Dokumentation in bisher 5 Teilen, Folge 1–5

    • 50 Min.
      Bild: Bergblick
      Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren und ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit der Katastrophe des Ersten Weltkrieges versank dieser einzigartige Staat für immer – Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und „Ausländern“.
      Die zweiteilige Dokumentation „Auf den Schienen des Doppeladlers“ zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist, welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden. Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereMi 28.05.20143sat
    • 55 Min.
      Deutsche TV-PremiereMi 28.05.20143sat
    • Lok 137.
      Während der Donaumonarchie entstand ein gigantisches Bahnnetz, bautechnische Meisterleistungen, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden. Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren. Die Dokumentation berichtet über die Entstehung des Bahnnetzes. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Es waren die Eisenbahnen, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit der Katastrophe des Ersten Weltkrieges versank dieser einzigartige Staat für immer – Namen änderten sich, und neue Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und „Ausländern“. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereMo 07.12.20153sat
    • Heizhaus Strasshof, Schnellzuglok.
      Im Jahr 1900 wurde in Österreich-Ungarn ein riesiges Alpenbahn-Bauprogramm gestartet: die Transalpina. Der Film aus der Reihe „Auf den Schienen des Doppeladlers“ beleuchtet das Mammutrojekt. Die Errichtung von gleich fünf Bahnstrecken wurde dabei in Angriff genommen: die Pyhrnbahn, die Tauernbahn, die Karawankenbahn, die Wocheinerbahn und die Karstbahn. Der Ausbau sollte die Integration des Seehafens Triest ins österreichische Bahnnetz fördern. Dahinter steckte auch militärisches Kalkül: Triest war neben Pola ein wichtiger Marinestützpunkt der Donaumonarchie. Man nannte die Hafenstadt auch „Klein Wien am Meer“. Vieles dort erinnert noch heute an die Zeit, als Österreich am Meer lag. Von den damals errichteten fünf Alpenbahnen, konnte nur die Tauernbahn ihre Bedeutung als prosperierenden Nord-Süd-Alpentransversale halten.
      Die Tauernbahn gilt aufgrund der kühnen Trassenführung und zahlreicher Tunnel und Brücken im gebirgigen Gelände als herausragende Ingenieursleistung. Entlang der historischen Bahnstrecken der ehemaligen Donaumonarchie führt die Reihe „Auf den Schienen des Doppeladlers“ zu den bedeutendsten Orten und in die entlegensten Winkel des einstigen Habsburgerreiches, die durch die Eisenbahn verbunden waren und sind. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, Menschen und Waren zirkulieren ließen und so zum Florieren von Handel, Industrie und Fremdenverkehr entscheidend beitrugen. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereMo 05.11.20183sat
    • Die ungarischen Bahnen mit ihren Bahnhöfen, Brücken und Viadukten haben sowohl architektonische als auch kulturgeschichtliche Bedeutung. Der Film stellt sie vor. Er lädt zu einer Reise durch die Zeiten und zu entlegenen Winkeln des einstigen Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn ein, der bis zu seinem Untergang von seinem mehr als 46 000 Kilometer langen Eisenbahnnetz zusammengehalten wurde. Ausgangspunkt ist Budapest mit seinen berühmten Bahnhöfen, dem Keleti und dem Nyugati-Bahnhof, zwei prachtvolle Kathedralen des Eisenbahnzeitalters. Georg Habsburg führt durch Budapest, wo sein Großvater Karl zum letzten König von Ungarn gekrönt wurde, und begleitet das Filmteam nach Gödöllö zum Lieblingsschloss von Königin Elisabeth.
      Ein Besuch im größten Eisenbahnmuseum Europas, dem Lokpark von Budapest, fehlt ebenso wenig wie eine Fahrt mit einem historischen Dampfzug auf der ältesten Bahnlinie Ungarns. So wie sich das Eisenbahnnetz in der ungarischen Reichshälfte von Budapest aus sternförmig verzweigte und in alle Himmelrichtungen führte, folgt auch die Dokumentation den alten Bahnlinien nach Temeswar im heutigen Rumänien zum „Banater Semmering“ mit seinen zahlreichen Brücken und Tunnel, zu den Waldbahnen im Südwesten Ungarns oder nach Kroatien, wo die „ungarische Riviera“ Jahr für Jahr zahlreiche Adelige, Künstler und Bürger anlockte. Die Hafenstadt Fiume, das heutige Rijeka, machte dem österreichischen Hafen Triest Konkurrenz, und auch jetzt noch zeugen viele Gebäude in der Altstadt sowie die alten Werftanlagen vom einstigen Glanz Rijekas zur Zeit der Habsburger. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereMo 11.11.20193sat

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