• Folge 1 (43 Min.)
    Der erste Teil begleitet die Masai Mara von September bis Juli – rund neun Monate, in denen die Region ohne Gnus auskommen muss. Er beginnt mit dem Abzug der Gnuherden. Während sie auf ihrer Wanderung den Fluss durchqueren, bleiben zahlreiche Arten zurück, die an ihre Reviere gebunden sind und nicht mitziehen können. Im Mittelpunkt steht eine junge Giraffe, deren erste Lebensmonate stellvertretend für die Situation vieler Tiere stehen. Entlang dieser Perspektive zeigt die Dokumentation Geburt, Aufzucht und Überlebensstrategien verschiedener Arten. Dazu zählen Zebras, die ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Sie versuchen, sich der Jungtiere der Thompson-Gazellen zu entledigen, da diese Hyänen anlocken – eine potenzielle Gefahr für die Zebra-Fohlen. Auch eine Elandantilope, die gerade gekalbt hat, hat Probleme mit einem Hyänenrudel, das es auf sie abgesehen hat, um den eigenen Nachwuchs zu füttern. Sie hält sich die Angreifer mit ihren gekrümmten Hörnern vom Leib, die sie wie Säbel schwingen kann. Ergänzt wird die Dokumentation durch Bilder aus dem Leben junger Leoparden, Schakale und Elefanten jenseits der bekannten Darstellung der Gnuwanderung – und der Fressorgie für Krokodile, wenn die Gnus den Fluss durchqueren – , die nur einen Bruchteil des Jahres ausmacht. Der erste Teil endet mit dem Eintreffen der Zebraherden aus dem Norden. Kurzzeitig verändert sich das ökologische Gleichgewicht: Beutetiere sind wieder zahlreicher und ihre Jäger passen ihr Verhalten entsprechend an. Mit Beginn der Regenzeit wandelt sich die Landschaft erneut. Die Ebenen werden grün und üppig, bieten für Großkatzen aber nur eingeschränkte Möglichkeiten zu jagen. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 06.04.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 13.04.2026 arte

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