13 Folgen, Folge 1–13

    • Folge 1

      Mit dem Einfall der deutschen Truppen in Polen begann am 1. September 1939 der furchtbarste Krieg, der jemals in Europa wüten sollte. Als er sechs Jahre später endete, hatte er über 70 Millionen Menschen das Leben gekostet. Nur 20 Jahre davor feierten Menschen in Großbritannien, Frankreich und den Vereinten Nationen bereits das Ende eines anderen Weltkrieges. Ein weiterer schien nach den Schrecken des ersten unvorstellbar. Der erste Teil der Serie „Der Zweite Weltkrieg in Farbe“ beschäftigt sich mit den Hoffnungen einer ganzen Generation, die grausam und schnell ausgelöscht wurden. Durch das politische und wirtschaftliche Chaos das der Erste Weltkrieg hinterlassen hatte, wurde es Diktatoren wie Adolf Hitler in Deutschland, Benito Mussolini in Italien oder ultra-nationalistische Politikern in Japan erst möglich, an Einfluss zu gewinnen. Großbritannien, Frankreich und Amerika reagierten auf die ersten Schritte dieser aggressiven Akteure verhalten und unentschlossen. Zunehmend davon überzeugt, dass ihr Handeln keine ernstzunehmenden Konsequenzen nach sich ziehen würde, begannen Hitler und Mussolini auch im spanischen Bürgerkrieg zu intervenieren, und gingen sicher, dass General Francos Militärputsch erfolgreich sein würde. Wieder blieben die USA, Frankreich und Großbritannien tatenlos. Doch als die Deutschen in mehr und mehr Gebiete einfielen, kam endlich die Reaktion der anderen Großmächte. Doch um einen Krieg zu vermeiden, war es bereits zu spät (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 30.03.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 10.08.2013 ORF III
    • Folge 2

      Hitlers Wehrmacht benötigte nur vier Wochen um Polen einzunehmen. Ihre Gegner waren den deutschen Truppen nicht nur zahlenmäßig und technisch weit unterlegen, sie verwendeten außerdem ein Prinzip der Kriegsführung, das, das Land völlig unvorbereitet traf – den Blitzkrieg. Essentiell für die Schlagkraft und Schnelligkeit Hitlers Armee waren Panzer und Flugzeuge. Die Elite seiner Truppen bestand aus 6 Panzerdivisionen – entworfen dafür die gegnerische Abwehr zu durchbrechen, die Kommunikation des Feindes abzuschneiden und damit Chaos zu verbreiten. Unterstützt wurden sie von der Luftwaffe, die mit speziellen Sturzkampfflugzeugen als fliegende Artillerie verheerenden Schaden anrichteten. Nach dem unbestreitbaren Erfolg seiner Kriegsführung in Polen, war Hitler erpicht darauf das Prinzip des „Blitzkriegs“ auch gegen seine anderen Feinde einzusetzen. So erklärte er kurz nach der Invasion Polens Frankreich und England den Krieg. Dabei waren die deutschen Truppen sowohl zahlenmäßig als auch technisch eigentlich unterlegen. Nur in der Luft hatte Hitler eine größere Flotte. Doch die alliierten Befehlshaber waren noch nicht mit den strategischen Neuerungen der deutschen Kriegsführung vertraut. Die Kämpfe im Mai 1940 dauerten nur vier Wochen. Danach war die britische Armee aus dem gesamten europäischen Festland vertrieben. Frankreich, vollkommen besiegt, fiel unter deutsche Besatzung. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 06.04.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 10.08.2013 ORF III
    • Folge 3

