bisher 396 Folgen (Folge 379⁠–⁠396)

  • 30 Min.
    Frühling auf den Höfen: Weidegang, Tierpflege und Hoffen auf Regen Auf Thudts Hof im Harzer Vorland gibt es endlich Entwarnung: Hofchef Steffen und Partnerin Jessi Lange können die kranke Mutterkuh wieder zurück auf die Weide bringen. Die Kuh hatte an einer Euterentzündung gelitten und musste eine Woche lang im Stall versorgt und aufgepäppelt werden. Jetzt ist sie wieder fit genug für ihre Herde. Auch ihr Kalb hat die Tage im Stall gut überstanden und zeigt sich wieder munter. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Herde die beiden nach der Woche im Stall wieder problemlos aufnimmt. Auf Hof Hahnenkamp steht Pediküre auf dem Programm – der Klauenpfleger ist da. Regelmäßig müssen die Klauen der Tiere kontrolliert und geschnitten werden. An einigen wenigen Tieren entdecken sie dabei die Klauenkrankheit Mortellaro. Die Entzündung muss sofort behandelt werden, ansonsten kann sie zu Lahmheit bei den Tieren führen. Die Landwirte Isa und Jürgen Ecks bauen im niedersächsischen Ramelsloh auf rund 50 Hektar auch noch Silomais an. Damit die Pflanzen gut wachsen können, düngen sie derzeit ihre Felder unter anderem mit Kompost. Doch beim Maisanbau entscheidet vor allem das Wetter über den Erfolg der Ernte. Ohne ausreichend Regen wächst kaum etwas, denn der Mais ist stark vom Wasser abhängig. Auf dem Sophienhof bei Neustrelitz sollen Färsen für die Mutterkuhaufzucht auf ihre eigene Weide gebracht werden. Die neun Monate alten Rinder sind dann zum ersten Mal draußen. Noch zögern die Tiere an der Schwelle ihrer Box. Doch mit etwas Schrot lockt Auszubildende Helene Blohm sie schließlich nach draußen. Dort wartet eine riesige Weide auf die jungen Rinder. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 22.05.2026 NDR
  • 30 Min.
    Trubel vorm Hoffest Bei Geflügelzüchterin Christine Bremer soll im niedersächsischen Kölau das alljährliche Hoffest stattfinden. Beim Aufbau unterstützen Familie und Freunde. Aber sie hinken ihrem Zeitplan hinterher. Das Aufräumen des Hofes nach der Gebäudesanierung hatte viel mehr Zeit gekostet als gedacht. Nun müssen noch das Gehege für die Verkaufshühner ausbruchssicher gemacht, Schilder gemalt und Stände bestückt werden. Christine hat Stress. Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern möchte Karsten Dudziak zusammen mit seiner Auszubildenden Helene Blohm etwas für die Öffentlichkeitswirkung tun. Sie stellen Infoschilder auf, die den Besuchern Einblicke in den Hofalltag geben sollen. Das erste Schild ist nicht ganz gerade und auch sonst läuft einiges schief. Die Kälber haben mal wieder den Zaun gestürmt und ein frisch geborenes Kalb findet seine Mutter nicht. Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll dürfen die ersten Jungtiere wieder raus auf die Weide. Für Urte Schulz-Möllgaard und Jörg Schulz bedeutet das Teamarbeit, damit weder Mensch noch Tier etwas passiert. Zunächst bringen sie die tragenden Kühe auf eine Wiese in Hofnähe. So können sich ihre Augen an das helle Sonnenlicht gewöhnen. Hier haben Urte und Jörg ein Gatter aufgebaut, das sie besonders gut gesichert haben. Denn sie haben es schon erlebt, dass die Tiere in ihrem Überschwang durch die Absperrung gebrochen und fortgelaufen sind. Auf dem Thudthof im Harzer Vorland kümmert sich Steffen Thudt um eine kranke Mutterkuh. Die Kuh hat Schmerzen. Das Euter ist stark angeschwollen. Eine Spritze vom Tierarzt hat die Kuh bereits bekommen. Jetzt führt Steffen die Behandlung allein im Stall fort. Außerdem versucht er, die Kuh ein wenig zu melken, um die Konsistenz ihrer Milch überprüfen zu können. Dabei muss er sehr vorsichtig sein, denn die schmerzempfindliche Kuh kann jederzeit austreten. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 29.05.2026 NDR
  • 30 Min.
