• Folge 7 (45 Min.)
    In Deutschland wird etwa 84.000-mal der Notruf gewählt – pro Tag! Das macht mehr als 30 Millionen Notrufe pro Jahr. Auch wenn nicht jeder Anrufer in einer lebensbedrohlichen Situation ist: Etwa 136.000 Menschen erlitten allein 2024 außerhalb des Krankenhauses einen plötzlichen Herzstillstand, aber nur 11 Prozent von ihnen überlebten. Was tun, wenn jede Sekunde zählt? – Bild: WDR/​solis TV/​Melanie Grande
    In Deutschland wird etwa 84.000-mal der Notruf gewählt – pro Tag! Das macht mehr als 30 Millionen Notrufe pro Jahr. Auch wenn nicht jeder Anrufer in einer lebensbedrohlichen Situation ist: Etwa 136.000 Menschen erlitten allein 2024 außerhalb des Krankenhauses einen plötzlichen Herzstillstand, aber nur 11 Prozent von ihnen überlebten. Was tun, wenn jede Sekunde zählt?
    Mehr als 30 Millionen Notrufe pro Jahr, dazu im Schnitt 34.000 Patienten, die in rund 1500 Notaufnahmen täglich versorgt werden: immer öfter stößt das Rettungssystem an seine Grenzen. Die Folgen bekommen alle zu spüren: Rettungspersonal im Dauerstress, lange Wartezeiten in Klinken … und für Patienten ein höheres Risiko, dass Notfälle übersehen oder nicht rechtzeitig behandelt werden können. Das musste auch Ulf erleben: Mehrere Stunden verbrachte er wartend in der Notaufnahme. Bis er untersucht wurde, hatte sich sein Zustand derart verschlechtert, dass er in eine andere Klinik gebracht werden musste. Oft kommt es oft auf jede Sekunde an – so wie bei Tobias: Der junge Mann hatte einen plötzlichen Herzstillstand. Dass der Familienvater heute noch lebt, verdankt er dem beherzten Einsatz seiner Familie und freiwilligen Ersthelfern, die über eine App über den Notfall informiert wurden. Das Problem: Solche sogenannten First-Responder-Apps werden längst nicht verpflichtend flächendeckend genutzt. Wie kann das sein? Ist beim plötzlichen Herzstillstand die Überlebenschance eine Frage des Wohnorts? Dr. med. Heinz-Wilhelm Esser begleitet Teams von Rettungswagen und Notaufnahme, erlebt so hautnah, mit welchen Schwierigkeiten Retter und Betroffene tagtäglich zu kämpfen haben. Ob in Leitstellen, wo Notrufe auflaufen, beim Einsatz einer Telerettungsärztin oder im Ersthilfe-Check: Dr. Esser zeigt auf, wo im wahrsten Sinne überlebenswichtige Chancen nicht genutzt werden – und hakt bei denen nach, die das ändern könnten. Wo muss sich was im Rettungs-System ändern? Und was kann jeder Einzelne im Notfall tun, um die Überlebenschance von Betroffenen deutlich zu erhöhen? (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.02.2026 WDR
  • Folge 8 (45 Min.)
    Im Projekt Rettungskette 5G wurde unter Modellbedingungen getestet, wie mit einer schnelleren Mobilfunkanbindung Rettungsdienst und Klinik schneller Leben retten können. Der Doc lässt sich auf einem Testgelände von Jörg Brinkmeyer und Jasmin Heßler zeigen, wie Drohnen medizinisches Gerät wie zum Beispiel einen Defibrillator schneller zu einem Notfall bringen können als der Rettungswagen.
    Mehr als 30 Millionen Notrufe pro Jahr, dazu im Schnitt 34.000 Patienten, die in rund 1500 Notaufnahmen täglich versorgt werden: immer öfter stößt das Rettungssystem an seine Grenzen. Die Folgen bekommen alle zu spüren: Rettungspersonal im Dauerstress, lange Wartezeiten in Kliniken … und für Patienten ein höheres Risiko, dass Notfälle übersehen oder nicht rechtzeitig behandelt werden können. Das musste auch Ulf erleben: Mehrere Stunden verbrachte er wartend in der Notaufnahme. Bis er untersucht wurde, hatte sich sein Zustand derart verschlechtert, dass er in eine andere Klinik gebracht werden musste. Oft kommt es oft auf jede Sekunde an – so wie bei Tobias: Der junge Mann hatte einen plötzlichen Herzstillstand. Dass der Familienvater heute noch lebt, verdankt er dem beherzten Einsatz seiner Familie und freiwilligen Ersthelfern, die über eine App über den Notfall informiert wurden. Das Problem: Solche sogenannten First-Responder-Apps werden längst nicht verpflichtend flächendeckend genutzt. Wie kann das sein? Ist beim plötzlichen Herzstillstand die Überlebenschance eine Frage des Wohnorts? Dr. med. Heinz-Wilhelm Esser begleitet Teams von Rettungswagen und Notaufnahme, erlebt so hautnah, mit welchen Schwierigkeiten Retter und Betroffene tagtäglich zu kämpfen haben. Ob in Leitstellen, wo Notrufe auflaufen, beim Einsatz einer Telerettungsärztin oder im Ersthilfe-Check: Dr. Esser zeigt auf, wo im wahrsten Sinne überlebenswichtige Chancen nicht genutzt werden – und hakt bei denen nach, die das ändern könnten. Wo muss sich was im Rettungs-System ändern? Und was kann jeder Einzelne im Notfall tun, um die Überlebenschance von Betroffenen deutlich zu erhöhen? (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 26.02.2026 WDR
  • Folge 9 (45 Min.)
    Doc Esser – Der Gesundheits-Check: Dr. med. Heinz-Wilhelm Esser als Doc Esser.
    Eine Sucht kann nicht nur das Leben vieler Betroffener zerstören – sie zieht oft auch ihr Umfeld in den Abgrund. Eltern, Partner, Kinder, Freunde: Sie alle können in eine Abwärtsspirale aus Angst, Schuld und Überforderung geraten. Auf einen Suchterkrankten kommen in Deutschland im Schnitt mindestens fünf Angehörige – das sind viele Millionen Menschen. Angehörige können selbst psychisch oder sogar an einer Sucht erkranken. Wie kann den Angehörigen rechtzeitig geholfen werden? Dr. med. Esser trifft Betroffene. Vor zwei Jahren starb Alinas schwer alkoholabhängige Mutter. Heute leitet sie ehrenamtlich eine Selbsthilfegruppe speziell für Angehörige beim Blauen Kreuz. Der gelernte Bankkaufmann Thomas landete wegen seiner Spielsucht im Gefängnis. Wenig Selbsthilfegruppen, begrenzte Hilfsangebote: Doch Dr. med. Esser zeigt, was man trotzdem tun kann. Er stellt eine Schwarzwald-Klinik mit einem deutschlandweit einzigartigem Konzept vor, das die Familie in den Mittelpunkt der Suchtrehabilitation rückt. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 05.03.2026 WDR

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