      Ende Juni 1940. Hitler kontrolliert Dänemark, Norwegen, die Niederlande, Belgien und Frankreich. Fast ganz Westeuropa wurde von ihm besiegt oder ist mit ihm verbündet. Nur Großbritannien entging knapp seiner Eingliederung in das Dritte Reich. Ein Großteil der englischen Truppen konnte bei der Schlacht von Dünkirchen der Kriegsgefangenschaft entgehen, doch waren sie zerstreut und demotiviert. Kein ernstzunehmender Gegner für die übermächtige deutsche Kriegsmaschinerie. Aus der Sicht der triumphierenden Deutschen stellte England kein Risiko mehr dar. Die Idee es könnte ausgerechnet von dort aus eine Offensive gestartet werden, die Europa befreien und die Wehrmacht besiegen könnte, war für die Deutschen lachhaft. Vielmehr schien es so, als wäre es nur eine Frage der Zeit bis Hitlers Sieg über Europa vollständig sein würde. Damit unterschätzte der Führer seinen Gegner jedoch gewaltig. Mit Winston Churchill hatte die britische Insel ein erfindungsreiches und zielstrebiges Staatsoberhaupt. Zusätzlich verfügte England immer noch über eine schlagkräftige Kriegsflotte und einige der am weitesten entwickelten Kampfflugzeuge dieser Zeit. Entscheidend für den Ausgang der Kampfhandlungen waren zudem zwei wichtige Entdeckungen der Briten: das Radar und die Entzifferung des deutschen Enigma-Codes. Diese beiden Neuerungen spielten eine gewichtige Rolle in dem Konflikt der als nächstes kommen sollte – der Luftschlacht um England. Zerbombte Häuser, marschierende Soldaten, Hitler im Reichstagsgebäude – diese Bilder kennt man, allerdings nur in Schwarz-Weiß. Den „Zweiten Weltkrieg in Farbe“ zeigt diese 13-teilige Dokumentationsreihe mit neuem Filmmaterial, das mit den modernsten Färbmethoden und aufwändigsten Mitteln die Geschehnisse erzählt wie nie zuvor. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 06.04.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 10.08.2013 ORF III
    • Folge 4
      Sommer 1941, US Navy vor dem Angriff in Pearl Harbor. – Bild: ARD-alpha
      Sommer 1941, US Navy vor dem Angriff in Pearl Harbor. – Bild: ARD-alpha

      Mit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor wurde aus dem ursprünglich europäischen Konflikt 1941 ein Weltkrieg. Die japanischen Befehlshaber rechneten damit, dass die USA vor einem langen Konflikt, der eine hohe Zahl an Opfern fordern könnte, zurückschrecken würde. Doch die USA mobilisierten ihre Streitmacht und drängten die Japaner im Pazifik bis auf deren eigene Insel zurück. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 13.04.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 17.08.2013 ORF III
    • Folge 5
      US-Truppen helfen einem verwundeten Kameraden. – Bild: ARD-alpha
      US-Truppen helfen einem verwundeten Kameraden. – Bild: ARD-alpha

      Italiens Diktator Benito Mussolini träumte davon das Römische Reich wiederauferstehen zu lassen. Mit der Übernahme der, zu dieser Zeit von den Briten kontrollierten Länder Ägypten und dem Sudan, plante er ein koloniales Imperium entstehen zu lassen, gruppiert um das Mittelmeer – dem Herzgewässer Italiens. Im September 1940 stießen seine Truppen nach Ägypten vor und öffneten damit eine gänzlich neue Bühne im Zweiten Weltkrieg. Die Briten waren zahlenmäßig weit unterlegen – für einen Soldat ihrer Majestät marschierten zehn Männer des Duce in das Land am Nil. Mussolini erwartete einen mühelosen Triumph, doch die Engländer hatten andere Pläne. Bald konnten sie die Italiener wieder zurückdrängen. Hitler musste einen seiner fähigsten Generäle, Erwin Rommel, und ein deutsches Afrika-Korps zur Rettung seines Verbündeten schicken. So begann ein Krieg der über zwei Jahre, von einer Seite der Wüste zur anderen schaukelte. Erst durch massive britische und amerikanische Unterstützung konnten die deutsch-italienischen Truppen in Tunesien überwältigt werden. Als die nord-afrikanische Küste von den Alliierten gesichert war, begannen sie mit dem Vorstoß nach Europa. Doch selbst nachdem Mussolini gestürzt war und Italien kapitulierte, hörte Hitler nicht auf Truppen an die mediterrane Front zu senden. Er war sich der tödlichen Gefahr bewusst die diese Schneise in seiner Verteidigung darstellte. Fast zwei Jahre dauerte der zähe Vorstoß der alliierten Truppen. Jeder Kilometer musste der Wehrmacht mühsam abgerungen werden. Doch schließlich gelang, was Hitler befürchtet hatte. Mussolinis koloniales Abendteuer kostete ihm schlussendlich das Leben, verwüstete sein Land und schwächte die Position seines deutschen Verbündeten empfindlich. (Text: ORF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 20.04.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 17.08.2013 ORF III
    • Folge 6

