2026

  • Folge 95 (30 Min.)
    Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin. – Bild: ZDF und SWR/​Staatl. Museum Schwerin/​Jörn Lehmann
    Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin.
    Barocke Meisterwerke treffen auf Kunst der Gegenwart – das Staatliche Museum Schwerin hat sich neu erfunden. Umfangreich modernisiert ist es seit Oktober 2025 wieder geöffnet. Die Neupräsentation der Dauerausstellung mit Ikonen von Rubens, Max Liebermann und Wolfgang Mattheuer überrascht, auch durch interaktive und immersive Stationen. Zu Gast im „Museums-Check“ ist Regisseur Andreas Dresen. In authentischem Gewand, wie zur Zeit seiner Eröffnung 1882, erstrahlt nun das Staatliche Museum Schwerin. Es zählt neben dem Schweriner Schloss als Teil des Ensembles „Residenzstadt Schwerin“ seit 2024 zum UNESCO-Welterbe. Das Museumsgebäude wurde aufwendig restauriert, historische Böden, Decken und Wände wurden wiederhergestellt und rund 400 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche geschaffen. Irritation und Neugier soll die Neukonzeption wecken. „Wir haben als fürstliche Sammlung begonnen und wollen in der neuen Dauerausstellung die Hofmaler mit der Gegenwartskunst konfrontieren“, sagt Direktorin Pirko Zinnow. Durch thematisch gestaltete Räume treten die Epochen miteinander in einen ungewöhnlichen Dialog. In der herausragenden Sammlung des Museums finden sich Meisterwerke von Frans Hals und dem französischen Tiermaler Jean-Baptiste Oudry neben Arbeiten von Marcel Duchamp und Werken der DDR-Kunst der Leipziger Schule. Eine immersive Rauminstallation und interaktive Bereiche machen den Museumsbesuch zusätzlich sinnlich erlebbar. Bis Oktober 2029 ist der Eintritt zum Staatlichen Museum Schwerin frei, ermöglicht durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die auch die Sanierung großzügig mitfinanzierte. Aufgewachsen in Schwerin, ist der Regisseur Andreas Dresen heute Ehrenbürger der Stadt. Seit Jahrzehnten prägt er das deutsche Kino. Seine preisgekrönten Filme „Halbe Treppe“ und „Gundermann“ setzten Maßstäbe. Mit dem Film „In Liebe, Eure Hilde“ (2024) über die Widerstandskämpferin Hilde Coppi beweist er erneut sein Gespür für authentische Geschichten. Andreas Dresen kennt das Museum seit Schultagen und geht mit Markus Brock auf Entdeckungsreise quer durch die Jahrhunderte. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.02.2026 3sat
  • Folge 96 (30 Min.)
    Museum für Kommunikation, Berlin.
    Rohrpost, Telegramm, Smartphone – die Kommunikation ist in stetigem Wandel. Das Museum für Kommunikation in Berlin macht diesen Wandel mit seiner herausragenden Sammlung sinnlich erlebbar. Zugleich hinterfragt die ständige Ausstellung die Veränderungen kritisch. Zu Gast bei Markus Brock im „Museums-Check“ ist Jasna Fritzi Bauer. Kommunikation ist für die Schauspielerin schon von Berufs wegen ein wichtiges Thema. Die Dauerausstellung präsentiert mit 2000 Objekten 40.000 Jahre Kommunikationsgeschichte – vom Faustkeil bis zum iPad. Zu den Highlights des Museums zählen das erste Telefon von Philipp Reis und die legendäre Chiffriermaschine Enigma. Die Besucherinnen und Besucher können an interaktiven Stationen Kommunikation mit allen Sinnen erleben, etwa ein Telegramm morsen oder Nachrichten in einem Fernsehstudio präsentieren. Das Museum will aber nicht nur die Kommunikationsgeschichte vermitteln: „Medienkompetenz ist wichtiger denn je“, sagt Museumsdirektorin Anja Schaluschke. Auch zum bewussten Umgang mit Medien und Kommunikation möchte das Museum mit Veranstaltungen und Sonderausstellungen beitragen. Die Schau „Apropos Sex“ zeigt bis zum 6. September 2026, wie über Sexualität gesprochen und gedacht wurde und wie sich das im Lauf eines Jahrhunderts verändert hat – von Büchern über schulische Aufklärung bis hin zur heutigen Allgegenwärtigkeit von Sex in den Medien, die die Ausstellung differenziert beleuchtet. Die Sonderausstellung „niemals radlos. Das Fahrrad bei der Post“ nimmt das Publikum bis 23. August 2026 mit auf eine Zeitreise von den Anfängen des Fahrrads bis hin zu seiner zentralen Rolle im Postbetrieb. Hervorgegangen ist das im Jahr 2000 eröffnete Museum für Kommunikation aus dem ehemaligen Postmuseum, das dort 1872 gegründet wurde. Die Wahl-Berlinerin Jasna Fritzi Bauer überzeugt auf der Theaterbühne genauso wie vor der Kamera. Seit 2021 ermittelt sie als Kommissarin Liv Moormann im Bremer „Tatort“. Jasna Fritzi Bauer kennt das Museum für Kommunikation gut und stellt Markus Brock beim Rundgang die Museumsroboter ROBerta und ROBert vor. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 19.04.2026 3sat

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