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Big Five Asien – Der Komodowaran
50 Min.
Ein Baby-Komodowaran am Strand.Bild: Bayerischer Rundfunk / BR/Wild on ScreenMit bis zu drei Metern Länge gilt der Komodowaran als größte lebende Echse unserer Zeit, deren Bestand auf den indonesischen Waran-Inseln Flores, Komodo, Rinca, Gili Motong und Gili Dasami auf etwa 2.400 geschätzt wird. Jährlich bekommen sie Besuch von über 50.000 Touristen. Der Komodowaran ist die größte lebende Echse unserer Zeit. Grund genug, ihn in die Big Five Asiens mitaufzunehmen. Er kann über drei Meter lang werden und ein Gewicht von 150 Kilogramm auf die Waage bringen. Nur auf fünf der etwa 17.500 Inseln Indonesiens lebt der Komodowaran. Der aktuelle Bestand (Filmproduktion 2016) wird nach einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung auf nur noch etwa 2.400 Exemplare geschätzt.Auf der großen Insel Flores gibt es nur noch wenige Tiere. Die meisten leben auf Komodo und Rinca, den beiden Hauptinseln des Komodo-Nationalparks sowie den beiden kleinen Inseln Gili Motong und Gili Dasami. Doch der Bestand des riesigen Reptils ist im Rückgang begriffen. Durch die Wilderei geht der Bestand der Timor-Hirsche, neben den Wasserbüffeln die Hauptbeute der Komodowarane, spürbar zurück. Den Wasserbüffeln setzt die Veränderung des Klimas zu. Wildschweine werden oft als eines der Hauptbeutetiere der Komodowarane bezeichnet. Dies mag in Einzelfällen bei Frischlingen oder alten und kranken Tieren vorkommen, an ein gesundes Wildschwein wagt sich kein Komodowaran. Der Film zeigt, wie Wildschweine mehrere Warane, einer davon über drei Meter lang, von einem Hirschkadaver vertreiben. Nach gängiger Meinung beißt der Komodowaran seine Beute, die dann irgendwann durch seinen infektiösen oder giftigen Speichel zugrunde geht. Mit seinem feinen Geruchssinn findet der Waran dann das verendete Tier und frisst es. Der Tourismus im Komodo-Nationalpark hat stetig zugenommen. Auch große Kreuzfahrtschiffe legen in der Bucht von Komodo an. 2016 haben mehr als 50.000 Menschen die Waraninseln besucht. (Text: BR) Big Five Südamerika – Der Ameisenbär
45 Min.Fünf Expeditionen machen sich auf, um die Big Five Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer – Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam – beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens.Ausgerechnet in den Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor – kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar. (Text: BR Fernsehen) Big Five Südamerika – Der Andenbär
45 Min.Fünf Expeditionen machen sich auf, um die Big Five Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmerinnen und -teilnehmer und ein Filmteam beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten.In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt auf Urwaldbäume klettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen. Doch es mehren sich Berichte, einzelne männliche Bären zögen in die Täler, um Maisfelder zu plündern und Weidevieh anzufallen. Als Konsequenz blasen die Bauern zur illegalen Jagd auf Andenbären und dezimieren den Bestand. Was ist dran an den Geschichten über die zu Fleischfressern mutierten Vegetarier? Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche in die ecuadorianischen Hochanden. Die Expeditionsteilnehmer stellen fest, dass nicht die Bären in die Täler herabsteigen, sondern die Bauern ihre Weideflächen immer weiter in den Lebensraum der geschützten Art ausdehnen. Nun müssen die Bärenschützer nachhaltige Lösungen zum Schutz der letzten 5.000 verbliebenen ecuadorianischen Andenbären suchen. Sie entwickeln dafür ihre ganz eigene, offensive Strategie. (Text: BR Fernsehen) Big Five Südamerika: Der Jaguar
