Lauren Leiderman
Folge 11 (5 Min.)Wenn die Amerikanerin Lauren Leiderman vor Jugendlichen spricht, wird Geschichte plötzlich lebendig. Mit viel Energie und Leidenschaft erzählt sie vom jüdischen Leben in Görlitz – und schafft es, junge Menschen wirklich zu berühren. Gemeinsam mit ihrem jüdischen Ehemann und ihren drei Kindern lebt Lauren Leiderman seit einigen Jahren in Görlitz. Aus persönlicher Verbundenheit begann sie, nach Spuren der ehemaligen jüdischen Einwohner der Stadt zu suchen. Durch intensive Recherchen, internationale Kontakte und persönliche Gespräche fand sie zahlreiche Nachkommen jüdischer Familien. Heute verbindet ihr Netzwerk Menschen aus den USA, Israel, Großbritannien, Australien und Deutschland.Familiengeschichten werden geteilt, Erinnerungen bewahrt und Görlitz wird für viele wieder zu einem wichtigen Ort ihrer eigenen Geschichte. Lauren Leiderman stammt selbst nicht aus einer jüdischen Familie. Ihre intensive Beschäftigung mit jüdischer Geschichte und Tradition und ihr Familienleben führten sie jedoch zu einer sehr persönlichen Annäherung an das Judentum und den Entschluss zu konvertieren. Zwischen ihren drei kleinen Kindern, historischen Recherchen und den Vorbereitungen zu der von ihr initiierten dritten „Jewish Remembrance Week“ in Görlitz ist ihr Alltag dabei alles andere als ruhig. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Sa. 18.07.2026 MDR Eliana Pliskin Jacobs
Folge 12 (5 Min.)Als Artistin kann Eliana Pliskin Jacobs an einem Seil fliegen – als Künstlerin verbindet sie jüdische Vergangenheit und Gegenwart in Sachsen. Ihre Urgroßmutter Gertrud Epstein betrieb einst im Dresdner Kügelgenhaus ein Wäschegeschäft und starb später im Holocaust. Ihre Großeltern retteten sich nach Nordamerika. Dort ist Eliana Pliskin Jacobs aufgewachsen. Heute wohnt sie in Leipzig und bringt als Sängerin, Komponistin und Artistin jüdische Kunst zurück nach Sachsen. (Text: MDR)Deutsche TV-Premiere Sa. 15.08.2026 MDR Jacqueline Hausotte
Folge 13 (5 Min.)Mit 18 wollte sie nur eins: weg von zu Hause, die Welt entdecken. Zwei Jahrzehnte später ist Jacqueline Hausotte Chefin eines der renommiertesten Steinmetzbetriebe Leipzigs und mit Anfang 40 Sachsens Gründerin des Jahres. Ihr Leben, so schien es, hat einen klaren Kurs. Bis ihr achtjähriger Sohn sie beim Spaziergang über einen Pariser Friedhof unvermittelt auf neue Sinnsuche schickt und fragt, wie sie denn eigentlich mal bestattet werden möchte. Die Antwort darauf findet Jacqueline Hausotte überraschend in ihrer alten Ostthüringer Heimat. In Gößnitz nimmt sie sich eines verwaisten Mausoleums an, das ihr Türen öffnet. Zur Kirche und zum Glauben. (Text: MDR)Deutsche TV-Premiere Sa. 22.08.2026 MDR
