Mezze ist im Libanon eine Traditionsspeise und besteht aus einem ganzen Reigen kleiner Gerichte.
Bild: Elephant Doc
(1): Mezze: Leckere Köstlichkeiten aus dem Libanon Mezze sind im Land der Zeder ein Muss. Die Traditionsspeise besteht aus einem ganzen Reigen kleiner Gerichte, doch der Journalistin Clémence Fournival haben es vor allem die orientalischen Klassiker angetan: Taboulé, das im Libanon sogar den Kleinsten schon serviert wird, das Auberginenpüree Mutabbal und gefüllte Weinblätter. Zubereitet werden diese Köstlichkeiten vom Beiruter Koch und Food-Aktivisten Kamal Mouzawak. Der Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard verfolgt die Ursprünge der Mezze-Spezialitäten bis ins Osmanische Reich zurück, gibt einen Überblick über die bereichernde Vielfalt der Identitäten im Libanon und erzählt vom Hummus-Krieg zwischen Israel und dem Libanon.
(2): Ein Biss’chen Heimat: Louay, ein Libanese in Polen Weil sein Land dauerkrisengeschüttelt ist, hat sich der gebürtige Libanese Louay in Krakau niedergelassen. Aber seine Heimat ist immer bei ihm, vor allem, wenn es ums Essen geht. Für seine libanesischen Freunde kocht er Kebbeh.
Halal-Fleisch ist in Krakau nicht leicht zu finden, aber das Gewürz Sumach gibt es zu Louays Erstaunen überall. Allerdings ist sein Geschmack weniger stark ausgeprägt. Das Gericht weckt in Louay die Sehnsucht nach dem Libanon und
lässt Erinnerungen an den Vater wachwerden. Voller Stolz auf sein Heimatland präsentiert er das libanesische Gericht in der Stadt an der Weichsel. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Rezept für Mezze, das sich leicht zubereiten lässt.
Also: Ran an die Töpfe! - Rezept für Mezze Zutaten für 6 Personen: 3 Bund Petersilie 2 Bund Minze 8 Tomaten 2 Zitronen 3 Lauchzwiebeln 60 g feiner Bulgur 30 kleine Weinblätter Zubereitung: Taboulé: – 5 Tomaten in kleine Würfel schneiden, zwei Bund Petersilie fein hacken. – Den Bulgur mit den Tomaten vermengen, damit er den Tomatensaft gut aufnimmt. – Ein Bund Minze sehr fein hacken, zwei Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit der Petersilie hinzugeben.
– Alles vermischen, abdecken und eine Stunde lang in den Kühlschrank stellen. – Nach dem Kühlen das Taboulé mit dem Saft von zwei Zitronen und vier Esslöffel Olivenöl abschmecken. Ein letztes Mal vermengen. Gefüllte Weinblätter: – Den Rest Tomaten, Zwiebeln, Minze und Petersilie fein schneiden und zu einer Füllung vermischen. Die Weinblätter damit füllen und verschließen. – Die gefüllten Weinblätter übereinander in einen Topf schichten, abdecken und bei niedriger Hitze 30 Minuten garen. (Text: arte)