• Folge 1196 (12 Min.)
    Doch der augenscheinliche Erfolg kaschiert tiefe gesellschaftliche Spaltungen, die auf die niederländische und britische Kolonialherrschaft sowie das daran anschließende Apartheid-Regime zurückgehen. Tatsächlich zählt Südafrika noch immer zu den Ländern mit der größten sozialen Ungleichheit weltweit. Auf internationaler Ebene spielt das Land als wichtiger BRICS-Akteur eine zentrale Rolle. Seine Außenpolitik bleibt geprägt von der Loyalität zu ehemaligen Verbündeten, vor allem Russland, sowie von einer klaren Unterstützung Palästinas, das hier bereits 1995 anerkannt wurde. Gleichzeitig verschlechtern sich die Beziehungen zu den USA, insbesondere seit der Wiederwahl des US-Präsidenten Donald Trump. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 20.03.2026 arte
  • Folge 1197 (12 Min.)
    Soja zählt zu den begehrtesten Exportgütern und ist für die globale Wirtschaft von hoher strategischer Bedeutung. Der Großteil der Produktion wird als Tierfutter verwendet, doch die als „grüner Treibstoff des Jahrhunderts“ gefeierte Wunderbohne wird auch zur Herstellung von Biodiesel eingesetzt. Der Handel mit Soja verändert die Handelsrouten weltweit und verbindet Häfen in den USA mit chinesischen Terminals. Die Hauptlieferanten sind Brasilien, die Vereinigten Staaten von Amerika und Argentinien. Diese drei Länder beherrschen einen großen Teil der globalen Nahrungsmittelproduktion im 21. Jahrhundert. Dafür bezahlen sie jedoch mit massiven Umweltschäden und landschaftlicher Gleichschaltung durch Monokultur. Mit zwei Dritteln des Handelsvolumens ist China der mit Abstand größte Abnehmer – eine Abhängigkeit, die die Sojabohne zum geostrategischen Gut macht. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 27.03.2026 arte
  • Folge 1198 (12 Min.)
    Im Februar 2026 erklärten die neun Richter des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten mit sechs gegen drei Stimmen, dass ein US-Präsident nicht im Alleingang Zölle gegen Handelspartner verhängen darf. Damit entschärften sie den Säbel, mit dem Trump seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus am liebsten rasselt, denn er belohnt oder bestraft andere Staatschefs mit willkürlichen Zollerhöhungen oder -senkungen. Das Handelsdefizit der USA hat er damit jedenfalls nicht verbessert. „Mit offenen Karten“ nimmt dieses Urteil zum Anlass, um die Konsequenzen der neuen US-Handelspolitik für die einzelnen Wirtschaftsbereiche und das amerikanische Volk seit dem letzten Wechsel im Weißen Haus näher zu betrachten. Die Karten veranschaulichen die Folgen von Trumps ökonomischen Weichenstellungen, mit besonderem Fokus auf Minneapolis, wo die lokale Wirtschaft zudem unter der radikalen Vorgehensweise der Einwanderungsbehörde ICE leidet. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 03.04.2026 arte
  • Folge 1199 (12 Min.)
    Ab 1979 setzte die kommunistische Volksrepublik China die Ein-Kind-Politik durch: Bis 2015 durften Familien aus demografischen Gründen nur Einzelkinder haben. Nach mehr als 30 Jahren dieser gravierenden Verletzung persönlicher Grundfreiheiten denkt die chinesische Führung langsam um: Erst wurde es Paaren wieder erlaubt, zwei Kinder zu bekommen, und seit 2021 sogar drei. Tatsächlich stieg das Bewusstsein für die nunmehr katastrophale Situation: In der alternden chinesischen Bevölkerung gibt es zu wenig Erwerbstätige und zu viele Rentner, so dass eine Finanzierung nicht mehr gewährleistet ist. China versucht seither, das Blatt zu wenden, und betreibt eine nachwuchsfreundliche Familienpolitik. Dennoch muss es sich einer Realität stellen: Das Reich der Mitte wird alt sein, bevor der materielle Segen kommt! Mit einem Streifzug in alternde Gesellschaften auf fast allen Kontinenten beleuchtet diese Folge von „Mit offenen Karten“ eine demografische Entwicklung, die in den kommenden Jahrzehnten schwer zu Buche schlagen wird und von der bislang nur Afrika verschont ist. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 10.04.2026 arte

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