45 Min.Fünf Expeditionen machen sich auf, um die Big Five Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmerinnen und -teilnehmer und ein Filmteam beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Die drittgrößte Katze der Welt, größer sind nur noch Löwe und Tiger, hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen.Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien konnte sich der Bestand erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 erholen. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguassu haben sich die wenigen scheuen Exemplare in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch nun machen vor allem zwei junge Jaguarbrüder den Forschern des Nationalparks zu schaffen, denn die beiden Raubkatzen wagen sich bis in die Touristenzone vor. Auch im Pantanal, dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland Zentralbrasiliens, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer lassen die Jaguare heimlich vergiften. Lucas Leuzinger ist Biologe und Farmer und hat die Hälfte seines Farmlandes der Wildnis überlassen. Jaguar und Puma finden dort genug wilde Beute, so hat Lucas Leuzinger kaum Viehverlust zu beklagen. Im Norden des riesigen Mosaiks aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen verfolgt Douglas Trent seit einigen Jahren die Jaguare mit der Kamera. Rund 40 Exemplare konnte er schon ausmachen. Diese ungewöhnlich hohe Dichte spricht dafür, dass das Schutzgebiet den Katzen als Durchgang auf der Suche nach einem eigenen Revier dient. Doch solange noch wenig über die Bedürfnisse der Jaguare bekannt ist, wird es ein langer Weg sein, der größten Katze des südamerikanischen Kontinents eine sichere Zukunft zu geben. 5 Teile, wöchentlich (Text: BR Fernsehen) Big Five Südamerika: Die Anakonda
45 Min.Fünf Expeditionen machen sich auf, um die Big Five Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmerinnen und -teilnehmer und ein Filmteam beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm – die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Eine hemmungslose Trophäenjagd hat ihrem Bestand mittlerweile so zugesetzt, dass die richtig großen Exemplare weitgehend verschwunden sind.Nur an wenigen Orten Südamerikas erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmer-Team auf die Suche nach der Riesenschlange. Entlang wilder Flüsse führt ihre Expedition durch unerforschte Wälder. Dabei begegnet er exotischen und seltenen Tieren und auch verschiedenen Boas, den kleinen Verwandten der Anakonda. Doch es ist eine Reise mit Hindernissen. Wegen des Wetterphänomens La Nińa, dem nassen Gegenstück zum El Nińo, ist der Weg äußerst beschwerlich. Die großen Anakondas scheinen wie vom Wasser verschluckt. Eines Nachts kommt sogar der Fluss bis ins Camp und zwingt das Expeditionsteam aufzubrechen. Lutz Dirksen und seine Begleiter nehmen das Scheitern als Chance und machen sich wieder auf den Weg. Und hinter endlos scheinenden Wasserfällen finden sie ein wahres Naturparadies. (Text: BR Fernsehen) Birdrace in Bayern – Wettrennen der Vogelzähler
45 Min.Mit Fernglas und Bestimmungsbuch ausgestattet machen sie sich auf, gegen fünf Uhr früh, bei widrigsten Wetterverhältnissen – die Teams, die beim Birdrace mitmachen. Es geht darum, innerhalb eines Tages so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Der Austragungsort für das Birdrace ist ganz Deutschland. Zwischen zwei und fünf Mitstreiterinnen und Mitstreitern gehören jeweils zu einem Team. Ausgestattet mit Fernglas und Bestimmungsbuch macht sich das jeweilige Team gegen fünf Uhr früh auf, um innerhalb eines Tages so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören – auch bei widrigstem Wetter.Vorab wird vereinbart, innerhalb welcher Grenzen beobachtet wird (meist eine Stadt oder ein Landkreis), die Zeitspanne beträgt exakt 24 Stunden. Gezählt wird immer am ersten Wochenende im Mai. Auch am 2. Mai 2020 wurden wieder Vogelarten gezählt, Corona-bedingt aber dieses Mal etwas anders. Die Teams bestehen nur aus ein oder zwei Personen, einige addieren ihre Ergebnisse auch digital zu einem größeren Team zusammen. Ein BR-Team begleitet drei Gruppen in Bayern, eines in den Allgäuer Bergen, eines in der Stadt Erlangen und eines entlang von Gewässern im Bayerischen Wald. Ändert sich die Vogelartenzahl im Vergleich zum Vorjahr? Können einige Arten nicht mehr angetroffen werden oder kommen sogar neue Arten hinzu? Wie schlagen sich die Teams im Vergleich? Was macht das Wetter und gibt es Störungen durch Wanderer und Ausflügler? Die Gruppen stehen also vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen. (Text: BR Fernsehen) Das blaue Wunder – Im Inselreich von Raja Ampat