    Auf Rattenjagd im Hühnerstall Im niedersächsischen Kölau muss sich Christine Bremer um ungebetene Gäste kümmern. In einem der Mobilställe haben sich Ratten eingenistet. Die Nager sind bei Hühnerhaltern immer wieder ein Problem. Sie übertragen gefährliche Krankheiten und verunreinigen das Futter. Zur Bekämpfung nutzt Christine hauptsächlich mit Gift präparierte Haferflocken und Totschlagfallen. Doch die Tiere sind zwar verfressen, aber auch schlau. Längst nicht alle gehen in die Falle. Christine muss sich etwas einfallen lassen. Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern probiert Karsten Dudziak beim Salat anpflanzen eine neue Anbaumethode. Für die unbeliebte Handarbeit hat er diesmal Dämme – wie bei den Kartoffeln – gezogen. Damit muss er sich nicht so tief bücken. Außerdem erwärmen sich die Dämme von der Sonne schneller, was für die Jungpflanzen auch ein Vorteil sein kann. In diesem Jahr ist die Erde zudem gut durchfeuchtet, dadurch können die Jungpflanzen schön wurzeln. Nur für die langfristige Bewässerung muss sich Karsten noch etwas überlegen. Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll bekommen die Kühe drei Mal in der Woche frische Einstreu. Eigentlich eine Routinearbeit für Urte Schulz-Möllgaard und Jörg Schulz auf ihrem Hof Hahnenkamp. Aber Urte erzählt, dass die körperliche Arbeit für sie an manchen Tagen eine echte Belastung ist. Denn seit einem schweren Arbeitsunfall 2024 im Kuhstall hat sie immer noch Probleme mit ihrem rechten Arm. Bewegungseinschränkungen und Schmerzen begleiten seitdem ihren Alltag. Aber sie hat da so ihre Tricks, wie sie trotzdem klarkommt. In Hamburg-Moorburg wollen Isa und Jürgen Ecks die Muttertiere samt Bulle Bernie auf die Sommerweide treiben. Denn dort gibt es viel frisches Gras. Der Weidewechsel und die damit verbundene Kuhwanderung ist nicht ganz ungefährlich. Die Rinder können treten und sie auch umlaufen. Besonders Bulle Bernie ist eine Gefahr. Vor dem hat Isa großen Respekt. Es gilt also, Bernie auf Abstand zu halten. Dazu kommt noch ein kaputter Weidezaun, den Jürgen und Sohn Max reparieren müssen. Erst dann kann Strom fließen, damit die Tiere nicht ausbüxen können. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 05.06.2026 NDR
  • 30 Min.