      Als der Zweite Weltkrieg ausbrach begann gleichzeitig ein Wettrennen in der Entwicklung von neuen Waffen und Strategien. Beide, Deutsche wie Alliierte, suchten nach etwas, das den Gegner schnellstmöglich schachmatt setzen und den Krieg beenden würde. Großbritannien und Amerika setzten dabei auf strategisches Bombardement – eine Taktik bei der die Fähigkeit des Feindes zu kämpfen durch zwei Maßnahmen zerstört wird: durch die Vernichtung der gegnerischen Infrastruktur und Schwächung der Zivilmoral. Erreicht wurde dies durch großflächigen Bombenbeschuss. Doch diese Strategie forderte einen schrecklichen Tribut an Menschenleben. Die Deutschen setzten auf eine andere Taktik. Sie sahen im Abschneiden der britischen Versorgungslinien den Schlüssel zum Sieg. Das bedeutete den Krieg auf See auszufechten – also benötigte Hitler eine schlagkräftige Flotte, vor allem aber U-Boote. Der Wettstreit der Technologien, der hier seinen Ausgangspunkt nahm, sollte die Art der Kriegsführung für alle nachkommenden Konflikte revolutionieren. Auf See gelang es den Deutschen mit ihren U-Booten beinahe die britischen Versorgungslinien abzuschneiden. Doch die Entwicklung des Radars und andere technische Neuerungen waren schließlich das Zünglein an der Waage, dass England als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen ließ. Im Luftkrieg stellte man fest, dass strategisches Bombardement nicht die erwünschten Resultate brachte. Obwohl es dabei half den Gegner aufzureiben, war es doch kein ausreichendes Mittel zum Sieg. (Text: ORF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 13.04.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 17.08.2013 ORF III
    • Folge 7

      Im Frühling 1943 erreichte der Pazifikkrieg einen Wendepunkt. Die Vereinigten Staaten hatten den japanischen Vorstoß stoppen können und gingen nun ihrerseits zu einem doppelfrontigen Angriff über. Einerseits stieß ein Teil der amerikanischen Truppen durch den Dschungel der Salomonen und Neu Guinea vor, während andere von Insel zu Insel sprangen um sich langsam dem Endziel Japan anzunähern. Für dieses Vorgehen musste die amerikanische Navy neue Kriegstechniken erproben. Amphibische Truppen, die sowohl an Land als auch auf dem Meer und in der Luft agieren konnten, wurden eingesetzt. Der japanische Widerstand war jedoch blutig. Die Soldaten des Tenno kämpften bis zum Tod. Die Waffen niederzulegen war keine Option. Nach einem Jahr standen die Amerikaner vor der Wahl, entweder die Philippinen einzunehmen oder ihre gesamte Schlagkraft auf den Vorstoß im Pazifik zu konzentrieren. Die Entscheidung die Philippinen zu befreien führte zu einem brutalen Schlagabtausch zwischen den beiden Armeen, der sich bis zum Kriegsende hinziehen sollte. Diese Taktik war nicht unumstritten. Zwei große Seeschlachten hatten die japanische Kampfkraft in der Luft und im Wasser nahezu eliminiert. Außerdem hatten die amerikanischen U-Boote erfolgreich die japanischen Versorgungslinien abgeschnitten. Viele Stimmen wurden laut, die den Kampf um die Philippinen als sinnlose Ressourcenverschwendung kritisierten. Als ihre Situation immer aussichtsloser wurde, griffen die Japaner auf eine Spezialeinheit ihrer Fliegerabwehr zurück – die Kamikazeflieger. Doch nicht einmal die Selbstmordkommandos, die ihre Maschinen in die amerikanische Seeflotte stürzten, konnten die Niederlage der japanischen Armee abwenden. (Text: ORF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 20.04.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 24.08.2013 ORF III
    • Folge 8
      Im Osten ändert sich die Lage für die Wehrmacht. Die sowjetischen Kräfte können größere Fortschritte machen und erobern so Stadt um Stadt zurück. Im Bild: Russische Zivilisten grüßen Truppen der Roten Armee. – Bild: ARD-alpha
      Im Osten ändert sich die Lage für die Wehrmacht. Die sowjetischen Kräfte können größere Fortschritte machen und erobern so Stadt um Stadt zurück. Im Bild: Russische Zivilisten grüßen Truppen der Roten Armee. – Bild: ARD-alpha

