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    Fernsehfilm in 3 Teilen, Folge 1–3

    • 100 Min.
      Am 28. Juni 1914 fährt der liberale Prager Zeitungsverleger Alexander Reither von Wien zurück in seine Heimatstadt. Dieser Sonntag ist für ihn und die Welt ein Schicksalstag. Irene, seine große Liebe, hat ihn verlassen und in Sarajewo ist auf den Kronprinzen und seine Frau geschossen worden. Alexander Reither spürt, dass dieser 28. Juni 1914 nicht nur der Tag seiner persönlichen Tragödie ist, sondern auch der Untergang eines Zeitalters und zugleich ein „Abschied vom Frieden“. (Text: mdr)
    • 80 Min.
      Alexander Reither, Verleger einer liberalen, deutschen Zeitung in Prag, erwartet seinen Wiener Freund und Bankier Seelmeyer. Er soll für ihn die Angelegenheit Irene von Claudi regeln und die geliebte Frau von ihrem hoch verschuldeten Mann, einem ungarischen Offizier, freikaufen. Der delikate Fall wird diskret über den serbischen Geschäftsmann Marko Gelusich, Hauptgläubiger von Claudi, geregelt. Wally lebt inzwischen mit Gelusich zusammen und will ihn heiraten. Ihre Cousine Adrienne verlässt das Elternhaus und ist auf dem Weg in eine neue Welt, einer Welt des Mangels und der Arbeit, was ihr wohl bewusst ist, aber der Hoffnung und vielleicht auch des Glücks. Sie geht zu Joseph, der zu ihrem Kummer aber nur ein Freund bleiben wird. Seine Wirtin gibt ihr Mut, den begonnenen Weg fortzusetzen. Im Verlagshaus Reither bewirbt sich ein junger Mann.
      Guido Franz ist ein entfernter Verwandter und möchte ein anerkannter Journalist werden. Die zufällige Begegnung mit Adrienne hinterlässt Spuren. Doch auch wenn er Adriennes Ansichten teilt, so möchte er sich dennoch keiner proletarischen Bewegung anschließen. Seelmeyer ist es inzwischen gelungen, Irene von Claudi von ihrem Mann freizubekommen. Überglücklich will Alexander Reither sie seiner Familie beim großen Familienessen vorstellen. Es kommt zum Eklat. (Text: mdr)
    • 75 Min.
      Alexander Reither und Irene von Claudi sind ein Paar und sehr glücklich miteinander, ebenso wie Wally mit Marko Gelusich. Auch wenn sie politisch gegensätzlicher Meinung sind, spüren die beiden Männer, der liberale Verleger und der serbische Geschäftsmann, dass gesellschaftliche Veränderungen in der Luft liegen. Die Militärkanzlei fordert immer nachdrücklicher eine moderne Armee und beginnt mit Reformen und Aufrüstung. Auf den Straßen demonstrieren immer häufiger und selbstbewusster die Arbeiter für ihre Rechte. Noch knüppelt man sie nieder und sperrt sie ein. Auch Adrienne Reither landet im Gefängnis, kommt aber auf Intervention ihres Großvaters schnell wieder frei. Alexander Reither selbst wird gleichfalls in die sich verschärfenden Auseinandersetzungen hineingezogen.
      Als Verhandlungsführer der Arbeitgeber mit der Gewerkschaft über einen neuen Tarifvertrag ist er plötzlich der Prügelknabe für beide Seiten. Sein einziger Lichtblick ist Irene. Doch die junge Frau ist durch die flüchtige Begegnung mit dem amerikanischen Journalisten George Irving Stanton emotional aus dem Gleichgewicht gekommen. Auch die Liebesbeziehung von Wally und Marko bekommt Risse, als sich Wallys Verwandter, Leopold von Wrbata, wegen Zahlungsunfähigkeit in Gelusichs Haus erschießt. Dieser Selbstmord weitet sich zum Skandal aus. Alexander Reithers Neffe, der Journalist Guido Frank, findet bei seinen Recherchen zum Fall eine vertrauliche aktivistische Denkschrift, in der ein Präventivkrieg Österreichs auf dem Balkan gefordert wird.
      Mitunterzeichner ist Marko Gelusich, der außerdem in internationale Waffengeschäfte und eine Bestechungsaffäre verwickelt ist. Doch Gelusich hat sich längst abgesetzt. Für Wally eine bittere Enttäuschung. Während Adrienne und Wally sich auf ihre Studien in Zürich vorbereiten, der Arbeiter Robert sich darüber Gedanken macht, dass sich Menschen verschiedener Nationen nach den gleichen von ihm im Verlagshaus Reither gedruckten Gebrauchsanweisungen erschießen werden, teilt Irene Alexander mit, dass sie ihn verlassen wird. Sie muss den Mann suchen, der bereits in ihren Träumen lebt. Alexander Reither fährt allein von Wien nach Prag zurück. Es ist Sonntag, der 28. Juni 1914. Zur gleichen Zeit wird in Sarajewo auf den Kronprinzen der Habsburger Monarchie und seine Frau geschossen.
      Reither spürt, dieses, sein Zeitalter, ist dem Untergang geweiht – wie er selbst. Sinnend betrachtet er den Kalenderspruch des Tages: „Wo die Steppe verdorrt, kommt Korn wieder aus der Erde“. (Text: mdr)

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