    Helfende Hände auf dem Geflügelhof Im niedersächsischen Kölau freut sich Christine Bremer über knapp ein Dutzend freiwillige Helferinnen und Helfer auf ihrem Geflügelhof. Die Menschen sind nach einem Aufruf über Christines Social-Media-Kanäle gekommen. Es geht darum, alte Mobilställe, die Christine günstig gekauft hat, zu renovieren. Zunächst sollen die Ställe einen neuen Anstrich bekommen. Die Arbeitsumstände sind nicht ideal. Erstens ist es heiß und zweitens befürchtet Christine, dass sie nicht genug Farbe für die eifrige Truppe hat. Auf dem Thudthof im Harzer Vorland sollen die jungen einjährigen Rinder auf eine neue Weide mit viel frischem Gras umziehen. Allerdings geht es für die Tiere nicht zu Fuß weiter, sondern per Viehanhänger. Landwirt Steffen Thudt baut mit seiner Verlobten Jessica Lange einen Fangzaun in Trichterform auf. Aber beim letzten Mal passten noch alle Tiere gleichzeitig auf den Hänger. Das versucht Steffen diesmal auch, denn er hat keine Lust zweimal zu fahren. Aber es kommt anders, als er sich das vorgestellt hat. Von Hamburg-Moorburg aus sind Jürgen Ecks und sein Sohn Max gestartet, um sich im niedersächsischen Ramelsloh zu treffen. Hier möchten sie Douglasien-Holzstämme aus dem eigenen Wald holen. Die sind gerade gerodet worden und müssen nun auf den Anhänger. Das gestaltet sich schwierig. Denn die Stämme sind fünfeinhalb Meter lang und Max muss sie optimal platzieren. Sollten sie runterrollen, könnten Baumstämme und Fahrzeug Schaden nehmen. Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll ist die Auszubildende Neele Schwarck für das Frühstück der Tiere zuständig. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Denn jede kleinste Veränderung beim Futter kann sich auf die Leistung der Tiere auswirken. Das bedeutet für die 18-Jährige: viel rechnen, richtig mischen und möglichst keine Fehler machen. Neele hofft, dass das Wetter hält, denn Regen würde das Gewicht der Ration verändern. Und das könnte sich dann auch auf dem Futtertisch bemerkbar machen. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 12.06.2026 NDR
  • 30 Min.
    „Pediküre“ für die Rinder In Hamburg-Moorburg wollen Isa und Jürgen Ecks die Klauen ihrer Rinder beschneiden lassen. Die „Pediküre“ für die Tiere ist eine wichtige Vorsorge, damit sich keine Blutergüsse oder Ekzeme an den Klauen bilden. Gemeinsam mit dem Klauenpfleger treiben die Ecks jedes Rind in einen sogenannten Klauenpflegestand. Dort wird das Tier festgeschnallt und auf die Seite gedreht. Das ist nicht ungefährlich, denn manche Tiere versuchen sich loszureißen. Auf dem Thudthof im Harzer Vorland laden sie Baumaterial auf ein Quad und fahren damit zum Weinberg. Steffen Thudt, seine Verlobte Jessica und ihr Geschäftspartner wollen Schraubanker in die Erde bringen. Ihre Weinreben sind ordentlich gewachsen und müssen jetzt an Drähten befestigt werden. Das ist eine Menge Arbeit. Mehr als 7000 Weinreben wollen sie ablaufen und einhängen, aber plötzlich verdunkelt sich der Himmel. Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern muss Karsten Dudziak einen Beregner auf ein Feld bringen, denn der Boden unter dem Rotschwingel ist „staubtrocken“. Es ist eine aufwendige Arbeit, weil der Landwirt die langen Schläuche zwischen Hydranten und Regner eigenhändig verlegen muss. Als er schließlich aufdreht, findet er eine poröse Stelle im Schlauch. Im niedersächsischen Kölau steigt Christine Bremer mit ihrem Hund Ivo ins Auto, um einige Kunden zu besuchen. Zum einen muss sie Eier ausliefern, zum anderen muss sie in einem Supermarkt auch ein ernstes Gespräch führen. Seitdem die Geflügelzüchterin ihr Design auf den Eierverpackungen geändert hat, kaufen die Supermarktkunden ihre Eier nicht mehr so viel wie vorher. Christine Bremer hat aber eine Idee, wie sie das ändern könnte. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 19.06.2026 NDR
  • 30 Min.