45 Min.Ein geheimnisvoller Inselarchipel liegt vor der Westküste Papua-Neuguineas: Raja Ampat. Heimat von ein paar Eingeborenen, seltenen Baumkängurus und bunten Paradiesvögeln. Hier, inmitten des sogenannten „Korallendreiecks“, birgt die Südsee einen Schatz. Nirgendwo sonst in den Weiten der Ozeane, so scheint es, leben so viele Arten wie in den Tiefen von Raja Ampat. Viele davon sind noch völlig unbekannt. Vor der Westküste Papua-Neuguineas liegt Raja Ampat, ein Inselarchipel mit reicher Flora und Fauna. Erst im Jahr 2001 drangen Forscher in die Korallenriffe des Archipels vor und machten sensationelle Entdeckungen. Auf einer Fläche kaum größer als Dänemark fand man mehr Fisch- und Korallenarten als in der gesamten Karibik. In Raja Ampat konnten sich Fischarten entwickeln, wie es sie nirgendwo sonst gibt, sogenannte endemische Arten wie der „Walking Shark“ – ein kleiner Hai, der auf seinen Flossen über den Meeresgrund läuft.Nach seiner Entdeckung 2006 rückte dieser Hai das „Reich der vier Könige“, wie Raja Ampat übersetzt heißt, zum ersten Mal ins Licht der internationalen Medien. Doch es gibt noch andere Schätze in den Tiefen des Archipels. Spanische Pharmaforscher sammeln Schwämme, Korallen und Seescheiden in den Riffen, um sie auf neue, hochwirksame Stoffe für Arzneimittel zu analysieren. Genährt wird die unglaubliche Vielfalt von großen Strömungen aus dem Südpazifik und dem Indischen Ozean. Sie transportieren alles, von der winzigen Larve bis zum riesigen Manta. (Text: BR Fernsehen) Der Böhmerwald
Der Böhmerwald ist Lebensraum für Luchs, Habichtskauz oder Fischotter. Der Zauber dieser Landschaft liegt in den endlos scheinenden Fichtenwäldern, die den weitläufigen Gebirgszug wie ein grüner Teppich bedecken. Dazwischen glitzern romantische Gletscherseen, die die Eiszeit schuf. Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier. Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den tschechischen Nationalpark Šumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wieder angesiedelt werden. Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und Birkhühner am Rande des Moores. Im dichten Heidestrauch sorgt auch das Kleine Nachtpfauenauge für Nachwuchs. 300 Eier presst der Falter dabei aus seinem Körper. (Text: BR Fernsehen)Der Böhmerwald – Eine Wildnis mitten in Europa
Borneos Zwergelefanten
45 Min.Filmemacher Michael Wong zeichnet ein berührendes Porträt der scheuen Zwergelefanten Borneos und des Mannes, den die Herde in ihrer Nähe akzeptiert. In den dichten Regenwäldern im Norden Borneos leben die Zwergelefanten. Lange Zeit vermutete man, dass es sich bei ihnen um verwilderte Arbeitselefanten handelt – doch DNA-Analysen lieferten ein sensationelles Ergebnis: Die asiatischen Zwergelefanten sind tatsächlich eine eigene Unterart. Gerade von der Wissenschaft entdeckt, droht diesen Tieren Gefahr durch die Abholzung des Regenwaldes und durch Wilderer. Spurensucher Bert Dausip begibt sich auf eine Expedition ins Unbekannte. Zum Schutz der Tiere will er wichtige Informationen sammeln, mehr über die scheuen Waldbewohner herausfinden, ihr Leben kennenlernen und erforschen, welche Bedürfnisse sie haben.In Begleitung des Kameramanns Michael Wong konnte Dausip bisher nie gesehene Verhaltensaufnahmen sowie eindrucksvolle Begegnungen zwischen ihm und seinen Elefanten festhalten. Er gewinnt schließlich nach vielen Monaten das Vertrauen einer Elefantenherde. Anrührende Szenen zeigen, wie sensibel und intelligent die Dickhäuter sind. Schockiert muss Bert Dausip feststellen, dass viele der Elefanten durch Fallen und Schlingen der Wilderer tiefe Wunden haben. Er alarmiert Tierärzte und Wissenschaftler, die in einer spektakulären Rettungsaktion die Tiere ärztlich versorgen und anschließend mit Sendern versehen. (Text: BR Fernsehen) Borneos Zwergelefanten
