Der Maulkorb

    D 1958
    Komödie (94 Min.)
     – Bild: SWR

    Deutschland, während der Kaiserzeit: Aus Verärgerung über einen indiskreten Zeitungsartikel verschärft der oberste Landesherr die Zensurgesetze. Staatsanwalt von Treskow, ein loyaler Untertan, verteidigt den „Maulkorberlass“ am Stammtisch. Schwer angeheitert verlässt er die Weinstube und macht sich auf den Heimweg. Am nächsten Tag wird die Stadt von einem Skandal erschüttert: Ein Unbekannter hat das Denkmal seiner Majestät verunglimpft. Von Treskow beginnt zu ermitteln – ohne zu wissen, dass er selbst der Übeltäter ist. Deutschland, um 1900: Das Provinzblatt einer kleinen Residenzstadt berichtet über ein Rendezvous des obersten Landesherren mit Prinzessin Sofia. Seine Majestät ist über den pikanten Pressebericht so erbost, dass ohne jegliche Rücksprache mit den Ministerien eine neue Zensurverordnung erlassen wird. Der umstrittene „Maulkorberlass“ wird auch am abendlichen Stammtisch, dem Staatsanwalt von Treskow angehört, rege diskutiert. Als Einziger in der Runde ist der treue Staatsdiener ein ausdrücklicher Befürworter der Zensur. Stark alkoholisiert verlässt von Treskow als Letzter das Lokal und wankt über den Marktplatz heimwärts – vorbei am Denkmal seiner Majestät. Am nächsten Morgen wird der Verkaterte vom Oberstaatsanwalt aus dem Bett geklingelt. Etwas Unerhörtes ist geschehen: Ein Unbekannter hat das Denkmal des Landesherren verunglimpft. Von Treskow höchstpersönlich soll den Übeltäter finden. Mit Feuereifer nimmt er die Ermittlungen auf, die ihn jedoch vor immer neue Rätsel stellen. So erscheint ein Tatzeuge in der Amtsstube und zieht seine Aussage bei von Treskows Anblick zugleich zurück. Bald muss der duckmäuserische Beamte eine herbe Überraschung erleben… Neben „Der Untertan“ und „Rosen für den Staatsanwalt“ zählt diese unterhaltsame Satire über Meinungsfreiheit und preußische Obrigkeitshörigkeit zu den erfolgreichsten Filmen Wolfgang Staudtes. Der 1936 erstmals veröffentlichte Roman von Heinrich Spoerl („Die Feuerzangenbowle“) war erstmals 1938 mit Ralph Arthur Roberts in der Hauptrolle verfilmt worden. (Text: BR Fernsehen)

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    Sendetermine

    So 22.12.2013
    09:40–11:15
    09:40–
    Fr 13.12.2013
    14:20–15:55
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    Sa 30.11.2013
    10:25–12:00
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    Mo 25.11.2013
    03:30–05:05
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    Sa 16.11.2013
    01:50–03:25
    01:50–
    Do 07.11.2013
    05:15–06:50
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    Do 31.10.2013
    14:20–15:55
    14:20–
    Mi 23.10.2013
    20:15–21:50
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    Mo 18.06.2012
    14:30–16:00
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    So 08.04.2012
    09:30–11:05
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    Fr 30.03.2012
    08:55–10:30
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    So 18.03.2012
    06:10–07:45
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    Mi 14.03.2012
    06:55–08:30
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    Sa 10.03.2012
    02:50–04:25
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    Di 14.02.2012
    08:55–10:30
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    Mi 08.02.2012
    21:55–23:30
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    Sa 04.02.2012
    14:15–15:45
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    So 29.01.2012
    13:30–15:00
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    So 08.01.2012
    09:00–10:30
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    Di 11.10.2011
    10:30–12:00
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    Fr 04.03.2011
    10:15–11:50
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    Mo 21.02.2011
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    Mi 16.02.2011
    00:55–02:30
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    Fr 04.02.2011
    10:10–11:50
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    Sa 29.01.2011
    12:40–14:15
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    Mi 26.01.2011
    21:40–23:15
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    So 16.01.2011
    21:55–23:30
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    Sa 01.01.2011
    21:50–23:25
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    Sa 17.07.2010
    14:15–15:45
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    Di 16.03.2010
    10:30–12:00
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    Sa 14.03.2009
    14:15–15:45
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    Mo 02.02.2009
    13:30–15:00
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    Fr 22.08.2008
    10:00–11:30
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    Mo 09.06.2008
    22:50–00:20
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    So 06.04.2008
    09:00–10:30
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    So 22.08.2004
    19:45–21:15
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    So 13.05.2001
    19:45–21:15
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    So 31.01.1999
    19:45–21:15
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