    Wo Gemüse wächst, wachsen auch Hochzeitspläne Im Harzer Vorland beginnt für Jessi Lange und Steffen Thudt die entscheidende Phase im Gemüseanbau. Die Jungpflanzen können ins Freiland umziehen. Allein 300 Mangoldpflanzen müssen per Hand in die Erde. Dem 1,98 Meter großen Steffen fällt das ständige Bücken nicht leicht. Sie überlegen, ob sie für diese Arbeit eine Pflanzmaschine anschaffen sollen. Ganz sicher ist dagegen jetzt schon, dass sie im nächsten Jahr heiraten werden. Jessi erzählt von dem Antrag im letzten Dänemarkurlaub. Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern sind 300 Bio-Ferkel angekommen. Die muss Karsten Dudziak jetzt einquartieren. Dafür bereitet er ihre Boxen vor. Jeweils 50 Tiere kommen in ein Abteil. In jede Box bringt er vorher Strohballen, die er nur grob verteilen muss. Die Feinarbeit erledigen die Ferkel aufgrund ihres Spieltriebs später selbst. Die eigentlich kniffelige Aufgabe ist der Umzug in die Boxen. Denn die Jungtiere sind neugierig und nutzen jede Lücke, um auszubüxen. In Hamburg-Moorburg müssen Isa und Jürgen Ecks ihre Kirschbäume überdachen. Ansonsten könnten die Kirschen bei Regen platzen. In diesem Jahr rechnen sie mit einer Ernte von rund 70.000 Kilo. Die Kirschen sind auf der Obstplantage mittlerweile ein wichtiges finanzielles Standbein. Jürgen hat vor 25 Jahren mit 2000 Quadratmetern Anbaufläche angefangen. Jetzt sind es 100.000. Isa steuert bei der Überdachungsaktion zum ersten Mal die Hebebühne. Die Fahrt ist nicht ungefährlich. Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll übernimmt Landwirt Jörg Schulz die Rolle des Ausbilders. Seinem zwölfjährigen Sohn Jonne bringt er bei, wie er mit einem XL-Trecker Gülle fährt. Ein bisschen gerät Jörg dabei schon ins Schwitzen, denn der riesige Trecker ist nur geliehen. Im Schadensfall wird es teuer für ihn. Gleichzeitig ist die Zeit knapp. Schon am Nachmittag kommt der Pflug, um die Gülle auf dem Feld einzuarbeiten. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 26.06.2026 NDR
  • 30 Min.
    Selbst gemachte Knoblauchboli für die Kühe Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll stellen Urte Scholz-Möllgaard und die Auszubildende Neele Schwarck sogenannte Knoblauchboli – ein Futterergänzungsmittel – für ihre Kühe her. Diese Boli gibt es auch zu kaufen, dann sind sie aber sehr teuer. Auf dem Hof setzen sie die Knoblauchboli anstatt von Antibiotika ein. Da Knoblauch eine entzündungshemmende Wirkung hat, nutzen sie die Boli zur Fiebersenkung bei den Kühen. Die Herstellung ist allerdings nicht ganz ohne. Der intensive Knoblauchgeruch ist nichts für empfindliche Nasen. Geflügelzüchterin Christine Bremer macht sich vom niedersächsichen Kölau auf zur Elbinsel Krautsand. Im Gepäck hat sie 300 Küken. Sie sind eine sogenannte Lohnbrut, die für einen Kunden ausgebrütet wurden. Eine kunterbunte Mischung, die Christine nicht genau nach Rassen zuordnen kann. Aber vielleicht ja der Kunde, dem sie die Kleinen bringen möchte. Im Alten Land legt Christine einen Zwischenstopp ein, um ihre Freundin, die Obstbäuerin Birgit Mählmann, abzuholen. Sie wollen das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und auf Krautsand auch baden gehen. Besuch auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern. Ehemalige Agrarpädagogen besuchen Karsten Dudziak. Die ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer möchten wissen, wie sich die Landwirtschaft weiterentwickelt hat. 60 Jahre ist es her, dass sie selbst studiert haben. Zum Beispiel mobile Hühnerställe, wie Karsten sie hat, gab es zu ihrer Zeit noch nicht. Gerade der Biolandwirtschaft stehen sie zum Teil kritisch gegenüber. Karsten muss viele Fragen beantworten. Im Harzer Vorland müssen Steffen Thudt und seine Verlobte Jessi Lange zusammen mit einigen Helfern aufräumen. Am Vortag gab es eine Premiere: eine kulinarische Veranstaltung im Weinberg mit 30 Gästen. Befreundete Köche haben ein Fünf-Gänge-Menü gezaubert und Thudthof-Winzer Henrik Klingsöhr hat die passenden Weine dazu eingeschenkt. Gekocht wurde natürlich mit hofeigenen Produkten. Und vom Stromaggregat bis hin zum Dixi-Klo haben sie an alles gedacht. Und dank der Fotos von Henriks Mutter Janet Klingsöhr gibt es auch schöne visuelle Erinnerungen. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 03.07.2026 NDR
  • 30 Min.
    Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern soll Azubi Jannes den Kartoffelacker pflügen. Eine Arbeit, die Landwirt Karsten Dudziak nicht mehr gerne macht. Ihm ist heutzutage zu viel Technik auf den modernen Treckern. Trotzdem weiß er natürlich, worauf es beim Pflügen ankommt. Seiner Meinung nach ist das richtige Gefühl beim Pflügen das Wichtigste. Alles muss im Einklang sein: der Trecker, der Pflug und der Boden. Außerdem gilt das Pflügen als die Königsklasse in der Landwirtschaft. Jannes versucht es trotzdem locker anzugehen. Im niedersächsischen Kölau hat die Kükenzeit begonnen. Geflügelzüchterin Christine Bremer hat viel zu tun. Nun muss sie auch noch den Nachwuchs zusätzlich zum normalen Hofalltag und dem Haushalt versorgen. Und dann kommt auch noch ein Kunde vorbei, für den Christine Bremer eigentlich nur Legehennen vorgesehen hatte. Spontan entscheidet der Kunde sich aber dafür, auch ein paar frisch geschlüpfte Küken kaufen zu wollen. Diese sollen möglichst Hennen sein. Christine zeigt ihm, wie sie die weiblichen von den männlichen Küken unterscheiden kann. Auf Gestüt Kriseby in Schleswig-Holstein laufen die letzten Vorbereitungen für die Fohlengeburten. Gestütsleiter Wulf-Heiner Kummetz schwankt zwischen Stress und Vorfreude. Die Tierärztin kommt, um einen Chip bei einer trächtigen Stute einzunähen. Sobald die Geburt beginnt, sendet der Chip einen Alarm auf das Handy von Wulf-Heiner Kummetz. Der muss aber erst noch den Untersuchungsstand fertig bauen und ist spät dran. Damit nicht genug, auch die Mitarbeiter-Wohnung muss inspiziert werden. Denn der nächste Azubi soll möglichst schnell hier einziehen können. Im Vorharz impft der Tierarzt auf Hof Thudt Steffens Mutterkühe gegen die Blauzungenkrankheit. Der Name rührt daher, dass zu den Symptomen der anzeigenpflichtigen Tierseuche eine blau gefärbte Zunge gehört. Die Spritze geht in den Gesäßmuskel. Zwar sind die Tiere fixiert und bekommen zur Ablenkung zusätzlich Futter, aber der Tierarzt muss trotzdem auf die flinken Hinterbeine aufpassen. Und dann ist da noch eine Kuh namens Landkarte, die konnte Steffen Thudt nicht einfangen. Ein frei laufendes Rind zu impfen, ist jedoch besonders schwierig. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 10.07.2026 NDR
  • 30 Min.
