Die Zehn Gebote

USA 1956 (The Ten Commandments‎, 220 Min.)
  • Monumentalfilm
Moses (Charlton Heston, Mitte), Zippora (Yvonne De Carlo) und Josua (John Derek). – Bild: BR, ARD Degeto, Paramount Pictures /​ ARD Degeto/​BR/​Paramount Pictures
Moses (Charlton Heston, Mitte), Zippora (Yvonne De Carlo) und Josua (John Derek).

Die Geschichte Moses’ von seinen Anfängen als Findelkind bis zur Verkündigung der Zehn Gebote: Moses wächst als Prinz am Hof des Pharaos auf. Doch er ist der Sohn hebräischer Sklavenarbeiter. Nach Aufdeckung seiner wahren Identität nimmt er Gottes Mission an und führt die Israeliten aus 400-jähriger Gefangenschaft in die Freiheit. Weltberühmter Monumentalfilm-Klassiker mit Charlton Heston als Moses und Yul Brynner als sein Widersacher Ramses. Um ihren kleinen Sohn vor dem Zorn des Pharaos zu retten, setzt die hebräische Sklavin Yochabel (Martha Scott) ihr Baby in einem Schilfkorb im Nil aus.

Sie vergewissert sich, dass das Kind wohlbehalten in den Händen einer ägyptischen Fürstin landet, die nach dem Tod ihres Mannes als kinderlose Witwe zurückblieb. So wächst Moses am Hof des alten Pharaos Sethos (Sir Cedric Hardwicke) auf. Moses ist ein erfolgreicher Kriegsherr, unterwirft Nubien und bringt reiche Schätze heim. Der alte Pharao bevorzugt Moses gegenüber seinem leiblichen Sohn Ramses (Yul Brynner). Zwischen den beiden jungen Männern steht Prinzessin Nefretiri (Anne Baxter).

Sie liebt Moses über alles, doch das Schicksal will, dass sie die Frau des künftigen Herrschers wird. Und darüber, wer das sein wird, entscheidet der alte Pharao erst auf dem Sterbebett. Als Moses die Wahrheit über seine Herkunft erfährt, wird er, wie seine hebräischen Landsleute, zu einem ägyptischen Arbeitssklaven. Er muss stundenlang in der glühenden Sonne Lehm und Stroh zu einer Masse treten, aus der die Ziegel für den ägyptischen Städte- und Pyramidenbau geformt werden.

Als Moses offen gegen Ramses, den neuen Pharao, aufbegehrt, schickt dieser ihn im wahrsten Sinne des Wortes in die Wüste. Töten will Ramses Moses nicht, um keinen Märtyrer zu erschaffen. Moses wird von Schafhirten gerettet und findet eine neue Heimat, gründet mit der Hirtentochter Sephora (Yvonne De Carlo) eine Familie. Doch Gott hat Größeres mit ihm vor. Im brennenden Dornbusch verkündet Gott Moses, dass dieser auserkoren sei, das Volk Abrahams aus Hunderten Jahren der Sklaverei in die Freiheit zu führen.

Moses tritt Ramses erneut gegenüber. Ramses hat Nefretiri geheiratet, wohl wissend, dass sie ihn nicht liebt, und einen kleinen Sohn mit ihr bekommen. Ramses will die Hebräer nicht ziehen lassen. Zehn Plagen und die Pest kommen deshalb als Gottes Strafe über Ägypten. Ramses ist ein gebrochener Mann, er ist angesichts der Geißelungen seines Volkes seinen Ratgebern gefolgt und hat schließlich dem Auszug von Moses’ Volk zugestimmt. Doch als sein Sohn an der Pest stirbt und seine vor Wut rasende Frau Moses’ Leben fordert, will Ramses seinen Befehl rückgängig machen und verfolgt die Hebräer mit seiner Streitmacht bis an die Ufer des Roten Meeres.

„Die größte Geschichte aller Zeiten“ (1965) heißt ein anderer US-Monumentalfilm über das Leben Jesu, und auch der Stoff der „Zehn Gebote“ ist eine dieser überlebensgroßen Menschheitsgeschichten, die viele Regisseure der 50er-Jahre und 60er-Jahre reizte, als Hollywood mit neuen technischen Verfahren wie übergroßen Leinwänden und leuchtenden Farben eine Blüte des Monumentalfilms erlebte.

„Alien“-Regisseur Ridley Scott, der mit „Gladiator“ bewiesen hatte, dass auch das moderne Publikum dieses Genre zu goutieren vermag, drehte 2014 eine Art Remake von „Die zehn Gebote“: „Exodus: Götter und Könige“. Der Film konzentriert sich auf den Konflikt zwischen Moses (Christian Bale) und Ramses (Joel Edgerton) und zeigt – dank modernster digitaler Möglichkeiten – auch die zehn Plagen. Der Auszug der Israeliten aus Ägypten ist Teil der Bibel im Buch Exodus, Kapitel 1 bis 15. Viele Historiker glauben heute, dass die Geschichte zwar historische Wurzeln hat, insgesamt aber ins Reich der Legendenbildung beziehungsweise Gründungsmythen gehört, weil sich ein Auszug des Volkes Israel aus Ägypten in dieser riesigen Dimension nicht belegen lässt.

Das ZDF zeigt den Film in einer vom Studio Paramount restaurierten Fassung. Die Stars von „Die zehn Gebote“ sind mittlerweile alle gestorben: Yul Brynner (1920 bis 1985), Charlton Heston (1923 bis 2008) und Anne Baxter (1923 bis 1985).

Als einziger der drei Topstars in der Besetzung war Yul Brynner, der noch vor Bruce Willis die Glatze als Markenzeichen etablierte, nicht in den USA geboren, sondern in Russland. 1934 ging er mit seiner Mutter nach Paris. Seine berühmteste Rolle ist die des Königs von Siam in dem Musical „Der König und ich“ – eine Rolle, in der Brynner nicht nur auf der Leinwand glänzte, sondern auch am Broadway. Yul Brynner starb in New York, ist in Frankreich begraben, auf dem Friedhof des kleinen Ortes Saint-Michel de Bois-Aubry, zirka 55 Kilometer von Tours entfernt.

Anne Baxter war die Enkelin des weltberühmten Architekten Frank Lloyd Wright. Charlton Heston überlebte seine Co-Stars um viele Jahre. Er starb 2008, nachdem die Alzheimer-Erkrankung bei ihm diagnostiziert wurde. Bei vielen Liberalen geriet er als Präsident der US-Waffenvereinigung (American Rifle Association) in Verruf. Oft vergessen wird, dass Heston sehr lange die Demokraten unterstützte, bevor er ins Lager der Republikaner wechselte. Sein Leben lang machte er sich für humanitäre Zwecke stark. (Text: ZDF)

Regisseur Cecil B. DeMille drehte das bildgewaltige Bibelepos nach der Vorlage seines eigenen Stummfilms von 1923. „Die zehn Gebote“ ist ein Film der Extreme. Er gilt als einer der kommerziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten, und im Erscheinungsjahr war er außerdem der teuerste Film bis dato. Insgesamt wirkten mehr als 10.000 Statisten mit, die zusammen mit den Hauptdarstellern mehr als 100.000 Requisiten verwendeten. 1957 wurde der Film mit dem Oscar für die besten Spezialeffekte ausgezeichnet. (Text: arte)

Deutscher Kinostart17.02.1958Internationaler Kinostart1956

Originalsprache: Englisch

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