      Im Osten drängen die sowjetischen Streitkräfte die Wehrmacht zurück, nachdem sie Stalingrad und Moskau erfolgreich verteidigt und eingenommen haben. Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer wird gekämpft und auf der ganzen Länge stehen sich sechs Millionen Rotarmisten und drei Millionen Wehrmachtssoldaten gegenüber. Die Ostfront ist hart umkämpft und beim Rückzug verfolgt die Wehrmacht die Taktik der „verbrannten Erde“. Die deutschen Soldaten zerstören auf ihrem Weg nach Westen Kraftwerke, Brücken und Fabriken. Auf ihrem Vormarsch gen Westen befreit die Rote Armee u.a. das Vernichtungslager Majdanek. Kurz vor dem Rückzug hatte die SS alle Dokumente des KZ vernichtet und die Insassen weiter nach Westen verlegt. Was die Rote Armee vorfindet, sind 1000 kranke sowjetische Kriegsgefangene und Asche. Es ergibt sich ein erstes Bild über die deutsche Vernichtungspolitik. Überhastet ziehen sich die deutschen Truppen vom Balkan zurück und werden von den sowjetischen Streitkräften weiter verdrängt. Im Süden schreiten bereits die Amerikaner von Italien in Richtung des Deutschen Reichs vor und vom Westen her sind erste alliierte Militäraktionen im Gange. Hitlers Soldaten müssen sich nun auf zwei ihrer drei Fronten verteidigen. Zerbombte Häuser, marschierende Soldaten, Hitler im Reichstagsgebäude – diese Bilder kennt man, allerdings nur in Schwarz-Weiß. Den „Zweiten Weltkrieg in Farbe“ zeigt diese 13-teilige Dokumentationsreihe mit neuem Filmmaterial, das mit den modernsten Färbmethoden und aufwändigsten Mitteln die Geschehnisse erzählt wie nie zuvor. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 27.04.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 24.08.2013 ORF III
    • Folge 9
      Als "Operation Overlord" bezeichneten die Alliierten die Landung der Bodentruppen in der Normandie im Juni 1944. Im Bild: Britische Fallschirmjäger während des Trainings für Operation Overlord. – Bild: ARD-alpha
      Als "Operation Overlord" bezeichneten die Alliierten die Landung der Bodentruppen in der Normandie im Juni 1944. Im Bild: Britische Fallschirmjäger während des Trainings für Operation Overlord. – Bild: ARD-alpha