    Schwitzen bei der Heuernte Auf dem Thudthof im Harzer Vorland freuen sie sich einerseits über beste Bedingungen für die Heuernte auf den Bergwiesen. Seit Tagen hat es nicht geregnet. Genau das braucht das Heu, um optimal trocknen zu können. Andererseits bringt die anhaltende Hitze mit Temperaturen von bis zu 35 Grad Landwirt Steffen Thudt und seinen Lohnunternehmer ordentlich ins Schwitzen. Beide hoffen, dass kein Gewitter aufzieht. Denn direkt nach der Ernte soll das Heu zu Ballen gepresst werden. Einen Teil der Heuballen hat Steffen Thudt bereits einer Familie im Dorf versprochen. Ein Stallbereich muss desinfiziert werden Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll steht auf dem Hof Hahnenkamp eine unangenehme, aber notwendige Aufgabe an. Ein Stallbereich muss ausgemistet und anschließend gründlich desinfiziert werden. Alle zwei Wochen nehmen sich Urte Schulz-Möllgaard und Jörg Schulz diese Arbeit vor. Weil sich das Ausmisten um eine Woche verzögert hat, ist die sogenannte Mistmatte inzwischen so hoch, dass sich ein Tor nicht mehr öffnen lässt. Deshalb müssen Urte und Jörg zunächst mit der Mistgabel den Weg freiräumen, bevor sie sie mit den Maschinen die schwere Arbeit übernehmen können. Die Kirschenernte ist im vollen Gange In Hamburg-Moorburg dreht sich alles um die Kirschernte. Isa und Jürgen Ecks bewirtschaften zehn Hektar Süßkirschenbäume und ernten rund elf Tonnen Kirschen pro Hektar. Jürgen hat in eine moderne Sortieranlage investiert. Dort wird jede einzelne Kirsche gescannt und nach Durchmesser, Farbe, Schäden und Reifegrad sortiert. Isa entnimmt anschließend nur die festen und knackigen Früchte, die sie später im hofeigenen Laden verkauft. Wie wird die Kartoffelernte ausfallen? Im niedersächsischen Kölau beginnt für Geflügelzüchterin Christine Bremer und ihre Auszubildende die Kartoffelernte. Noch ist Christine allerdings skeptisch, denn die anhaltende Trockenheit könnte das Wachstum der Knollen beeinträchtigt haben. Bevor die Ernte startet, prüfen die beiden deshalb mit Forke und Spaten, wie sich die Kartoffeln entwickelt haben. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 17.07.2026 NDR
  • 30 Min.
    Zwei Sorgenkinder bei den Putenküken Im niedersächsischen Kölau dürfen das erste Mal Putenküken in die neue Aufzuchtvoliere umziehen. Darüber freut sich Geflügelzüchterin Christine Bremer sehr, denn sie findet Putenküken noch ein bisschen niedlicher als Hühnerküken. Fast der gesamte Putennachwuchs ist gesund und quirlig. Bei zwei Jungtieren muss Christine allerdings Starthilfe leisten. Ein Küken hat sogenannte Spreizbeine, eine Fehlstellung, die Christine versucht mit einem Band zu korrigieren. Und ein anderes kommt erst gar nicht ohne Hilfe aus seinem Ei. Isa Ecks braucht in Hamburg-Moorburg Nachschub von Blaubeeren für ihren Hofladen. Die sind bei ihr neben Kirschen der Renner. Ihre Blaubeerplantage ist einen Hektar groß. Wenn die Pflücker keine Zeit haben, geht die Landwirtin selbst auf das Feld, um frische Blaubeeren für ihre Kundschaft zu haben. Isa mag auch privat gerne Blaubeeren. Besonders Pfannkuchen mit Heidelbeeren haben es ihr angetan. Auf der Plantage ist immer ihr Hofhund Fine dabei. Den muss sie nach dem Pflücken erstmal suchen. Fine ist wieder mal ausgebüxt. Unruhe auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern: hungrige Rinder müssen auf frisches Weideland gebracht werden. Karsten Dudziak und seine Auszubildende Helene Blohm bereiten den Umzug vor. Auf 300 Metern müssen sie alles dicht machen, damit keine Kuh falsch abbiegen kann. Fast alle Tiere sind entspannt und folgen ihren Begleitern problemlos auf die neue Fläche. Nur Deckbulle Santino spielt sich mal wieder mächtig auf. Helene geht vorsichtshalber auf Abstand. Im Harzer Vorland ist technisches Know-how gefragt. Steffen Thudt hat eine neue Maschine für den Weinanbau angeschafft. Dieser sogenannte Entblätterer muss nun an den alten Schmalspurtraktor angebaut werden. Zusammen mit seinem Freund und Winzer Hendrik Klingsöhr macht er sich ans Werk. Doch der Umbau erweist sich deutlich schwieriger als gedacht. Erst läuft beim Abbau der Hydraulik plötzlich Öl aus und dann passt die neue Anbauplatte nicht. Sie erscheint einige Zentimeter zu kurz. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 24.07.2026 NDR
  • 30 Min.
