Eliana Pliskin Jacobs
Folge 12 (5 Min.)Als Artistin kann Eliana Pliskin Jacobs an einem Seil fliegen – als Künstlerin verbindet sie jüdische Vergangenheit und Gegenwart in Sachsen. Ihre Urgroßmutter Gertrud Epstein betrieb einst im Dresdner Kügelgenhaus ein Wäschegeschäft und starb später im Holocaust. Ihre Großeltern retteten sich nach Nordamerika. Dort ist Eliana Pliskin Jacobs aufgewachsen. Heute wohnt sie in Leipzig und bringt als Sängerin, Komponistin und Artistin jüdische Kunst zurück nach Sachsen. (Text: MDR)Deutsche TV-Premiere Sa. 15.08.2026 MDR Jacqueline Hausotte
Folge 13 (5 Min.)Mit 18 wollte sie nur eins: weg von zu Hause, die Welt entdecken. Zwei Jahrzehnte später ist Jacqueline Hausotte Chefin eines der renommiertesten Steinmetzbetriebe Leipzigs und mit Anfang 40 Sachsens Gründerin des Jahres. Ihr Leben, so schien es, hat einen klaren Kurs. Bis ihr achtjähriger Sohn sie beim Spaziergang über einen Pariser Friedhof unvermittelt auf neue Sinnsuche schickt und fragt, wie sie denn eigentlich mal bestattet werden möchte. Die Antwort darauf findet Jacqueline Hausotte überraschend in ihrer alten Ostthüringer Heimat. In Gößnitz nimmt sie sich eines verwaisten Mausoleums an, das ihr Türen öffnet. Zur Kirche und zum Glauben. (Text: MDR)Deutsche TV-Premiere Sa. 22.08.2026 MDR Emma Auerbach
Folge 14 (5 Min.)2023 hat Emma Auerbach am Rande von Dresden ein Blumenfeld angelegt. Sie möchte im Takt der Natur natürliche Blüten heranziehen. Als Teil der Slowflower Bewegung setzt sie auf Schmuckkörbchen, Tulpen und Mutterkraut statt auf Blumenimporte aus Übersee. Bei ihr wachsen die Blumen genau dann und genau so, wie man es aus sächsischen Bauerngärten kennt. Emma Auerbach, die eigentlich Kirchenmusikerin ist, hat sich das Gärtnern selbst beigebracht und auch schon Rückschläge hinnehmen müssen. Wenn zum Beispiel starke Hitze tausende Blüten innerhalb kürzester Zeit explodieren lässt, hat sie keine Chance, die Blumen rechtzeitig zu verkaufen.Die Entscheidung, mit der Natur zu gärtnern wie Gott sie schuf, macht es nicht leicht – zum Beispiel bei der Bekämpfung von Unkraut und Schädlingen. Aber genau so versteht sie als Christin die Bewahrung der Schöpfung: Gift kommt ihr nicht aufs Feld – lieber teilt sie den Ertrag mit Insekten und Wühlmäusen. Und sie freut sich jedes Mal, auf ihr Feld zu kommen und zu sehen, wie frische Blüten ihre Köpfe in die Sonne recken. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Sa. 05.09.2026 MDR
