Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand: Kaum ein Nachwende-Thema polarisiert Deutschland bis heute so extrem wie die Treuhand. Als Bundesanstalt im Frühjahr 1990 eingerichtet, soll sie „Schnell privatisieren, entschlossen sanieren, behutsam stilllegen“. Gedankenspiele zum Ende der DDR-Planwirtschaft hat es schon lange vor dem Mauerfall gegeben. Die Idee dem Osten bzw. seinen Werktätigen das Volkseigentum anteilig auszugeben ist da schon lange verworfen. Stattdessen werden sie regelrecht enteignet und gedemütigt, während sich findige Unternehmer hemmungslos bereichern. Der Osten als Eldorado – nie zuvor wurde so viel Volkseigentum in so kurzer Zeit privatisiert. Für die meisten Unternehmer ist das DIE Chance ihres Lebens. „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ hat mit dem ehemaligen Treuhandmitarbeiter Detlef Scheunert und den Unternehmer Klaus Klamroth zum Gespräch über die Schwierigkeiten der Umbruchzeiten getroffen. Zeitreise2go: Der Wiener Kongress – Zeitreise2go ist das neue GMDM-Format des YouTube-Stars Mirko Drotschmann. Bereits seit 2012 hat er als „Mr. Wissen2Go“ eine riesige Fangemeinde im Netz. Hier vermittelt der studierte Historiker und Journalist Geschichte in einer völlig neuen Art. Diesmal erklärt Mirko Drotschmann, warum der Wiener Kongress überhaupt stattfand, welch weitreichende Bedeutung
er für Europa hatte und was dort genau beschlossen wurde. Der Ursprung von Schwarz-Rot-Gold – Burschenschaften – Burschenschaften gelten der Mehrheit heute als dubios oder zumindest als suspekt. Oft wird ihnen ein rechtskonservativ-nationaler Hintergrund unterstellt. Dass sie vor 200 Jahren als revolutionär operierende Zusammenschlüsse von Studenten für eine Einigung Deutschlands und damit den politischen und gesellschaftlichen Fortschritt eintraten, wird dabei nur zu gerne vergessen. Woher kommen unsere Burschenschaften? Welche Aufgaben erfüllen sie heute? Und was sind ihre historischen Wurzeln? „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ geht zusammen mit einem Kamerateam Jenaer Studenten auf Spurensuche. Sanft, geschmeidig und doch zäh wie Leder aus Hirschberg – Das malerische Thüringer Städtchen Hirschberg an der Saale an der Grenze zu Bayern ist den meisten von uns wohl hauptsächlich als ehemaliger Grenzübergang bekannt. Doch Mitte des 19.Jahrhunderts war hier das Zentrum der europäischen Lederproduktion. Weltweit kannte man HK-Leder. Wer Schuhe trug, trug Leder aus Hirschberg. Doch so imposant das Lederimperium einst war, so komplett versank es auch wieder. „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ ist diesmal auf den Spuren der Lederproduktion des einst legendären und revolutionären Familienimperiums Knoch unterwegs. (Text: mdr)