      Als „Operation Overlord“ bezeichneten die Alliierten die Landung der Bodentruppen in der Normandie im Juni 1944. Der Operation ging eine ausführliche und äußerst präzise Planung voraus, bei der die Streitkräfte von sechs beteiligten Nationen zu Land, zu Wasser und aus der Luft koordiniert werden mussten, um den „Atlantikwall“ zu brechen. Unter höchster Geheimhaltung schafften es die Alliierten mit geeinten Kräften, am D-Day, dem 6. Juni 1944, an den Stränden der Normandie zu landen. Bis zuletzt war die deutsche Führung davon überzeugt, die Alliierten würden weiter nördlich landen. Zusätzlich erwarteten die stationierten deutschen Bewacher des Atlantikwalls wegen des unwirtlichen Wetters keinen Angriff. Trotz der erfolgreichen Täuschung kostete die Landung in der Normandie enorm viele Menschenleben. Im Kugelhagel mussten sich die Soldaten durch die starke Strömung und brausende Wellen kämpfen, um den Strand zu erreichen. Ungefähr eineinhalb Millionen Soldaten erreichten in den folgenden Tagen Frankreich über den Seeweg oder über Fallschirme und Flugzeuge und prägten die Namen „Omaha-“ oder „Utah-Beach“. Sie wurden von mehr als 300.000 Wehrmachtssoldaten empfangen, die, obwohl sie von einer Million Soldaten im Hinterland unterstützt wurden, überrumpelt wurden. Zerbombte Häuser, marschierende Soldaten, Hitler im Reichstagsgebäude – diese Bilder kennt man, allerdings nur in Schwarz-Weiß. Den „Zweiten Weltkrieg in Farbe“ zeigt diese 13-teilige Dokumentationsreihe mit neuem Filmmaterial, das mit den modernsten Färbmethoden und aufwändigsten Mitteln die Geschehnisse erzählt wie nie zuvor. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 27.04.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 02.09.2017 ORF III
    • Folge 10
      Im Juni 1944 beginnt die finale Phase des Zweiten Weltkriegs. Mit der Landung der Alliierten in der Normandie und dem Vormarsch von Süden und Osten zieht sich der Ring rund um das Dritte Reich immer weiter zusammen. Im Bild: Deutsche Truppen beginnen den Warschauer Aufstand im August 1944 zu zerstören. – Bild: ARD-alpha
      Im Juni 1944 beginnt die finale Phase des Zweiten Weltkriegs. Mit der Landung der Alliierten in der Normandie und dem Vormarsch von Süden und Osten zieht sich der Ring rund um das Dritte Reich immer weiter zusammen. Im Bild: Deutsche Truppen beginnen den Warschauer Aufstand im August 1944 zu zerstören. – Bild: ARD-alpha

      Im Juni 1944 beginnt die finale Phase des Zweiten Weltkriegs. Mit der Landung der Alliierten in der Normandie und dem Vormarsch von Süden und Osten zieht sich der Ring rund um das Dritte Reich immer weiter zusammen. Im Hochsommer befreien die Amerikaner Paris und schaffen damit eine erste Erleichterung im besetzen Frankreich und in weiterer Folge auch in Belgien. Die Zusammenarbeit der Sowjetunion, den USA, Großbritanniens und Frankreich funktioniert nicht immer problemfrei und speziell die logistischen Herausforderungen verlangen Tag für Tag viel taktisches Geschick ab. Nachdem sich das Blatt für die Alliierten gewendet hat, richtet die Sowjetunion ihre Kriegsziele neu aus. Der Ostblock soll ein Bollwerk zwischen Russland und dem Westen werden und Polen soll eine neue Rolle zugedacht werden. Beim Vormarsch der Roten Armee stoßen die Soldaten immer wieder auf Gefangenenlager und begreifen erst nach und nach die Aufgabe der Konzentrationslager im Generalgouvernement. Bei der Befreiung der KZs treffen sie auf tausende auf Haut und Knochen abgemagerte und verängstigte Gefangene mit leerem Blick. Der Holocaust tritt an Oberfläche und die Gräueltaten des NS-Regimes werden der internationalen Öffentlichkeit in seiner ganzen Tragweite bekannt. (Text: ORF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 04.05.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 02.09.2017 ORF III
    • Folge 11
      Als das Jahr 1945 begann, waren die Tage des Dritten Reichs bereits gezählt. Im Westen standen die alliierten Streitkräfte kurz vor dem Ufer des Rheins, im Osten näherte sich die Rote Armee. Die drohende sowjetische Invasion verursachte Panik in Nazideutschland. Mehr als 5 Millionen Deutsche flohen aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen der russischen Soldaten. Im Bild: Jänner 1945: Britische Truppen im Vormarsch auf den Rhein, die letzte Verteidigungslinie der Deutschen. – Bild: ARD-alpha
      Als das Jahr 1945 begann, waren die Tage des Dritten Reichs bereits gezählt. Im Westen standen die alliierten Streitkräfte kurz vor dem Ufer des Rheins, im Osten näherte sich die Rote Armee. Die drohende sowjetische Invasion verursachte Panik in Nazideutschland. Mehr als 5 Millionen Deutsche flohen aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen der russischen Soldaten. Im Bild: Jänner 1945: Britische Truppen im Vormarsch auf den Rhein, die letzte Verteidigungslinie der Deutschen. – Bild: ARD-alpha

