Kommentare 1–8 von 8
der_mick am
Habe mich 2 1/2 Folgen durchquält und dann abgebrochen.Die Hauptfigur ist so unnötig leichtsinnig und dämlich, dass man sich permanent fragt, wie die Bösen noch blöder sein können, dass sie nichts merken. Dazu kommt auch noch, dass man sich nur selbst zusammenreimen kann, warum sie überhaupt diese Risiken eingeht. Tut echt weh zuzuschauen.
DerGlotzer am
Mir gefiel die Serie prinzipiell, sie hatte durchaus Spannung, auch wenn sie zu recht auch als Krimidrama betitelt ist.
Getragen wird die Serie ohne Zweifel von der Hauptdarstellerin, die als Gehörlose auch eine entsprechende Rolle verkörpert, was so natürlich eine authentische Darstellung vermittelt.
Allerdings, wie mein Vorredner ebenso erwähnte, bleiben die restlichen Figuren doch etwas blass und der Krimifall wirkt durchschnittlich spannend. Auch ob das Verhalten der Alison immer nachvollziehbar ist, sei mal dahingestellt, das wirkt manchmal schon etwas unüberlegt.
Die erste Staffel findet einen Abschluss, ohne größere Cliffhanger, bietet aber Anschluss für die geplante zweite Staffel. Da hoffe ich, dass die Allison etwas überlegter auftritt. Den Ansatz finde ich ja durchaus spannend.Fernsehsenf am
Ja, die Serie ist derart konstruiert, dass jeder Tatort oder Polizeiruf dagegen wie ein Film "nach realen Begebenheiten" aussieht. Die abenteuerlustige Alice stürzt sich furchtlos in Situationen, wo jede/r Nichtbehinderte zitternd das Weite suchen würde. :-))
Andererseits ist die Hauptdarstellerin eine gute Schauspielerin, es macht einfach Spaß, ihr zuzusehen. Wie sie diese ganzen widerstreitenden Emotionen rüberbringt, fand ich echt Klasse.
[Spoiler] Und trotz der Konstruiertheit fand ich die Serie schon ziemlich spannend und ambivalent. Der (eine) Vorteil der Alice gegenüber Normalbegabten wandelt sich prompt in einen Nachteil, als ihr ausspionierter Freund ihre Hörgeräte hackt und sie ebenfalls ausspioniert. Alice hat trotz seiner bösen Absichten durchaus Gefühle für ihn und ist hin- und hergerissen. Am Ende der vierten Folge habe ich durchaus damit gerechnet, dass sie zu ihm überläuft, aber war dann ja nicht so.
Den Fall selbst fand ich zwar nicht sehr originell, aber doch kompliziert. Ich habe jedenfalls gegen Ende hin ziemlich den Überblick verloren angesichts der vielen Bösewichte/innen und ihrer ganzen Querbeziehungen. :-ODerGlotzer am
Ich werde der 2. Staffel auf jeden Fall auch eine Chance geben. Wenn sie diese Forensik-Weiterbildung gemacht hat, agiert sie ja hoffentlich etwas professioneller. ☺️
Ich finde so Konstellationen, wo dann "etwas andere" Personen involviert werden, ganz interessant. So wie bspw. in der Serie Patience mit der Autistin aus dem Archiv, die bislang allerdings deutlich besser abschneidet.
Frommi am
Ich kann mich mit dieser Serie nicht anfreunden. Die Idee, die Protagonistin gehörlos in die Aufdeckung eines Verbrechens und gleichzeitig in eine seltsame Beziehung zu einem der Täter zu stecken, verspricht einen interessanten Plot.
Leider wird dieser durch dilettantische Umsetzung schnell zunichte gemacht. Die bemerkenswerte Leistung von Rose Ayling-Ellis ist anzuerkennen.
Der Plot ist von Anfang an konstruiert und vorhersehbar. Die Figuren (Polizei und Kriminelle) wirken holzschnittartig bis auf die Protagonistin. Die Serie scheint um die - recht naive - Alison herum entwickelt zu sein, wobei das natürlich eine gewisse Spannung generiert.
Das Ende könnte auf eine zweite Staffel hindeuten, in der Alison vielleicht weiter mit der Polizei zusammenarbeitet.
Von ITV habe ich aber schon deutlich bessere Produktionen gesehen.
P.S.: der deutsche Untertitel 'Tödliches Schweigen' ist irreführend, weil Alison nicht schweigt, sondern teilweise ein doppeltes Spiel spielt.Tsambika (geb. 2000) am
Habe nur 3/4 der ersten Folge geguckt.
Nun ja, es ist eine lächerlich schwache Serie, deren Handlung allein von der Hauptdarstellerin getragen wird. Der „Krimi“ selbst und die Polizeiarbeit sind langweilig, die Charaktere blass. Rose Ayling-Ellis, die Alice spielt, hat unheimlich viel Charme, liefert eine gute Leistung ab, und die Welt der Gehörlosen (z. B. wie sie Lippenlesen) wird interessant dargestellt. Leider befürchte ich, dass es ihr wie Marlee Matlin ergehen wird – sie war 20, als sie in „Gottes vergessene Kinder“ eine brillante Leistung ablieferte, einen Oscar gewann, und danach war nichts mehr daraus geworden. Sie hat zwar in den letzten 40 Jahren immer mal wieder geschauspielert, aber was hat sie wirklich erreicht?
Rose Ayling-Ellis spielt meines Wissens hauptsächlich in Produktionen mit, die sie selbst realisiert, also ist das durchaus möglich.
Hauptdarstellerin: 8/10, Serie: 1/10
Sabine_U am
Exzellente gefühlvolle Serie, die ich auf jeden Fall weiter schauen werde. Schön das es noch Highlights gibt! Alison versteht es hervorragend ohne viele Worte, allein durch Mimik zu überzeugen. Habe ständig mit voller Begeisterung an ihren Gesichtsausdrücken geklebt.4200 am
Kann die 2. Staffel kaum erwarten - eine aufregend andere Geschichte mit einem
vielversprechenden Ende! Mehr davon und von den hervorragenden Schauspielern
der beiden Hauptrollen Alison und Liam!BigApple am
Bei "Code of Silence" kam es wieder mal zum Binge Watching, angefangen und bis zum Ende drangeblieben. Eine ungewöhnliche Serie mit Darstellern, die ich noch nicht kannte. Rose Ayling-Ellis als Hauptrolle (Alison) macht einen tollen Job, wobei sie auch im realen Leben gehörlos ist. Das Lippenlesen wurde im Film sehr gut dargestellt!
Eine interessante Serie, die dem Zuschauer ganz neue Erfahrungswerte vermittelt.
Steffilein (geb. 1974) am
Ich bin gespannt, wie diese Serie wohl ist... klingt jedenfalls vielver"sprechend" anders... :-)
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