    Die Hühner sind los! In Hamburg-Moorburg bekommen Isas Hühner eine neue Deko für das Außengehege. Die Landwirtin will dort ein „Hühnerkino“ aufbauen, wie sie es nennt. „Hühnerkino“ bedeutet: Die Kundschaft kann neuerdings durch eine Fensterscheibe direkt vom Hofladen in den Stall gucken. Dann entdeckt Isa Ecks, dass die meisten ihrer 150 Hühner durch eine offene Tür ausgebüxt sind. Jetzt heißt es: alle wieder einfangen. Aber allein schafft sie das nicht. Isa sucht sich Hilfe, um die durchgebrannten Tiere wieder dingfest zu machen. Auf Hof Hahnenkamp in Schleswig-Holstein häckseln sie den Grünschnitt. Der zwölfjährige Jonne fährt mit und will alles ganz genau wissen. Seine Mutter Urte Schulz-Möllgaard nimmt währenddessen in regelmäßigen Abständen Proben und überprüft die Qualität der Ernte. Drei Abfahrer bringen den Grünschnitt zum Hof, damit der Häcksler möglichst nie stillsteht. Es geht gegen die Uhr: Ein Gewitter ist im Anflug und sie versuchen, vor dem Regen alles ins Trockene zu bringen. Doch ausgerechnet jetzt steht der Häcksler still. Das Steuergerät ist kaputt. Im Harzer Vorland ist Fachpublikum auf dem Thudt-Hof zu Besuch. Es sind zukünftige Biokontrolleure. Jeder Biobetrieb in Deutschland, der biozertifiziert ist, muss sich einer regelmäßigen Kontrolle unterziehen. Theoretisch sind die Inspekteure in spe schon gut geschult, aber ihnen fehlt noch die Praxis. Landwirt Steffen Thudt ermöglicht ihnen gerne einen entsprechenden Einblick. Und seine Kühe aus der Mutterkuhherde machen hervorragend mit und zeigen sich von ihrer besten Seite. Auf dem Sophienhof in Neustrelitz warten alle gespannt auf Elias Reich. Der 17-Jährige verlässt seine Heimat in Schleswig-Holstein und zieht nach Mecklenburg-Vorpommern. Die nächsten zwei Jahre will er bis zum Ende seiner Lehre auf dem 400 Kilometer entfernten Sophienhof bei Karsten Dudziak arbeiten. Elias ist etwas nervös, denn es ist sein erster Umzug. Und er hat nicht nur Klamotten und ein paar Möbel, die er mitnehmen möchte. Auch sein Moped und sein Kalb sollen ihn begleiten. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 31.07.2026 NDR
  • 30 Min.
