Unter anderen Umständen“) als Einsatzleiter Robert Dietz und Ceci Chuh („Die Unerzogenen“) als Kriminalbeamtin Nadine Schröder. Die Episodenrollen als Befragte haben unter anderem Sylvester Groth („Deutschland 89“), Nilam Farooq („SOKO Leipzig“), Hanna Plaß („Think Big!“), Rauand Taleb („4 Blocks“) und Milena Tscharntke („Alles Isy“).

    Jede Episode hat eine Laufzeit von knapp 25 Minuten, die nach der Zielvorgabe von UFA Fiction jeweils als als packendes Kammerspiel inszeniert wurden. „8 Zeugen“ basiert auf der realen Arbeit von Dr. Julia Shaw („Das trügerische Gedächtnis“), einer Rechtspsychologin mit dem Spezialgebiet der Erinnerungsforschung. Sie fungierte bei der Serie als Beraterin.

    Neben Christian Rohde ist Jörg Lühdorff Ko-Schöpfer. Er hat einerseits mit Janosch Kosack die Drehbücher verfasst und fungiert auch als Regisseur.

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