Seit mittlerweile 20 Jahren und mehr als 4.400 Folgen ist „Rote Rosen“ inzwischen schon auf Sendung. Die ARD-Telenovela ging am 6. November 2006 an den Start. Damals hätte wohl kaum jemand gedacht, dass sie auch heute noch in voller Blüte stehen würde. Vor wenigen Tagen fiel der Startschuss zur inzwischen 25. Staffel, die wie gewohnt montags bis freitags um 14:10 Uhr im Ersten läuft. Zum runden Jubiläum wurde auch eine Dokumentation über die Erfolgsgeschichte produziert. Diese ist jedoch nicht im Ersten und auch nicht nachmittags zu sehen.
Stattdessen wird die 50-minütige Sondersendung mit dem Titel „Alles Liebe – 20 Jahre Rote Rosen“ im Nachtprogramm des NDR Fernsehens versteckt. Genauer gesagt findet die Erstausstrahlung in der Nacht vom 6. auf den 7. November ab Mitternacht statt. Nachteulen dürfen sich auf einen Blick hinter die Kulissen der Serie in Lüneburg freuen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Doku auch auf Abruf in der ARD Mediathek bereitgestellt wird.
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Tausende Episoden, unzählige Liebesgeschichten, gebrochene Herzen, überraschende Versöhnungen und jede Menge Intrigen: Seit 2006 dreht sich in Lüneburg alles um große Gefühle und bewegende Schicksale. Doch worin liegt das Erfolgsgeheimnis der beliebten ARD-Telenovela, die ihr Publikum seit zwei Jahrzehnten begeistert? In der Dokumentation werden exklusive Einblicke hinter die Türen versprochen, die dem Publikum normalerweise verschlossen bleiben. Schauspieler, Verantwortliche hinter der Kamera und treue Fans lassen die vergangenen Jahre Revue passieren. Sie teilen persönliche Erinnerungen, erzählen bislang unbekannte Anekdoten und berichten von besonderen und bewegenden Erlebnissen. Seltene und bisher unveröffentlichte Fotos und Filmaufnahmen sollen für Überraschungen sorgen.
„Rote Rosen“ sei laut eigener Auffassung mehr als nur eine Serie über Liebe und Intrigen. Die Telenovela habe den Wandel der Zeit und gesellschaftlicher Werte dokumentiert und das veränderte Frauenbild aufgegriffen. Während für die erste Serienheldin das persönliche Glück noch eng mit der Liebe verbunden war, stünden für die Protagonistinnen der jüngeren Staffeln Selbstständigkeit, Unabhängigkeit von ihren Männern und die Verwirklichung eigener Lebensziele ganz selbstverständlich im Mittelpunkt. Neben spannenden Geschichten aus dem Serienalltag dürfen sich die Zuschauer auf ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern sowie Begegnungen mit der neuen „Rote Rosen“-Generation freuen.
Wiedersehen mit Angela Roy: Sie spielte Petra Jansen, die Heldin der ersten Staffel „Rote Rosen“. NDR
Die Telenovela spielt vor der malerischen Kulisse Lüneburgs und erzählt in eng miteinander verknüpften Handlungssträngen mehrere Beziehungsgeschichten rund um das Fünf-Sterne-Hotel Drei Könige, das dazugehörige Restaurant Carlas, das Mietshaus Rosenhaus und die Gärtnerei Albers. Neben den zwischenmenschlichen Verstrickungen spielen auch die beruflichen und privaten Ziele der Figuren unterschiedlichen Alters eine große Rolle. Pro Staffel wird eine neue Hauptfigur in den Mittelpunkt gestellt.
„Rote Rosen“ ging 2006 am ARD-Nachmittag an den Start, nachdem ein Jahr zuvor bereits „Sturm der Liebe“ losgegangen war. Ursprünglich wurden vorsichtige 100 Folgen bestellt. Das bis heute gültige Konzept lautete schon damals: Als Gegenentwurf zu anderen Telenovelas mit mädchenhaften Hauptdarstellerinnen sollte „Rote Rosen“ von einer selbstbewussten Frau mittleren Alters handeln, die mit beiden Beinen im Leben steht. Die ARD wollte damit ganz bewusst die weibliche Zielgruppe 40+ ansprechen.
Linear wird die Serie werktags um 14:10 Uhr im Ersten ausgestrahlt, wo sie mit sinkenden Einschaltquoten zu kämpfen hat. Beachtlich ist allerdings der Erfolg im Streaming: Zusammen mit „Sturm der Liebe“ gehört „Rote Rosen“ nicht nur zu den Inhalten mit den meisten Abrufzahlen in der ARD Mediathek, sondern sogar zu den in Deutschland meistgestreamten Serien überhaupt. Produziert wird „Rote Rosen“ von der Studio Hamburg Serienwerft GmbH im Auftrag der ARD.
Ich hoffe doch das man sich die Doku in der Mediathek anschauen kann. Denn um 0.00Uhr liege ich meistens schon längst im Bett. Bin von Anfang an dabei und bin immer noch ein großer Fan der Telenovela 🙂