„Hunde, die bellen, beißen nicht“ und „Hunde, die mit dem Schwanz wedeln, freuen sich“ – das stimmt so pauschal nicht! Hundeverhalten ist komplex und nicht immer so einfach zu verstehen, wie viele denken. Verhaltensbiologin Kate Kitchenham weiß: Rund um die Kommunikation unserer Vierbeiner gibt’s so einige Missverständnisse und Fehlinterpretationen. Um unsere Hunde richtig verstehen zu können, „übersetzt“ Kate daher mal „hündisch“ in „Haltersprache“. Heute geht’s
um „sprechende Augen“. Es sind oft nur winzig kleine Augenblicke, in denen Hunde sich ansehen; darüber Botschaften kommunizieren oder die Absicht eines Artgenossen einschätzen. Für sie ist das eine sehr wichtige Form des Austausches. Und wir können den auch mit unseren Hunden haben und sogar gezielt einsetzen – wenn wir den Blick unserer Vierbeiner suchen und erwidern. Wie diese Kommunikationsform zwischen „Mensch“ und Hund gelingt und welche Vorteile sie hat, zeigen Kate und Philippe. (Text: VOX)