Der Comté ist aus der französischen Gastronomie nicht wegzudenken. Die Produktion der Käsesorte gilt oftmals als Vorzeigemodell: Familienbetriebe, lokale Verankerung, generationenübergreifendes Know-how. Heute stellt sich jedoch mehr und mehr die Frage, wie diese Erfolgsgeschichte fortgeführt werden kann, ohne dabei die Flusslandschaft im Juragebirge langfristig zu schädigen. Die Reportage beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven die Folgen der landwirtschaftlichen Praktiken für die Flüsse im Jura. Sie lässt beispielsweise Milchproduzenten zu Wort kommen, die sehr an ihrem Beruf hängen und sich gleichzeitig der ökologischen Folgen bewusst sind.
Zwischen wirtschaftlichen Herausforderungen, administrativen Vorgaben und dem Wunsch, zukunftsorientiert zu handeln, versuchen sie
ihre Arbeitsweisen zu modernisieren, ohne dabei ihre Identität zu verlieren. Die Realität der Fischer an den Flussufern sieht hingegen anders aus. Seit mehreren Jahren gehen die Fischbestände zurück und das ehemals beispielhafte Ökosystem ist zunehmend belastet.
Verschmutzung, starkes Algenwachstum und ein biologisches Ungleichgewicht haben erheblichen Einfluss auf die Zukunft der für die Region bedeutsamen Flussläufe. Landwirte haben sich neue Arbeitsansätze überlegt: weniger Düngemittel, bessere Abwasserbewirtschaftung, Anpassung der Tierhaltungspraktiken, Wiederherstellung natürlicher Lebensräume. Sie sind überzeugt, dass die landwirtschaftliche Produktion und der Umweltschutz Hand in Hand gehen können, und veranschaulichen resilientere Betriebsmodelle. (Text: arte)
Deutsche TV-PremiereDi. 22.09.2026arte
Sendetermine
Mi. 23.09.2026
11:25–11:55
11:25–
Di. 22.09.2026
19:40–20:15
19:40– NEU
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