1. Vom Britischen Mandat zum Oslo-Abkommen (La Palestine refoulée)
Folge 1 (54 Min.)Gaza, heute oft nur mit Krieg und Gewalt assoziiert, blickt auf eine jahrtausendelange Geschichte zurück – geprägt von unterschiedlichen Kulturen und politischen Umbrüchen. Die Dokumentation rekonstruiert diese komplexe Vergangenheit des nur 365 Quadratkilometer großen Landstreifens zwischen Israel, Ägypten und dem Mittelmeer, um zu verstehen, wie eine blühende Region zum Zentrum des Nahostkonflikts wurde. Schon in der Antike war Gaza ein strategischer Knotenpunkt zwischen Afrika und Asien. Unter byzantinischer und muslimischer Herrschaft erlebte es eine Blütezeit als Handelsmetropole und Schmelztiegel der Religionen.Doch im 20. Jahrhundert änderte sich alles: Mit der Gründung Israels im Jahr 1948 flohen Hunderttausende Palästinenserinnen und Palästinenser in den Gazastreifen. Heute sind 1,7 der 2,3 Millionen Einwohner Nachkommen dieser Geflüchteten – ein Erbe, das die Demografie und Politik des Gebiets bis heute prägt. Was folgte, war ein Kreislauf aus Besatzung, Widerstand und gescheiterten Friedensversuchen. Die erste Folge der Dokumentation beleuchtet die Schlüsselereignisse vom Britischen Mandat bis zum Oslo-Abkommen 1993. Mit Zeitzeugenberichten und historischen Analysen zeigt sie, wie Gaza von einer Oase des Friedens zu einem Krisenherd wurde – und warum seine Geschichte untrennbar mit dem Schicksal des gesamten Nahen Ostens verbunden ist. „Es war einmal in Gaza“ zeichnet die Geschichte des Gazastreifens vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute nach und lässt neben Einheimischen auch Menschen zu Wort kommen, die dort gelebt und gearbeitet haben. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Di. 17.11.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 24.11.2026 arte 2. Der zerstörte Frieden (La paix anéantie)
Folge 2 (45 Min.)Gaza wird heute mit Bildern von Ruinen, Bombardements und Kämpfen assoziiert. Dabei hat der Gazastreifen eine lange und vielschichtige politische und kulturelle Geschichte, die aus Tausenden persönlicher Schicksale besteht und von der Entwicklung des gesamten Nahen Ostens und der israelischen Besatzung der letzten Jahrzehnte geprägt ist. Der nur 365 Quadratkilometer große Landstreifen zwischen Israel, Ägypten und dem Mittelmeer zählt 2,3 Millionen Menschen, von denen 1,7 Millionen Nachfahren von Flüchtlingen sind.Was führte dazu, dass Gaza im Laufe des vergangenen Jahrhunderts zu einer verwüsteten, todbringenden Zone wurde? Folge 2: Das Oslo-Abkommen lässt das Schicksal des Gazastreifens und damit auch die palästinensische Frage offen. Doch die Geschichte hat gezeigt, dass ungelöste Konflikte weiterschwelen und immer wieder aufflammen. Die in Oslo aufgekeimte Hoffnung zerschlägt sich nach und nach. Seit 1995 ist die Geschichte der Region geprägt von einem ständigen Schwanken zwischen Hoffnung und Verzweiflung, von der Entstehung der Hamas ab 1987 bis hin zu politischen Spaltungen, verpassten Gelegenheiten und einer zunehmenden Enklavierung des Gazastreifens. Bis zu den beispiellosen Terroranschlägen des 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Vergeltungskrieg Israels. „Es war einmal in Gaza“ zeichnet die Geschichte des Gazastreifens vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute nach und lässt neben Einheimischen auch Menschen zu Wort kommen, die dort gelebt und gearbeitet haben. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Di. 17.11.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 24.11.2026 arte
