Polizeigewahrsam Hannover
30 Min.
Ein Jahr nach der erfolgreichen „Die Nordreportage: Nachtschicht im Polizeigewahrsam“ (im NDR Fernsehen am 1.07.2025 und mit über 800.000 Aufrufen im YouTube-Kanal NDR Doku) ist das Kamerateam nun tagsüber unterwegs in dem altehrwürdigen Gebäude am Waterlooplatz in Hannover. Vom Ladendieb bis zum Auftragsmörder: Im Polizeigewahrsam Hannover landet erstmal jeder, der von der Polizei in Hannover festgenommen wurde. „Es ist jeden Tag wie eine Wundertüte! Du weißt nie, was kommt, du weißt nie, was passiert“, beschreibt es Polizeibeamtin Sophie W. Das Polizeigewahrsam Hannover ist ein historischer Ort, an dem bereits berühmte Gefangene wie der Serienmörder Fritz Haarmann und die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof eingesperrt waren.
Sophie W. ist mit 21 Jahren die jüngste Mitarbeitende und kommt frisch als Absolventin von der Polizeiakademie. Schnell merkt sie, dass die Arbeit hier im Polizeigewahrsam sowohl psychisch als auch körperlich eine Herausforderung ist. Nicht jeder, der in Gewahrsam genommen wird, lässt sich freiwillig abführen. Beleidigungen sind das Harmloseste, ein Tritt vors Schienbein nicht ungewöhnlich. Es kommt immer wieder vor, dass die Beamtinnen und Beamten bespuckt und bepöbelt werden. Der Erste, der in der Schicht an diesem Tag in Gewahrsam genommen wird, ist ein freundlicher junger Mann, der in mehr als 400 Fällen Handel mit Schusswaffen und Betäubungsmitteln im Darknet betrieben haben soll.
„Du siehst den Menschen selten an, welches Verbrechen sie begangen haben“, so Polizeibeamtin Sophie W. Beim zweiten Zugang müssen sie schon zu dritt zupacken. Zu viel Alkohol oder andere Drogen. Falls jemand zu sehr randaliert und sich sogar selbst gefährdet, haben sie eine sogenannte Tobzelle. Dort können Sophie W. und ihre Kollegen die Person an Armen und Beinen fixieren. „Die Nordreportage“ zeigt in dieser Fortsetzung weitere Fälle an einem Ort, an dem es rau, aber durchaus auch herzlich zugeht und an dem die Beamten nie wissen, was im nächsten Moment passiert. (Text: NDR)
Sophie W. ist mit 21 Jahren die jüngste Mitarbeitende und kommt frisch als Absolventin von der Polizeiakademie. Schnell merkt sie, dass die Arbeit hier im Polizeigewahrsam sowohl psychisch als auch körperlich eine Herausforderung ist. Nicht jeder, der in Gewahrsam genommen wird, lässt sich freiwillig abführen. Beleidigungen sind das Harmloseste, ein Tritt vors Schienbein nicht ungewöhnlich. Es kommt immer wieder vor, dass die Beamtinnen und Beamten bespuckt und bepöbelt werden. Der Erste, der in der Schicht an diesem Tag in Gewahrsam genommen wird, ist ein freundlicher junger Mann, der in mehr als 400 Fällen Handel mit Schusswaffen und Betäubungsmitteln im Darknet betrieben haben soll.
„Du siehst den Menschen selten an, welches Verbrechen sie begangen haben“, so Polizeibeamtin Sophie W. Beim zweiten Zugang müssen sie schon zu dritt zupacken. Zu viel Alkohol oder andere Drogen. Falls jemand zu sehr randaliert und sich sogar selbst gefährdet, haben sie eine sogenannte Tobzelle. Dort können Sophie W. und ihre Kollegen die Person an Armen und Beinen fixieren. „Die Nordreportage“ zeigt in dieser Fortsetzung weitere Fälle an einem Ort, an dem es rau, aber durchaus auch herzlich zugeht und an dem die Beamten nie wissen, was im nächsten Moment passiert. (Text: NDR)
Cast & Crew
Drehbuch: Tobias Hartmann, Frank Baebenroth
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