    Großer Tag für kleine Putenküken Premiere auf dem Putenhof von Landwirtin Christine Bremer in Kölau: Die drei Wochen alten Putenküken dürfen zum ersten Mal ins Freie. Doch der Ausflug ist nicht so einfach. Die kleinen Puten passen noch mühelos durch den Zaun, zurück finden sie dann oft nicht mehr. Damit keines der Tiere verloren geht, hat Christine Bremer vorsorglich einen zweiten Zaun aufgebaut. Trotzdem nutzen einige der neugierigen Küken jede noch so kleine Lücke und büxen aus. Für die Landwirtin beginnt damit eine geduldige Sammelaktion, denn am Ende sollen natürlich alle kleinen Ausreißer wieder sicher zurück in ihren geschützten Bereich. Sorge auf Hof Hahnenkamp in Nordfriesland: Landwirt Jörg Schulz ist mit der diesjährigen Ernte alles andere als zufrieden. Tausende Gänse haben in den vergangenen Monaten große Teile der Marschwiesen abgefressen. Übrig geblieben ist jetzt nur noch ein spärlicher Rest. Auf den zu bewirtschaftenden Marschflächen versucht Jörg Schulz nun, das verbliebene Gras noch als Silage zu retten. Ob die Ernte am Ende ausreicht, ist allerdings ungewiss. Auf dem Sophienhof in Neustrelitz gibt es gleich doppelten Nachwuchs: Mit Elias Reich startet ein neuer Auszubildender auf dem Biohof. Und er bringt gleich jemanden mit. Das vier Monate alte Kalb Schnirbo soll künftig ebenfalls hier leben. Damit zieht erstmals eine reine Milchkuh auf den Hof. Sie soll den Grundstein für eine neue, muttergebundene Milchviehherde legen. Vorerst muss Schnirbo jedoch getrennt von den anderen Tieren bleiben: Das Kalb stammt aus einem konventionellen Betrieb und darf deshalb zunächst nicht gemeinsam mit den Biotieren gehalten werden. Im Harzer Vorland steht auf dem Hof von Landwirt Steffen Thudt ein Weidenwechsel an. Bevor die Rinder auf die neue Fläche ziehen können, muss die frische Weide eingezäunt werden. Die Aufgaben sind schnell verteilt: Vater Achim fährt den Trecker, Steffen übernimmt die schweißtreibende Laufarbeit und setzt die Zaunpfähle. Schon seit Steffens Kindheit arbeiten Vater und Sohn Hand in Hand. Heute haben sich die Rollen verändert: Steffen führt den Betrieb und Achim unterstützt ihn, wo immer er gebraucht wird. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 07.08.2026 NDR
  • 30 Min.
    Deutsche TV-Premiere Fr. 14.08.2026 NDR
  • 30 Min.
    Deutsche TV-Premiere Fr. 21.08.2026 NDR
  • 30 Min.
    Deutsche TV-Premiere Fr. 28.08.2026 NDR
  • 30 Min.
    Deutsche TV-Premiere Fr. 04.09.2026 NDR
  • 30 Min.
    In Hamburg-Altengamme sind die Pfingstrosen schnittreif. Die öffnen ihre Blüten so schnell, dass Blumengärtner Jens Wöbb sie täglich ernten muss. Jetzt ist Hauptsaison, das bedeutet für ihn und seine Helfer Stress. Dabei setzen sie auf das richtige Werkzeug beim Blumenschnitt: ein scharfes Kartoffelschälmesser mit gebogener Klinge. Jens Wöbb nennt es den „Vier- und Marschlande-Krummsäbel“. Auf Hof Schmidt im schleswig-holsteinischen Sarnekow sind die frostigen Nächte vorbei. Nun müssen Lisa und Marko Ladewig die Kartoffeln auf dem Acker von der Abdeckung befreien. Das wertvolle Vlies wollen sie möglichst noch ein paar Jahre wiederverwenden, deshalb gehen sie vorsichtig damit um. Die vorgekeimten Kartoffeln haben sie im März per Hand gesetzt. Jetzt sehen sie zum ersten Mal, wie weit ihre Frühkartoffeln gediehen sind. Im Vorharz auf Hof Thudt wollen Steffen Thudt und Winzer Hendrik Klingsöhr einen Hektar Fläche mit neuen Rebstöcken bepflanzen. Der Weinberg soll um 3800 Reben erweitert werden. Dafür haben sie sich Unterstützung von Spezialisten mit entsprechender Technik aus Süddeutschland geholt. Damit wollen sie es schaffen, alle Reben an einem Tag in den Boden zu bringen, und zwar mit jeweils perfekten Abständen zueinander. Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern diktiert die Trockenheit immer stärker den Arbeitsablauf. Karsten Dudziak muss jeden Tag seine Beregner umstellen. Das ist aufwendig und kostet Zeit und Nerven. Denn die Rohre müssen immer wieder auseinandergebaut und an anderer Stelle wieder zusammengesteckt werden. Aber nur so kann er die 30 Hektar Wintergerste kontinuierlich bewässern. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 11.09.2026 NDR
  • 30 Min.
    Deutsche TV-Premiere Fr. 18.09.2026 NDR

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