11. Am Wasser (Secrets sauvages du patrimoine)
Folge 11 (43 Min.)
Bild: ArteAm Mont-Saint-Michel herrschen Gezeiten, die zu den stärksten in Kontinentaleuropa zählen. Sie machen die Bucht rund um die mehr als tausendjährige Abtei zu einem sich ständig wandelnden Lebensraum für Seehunde, Zugvögel und Trichterwürmer. Weiter nördlich, auf der schottischen Isle of Mull, tummeln sich Papageitaucher an der Küste, über der die Burg Duart Castle thront. Über den Klippen schwebt wieder der majestätische Seeadler. Der große Raubvogel war fast ausgestorben und gilt heute als Symbol für erfolgreichen Artenschutz. Im Loiretal bieten die Schlösser Chambord, Villandry und Chenonceau eine unerwartete Kulisse für eine vielfältige und verborgene Tierwelt. In den königlichen Wäldern verstecken sich Rothirsche, in den Feuchtgebieten seltene Salamander; Fledermäuse nisten auf alten Dachböden, und Schwalben bauen ihre Nester unter den Steinbögen.Weiter südlich offenbart die Alhambra in Granada eine weitere Facette der Beziehung zwischen Mensch und Wasser. Die Nasriden waren geniale Architekten und schufen mit ihrem wasserdurchfluteten Bauwerk eine wahre Oase für Insekten und seltene Amphibien. Die Reise endet am Pont du Gard, einem Meisterwerk römischer Ingenieurskunst. Am Fluss Gardon unter dem Aquädukt leben Biber, Vipernattern und Etruskerspitzmäuse. Ein weiterer Beweis, dass die größten Bauwerke zu Refugien für allerlei Lebewesen werden können, wenn Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 04.09.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 11.09.2026 arte 12. In Berg und Tal (Florilège II)
Folge 12 (43 Min.)Zwei junge Braunbären stehen neugierig in einem Birkenwäldchen. Rumänien hat eine der größten Braunbärpopulationen Europas.Bild: DoclightsOb in den tiefen Wäldern der Karpaten oder hoch oben auf den Gletschern des Mont Blanc: In diesen großartigen Landschaften voller Felsen, Burgen und historischer Stätten entsteht teilweise eine neue Beziehung zwischen Mensch und Natur. In den rumänischen Karpaten erwachen im Schatten des sogenannten Dracula-Schlosses Fledermäuse und Braunbären aus ihrem Winterschlaf. Auch der Wisent, das größte Landsäugetier Europas, ist hier wieder heimisch geworden und trägt zur Regeneration uralter Ökosysteme bei. Weiter westlich, im Elsass, zu Füßen der Hohkönigsburg kämpft der durch die moderne Landwirtschaft stark bedrohte Feldhamster ums Überleben.Die Weißstörche, die beinahe ausgestorben waren, nisten inzwischen wieder auf den Dächern der Dörfer und werden so zum Symbol für ein überwiegend harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier. In der Sächsischen Schweiz überragen atemberaubende Felsformationen die Basteibrücke. Jedes Jahr bewundern Millionen Besucherinnen und Besuchern die fantastische Landschaft, die ein idealer Zufluchtsort für Wanderfalken ist. Hier zeigt sich, dass nachhaltige Forstwirtschaft, Tourismus, Wissenschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen können. Schließlich führt die Reise in die Pyrenäen und in das Mont-Blanc-Massiv. Auf dem Pic du Midi de Bigorre wird deutlich, wie stark die Ökosysteme durch den Klimawandel unter Druck geraten. Im Mont-Blanc-Massiv entdecken Wissenschaftler zudem, dass selbst der Schnee eine eigene, unsichtbare Lebenswelt beherbergt: Mikroalgen bilden eine Art „Hochgebirgsozean“, der für das Leben in den Bergen unverzichtbar ist. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 04.09.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 11.09.2026 arte