      Als das Jahr 1945 begann, waren die Tage des Dritten Reichs bereits gezählt. Im Westen standen die alliierten Streitkräfte kurz vor dem Ufer des Rheins, im Osten näherte sich die Rote Armee. Die drohende sowjetische Invasion verursachte Panik in Nazideutschland. Mehr als 5 Millionen Deutscher flohen aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen der russischen Soldaten. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt machten sie sich auf den Weg Richtung Westen. Im März überschritten die westlichen Alliierten den Rhein. Ihr Oberbefehlshaber entschloss sich überraschend nicht am Wettlauf nach Berlin teilzunehmen. Die Reichshauptstadt überließ er den Sowjets. Bei ihrem Vormarsch in das Feindesland stießen die alliierten Truppen auf Unbeschreibliches: Konzentrationslager voll halb verhungerten Insassen und achtlos liegengelassener Leichen. Erst mit der Entdeckung der Gaskammern, die von den fliehenden Nazis nicht mehr beseitigt werden konnten, begann man zu verstehen was es mit Hitlers „Endlösung“ wirklich auf sich hatte (Text: ORF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 04.05.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 16.09.2017 ORF III
    • Folge 12
      Im Frühling 1943 erreichte der Pazifikkrieg einen Wendepunkt. Die Vereinten Nationen hatten den japanischen Vorstoß stoppen können und gingen nun ihrerseits zu einem doppelfrontigen Angriff über. Im Bild: Ein verwundeter US-Marine während der Kämpfe auf den Marshall-Inseln im Februar 1944. – Bild: ARD-alpha
      Im Frühling 1943 erreichte der Pazifikkrieg einen Wendepunkt. Die Vereinten Nationen hatten den japanischen Vorstoß stoppen können und gingen nun ihrerseits zu einem doppelfrontigen Angriff über. Im Bild: Ein verwundeter US-Marine während der Kämpfe auf den Marshall-Inseln im Februar 1944. – Bild: ARD-alpha
      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 11.05.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 16.09.2017 ORF III
    • Folge 13
      Europa befindet sich nach der Kapitulation der Wehrmacht bereits im Frieden und die Alliierten beginnen mit ihren Vorbereitungen zur Besatzung. Doch im Pazifikraum herrscht noch Krieg. Mithilfe des "Insel-Hüpfens" schlagen die Amerikaner die japanische Luftwaffe immer weiter zurück und dringen weiter nach Japan vor. Im Bild: US-Marines helfen einem verwundeten Kameraden. – Bild: ARD-alpha
      Europa befindet sich nach der Kapitulation der Wehrmacht bereits im Frieden und die Alliierten beginnen mit ihren Vorbereitungen zur Besatzung. Doch im Pazifikraum herrscht noch Krieg. Mithilfe des "Insel-Hüpfens" schlagen die Amerikaner die japanische Luftwaffe immer weiter zurück und dringen weiter nach Japan vor. Im Bild: US-Marines helfen einem verwundeten Kameraden. – Bild: ARD-alpha

      Europa befindet sich nach der Kapitulation der Wehrmacht bereits im Frieden. Doch im Pazifikraum herrscht noch Krieg. Als Reaktion auf das Verhalten Japans trifft Präsident Harry S. Truman eine weltbewegende Entscheidung. Er lässt über den Großstädten Hiroshima und Nagasaki Atombomben explodieren. Über 100000 Menschen werden sofort getötet. Erst danach ist Japan bereit, zu kapitulieren. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 11.05.2018 ARD-alpha
      Original-Erstausstrahlung: Sa 16.09.2017 ORF III

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