Bulgarien – Durch den wilden Balkan
Steile Klippen, malerische Sandstrände und glasklares Wasser – das ist die Schwarzmeerküste Bulgariens. Doch Bulgarien hat mehr zu bieten: Ein wildes, über 2.500 Meter hohes Gebirge mit schroffen Felsformationen, in dem Bären und Wölfe leben, und wo Geier nach Nahrung suchen. Die malerische Donau-Tiefebene mit Bienenfressern und Blauracken macht den anderen, unbekannten, Teil des Landes aus. Die Schwarzmeerküste Bulgariens ist Anziehungspunkt für Touristen aus ganz Europa. Die malerische Donau-Tiefebene mit Bienenfressern und Blauracken macht den anderen, eher unbekannten Teil des Landes aus.In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer in der Donau-Tiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörchen ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht, Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens mit einer farbenprächtigen Tierwelt. (Text: BR Fernsehen) Cecil – Die Legende eines Königs
45 Min.Cecils Schicksal hat die Notlage der Löwen auf der ganzen Welt bekannt gemacht. Vielleicht führt seine Geschichte dazu, sich mehr für den Schutz der bedrohten Raubkatzen einzusetzen. Das ist Cecils Vermächtnis. – Löwin mit JungtierBild: WDR/Aquavision Television ProductionEr war ein König. 13 Jahre lang hat er in seiner Heimat in Afrika regiert. Er war der Beschützer seines Rudels, der Vater einer neuen Generation. Er wurde für viele zu einem Helden, einem Symbol. Man nannte ihn Cecil. Als ihn der Pfeil eines Trophäenjägers niederstreckte, ging die Nachricht um die ganze Welt. Es war das Ende eines beeindruckenden Löwenlebens, eines geborenen Herrschers. Cecil wird 2002 im Hwange Nationalpark in Simbabwe geboren, der bekannt ist für seine reiche Tierwelt. Von Anfang an zeigt sich Cecils ausgeprägte Persönlichkeit.Er ist ein kleiner furchtloser Löwe, bereit, die Welt zu erobern. Selbst vor seinem Vater zeigt er keine Scheu und fordert ihn immer wieder keck zum Spielen heraus. Schon früh schließt er sich mit seinem etwas kleineren Bruder Leander aus demselben Wurf zusammen. Die beiden sind unzertrennlich. Als der Vater sie nicht mehr im Rudel duldet, ziehen sie gemeinsam los. Die erste Zeit ist schwer – und so manches Mal rettet sie nur ein Kadaver vor dem Verhungern. Schließlich aber wagen sie es, einen alten Löwen herauszufordern und dessen Rudel zu erobern. Doch schon bald werden sie von einer Vierergang junger Löwen angegriffen. Ihr Anführer ist Jericho. Leander verliert bei diesem ungleichen Kampf sein Leben, Cecil muss flüchten. Allein und verletzt hat er kaum eine Chance, doch eines Morgens kehrt er zurück. Entgegen allen Erwartungen folgt ihm: Jericho. Zwei seiner Brüder wurden von Jägern aus dem Reservat gelockt und erlegt. Jericho musste das Rudel aufgeben. So wurden aus Rivalen Schicksalsgefährten. Mehr noch: Alliierte. Die beiden erobern ihr Rudel zurück und zeugen viele junge Löwen. Cecil steht in der Blüte seines Lebens und ist möglicherweise der größte Löwe in ganz Afrika. Aber genau diese stattliche Statur wird ihm zum Verhängnis. Zwar ist in dem Naturreservat die Jagd verboten, aber Cecils stolze Schönheit weckt Begehrlichkeiten. Im Juni 2015 wird er zum letzten Mal lebend gesehen. Vergeblich ruft Jericho tagelang nach seinem Gefährten. Entgegen allen Widrigkeiten schafft Jericho es, Cecils Jungen zu beschützen und durchzubringen – bis sie auf eigenen vier Pfoten ein selbstständiges Leben beginnen können. (Text: BR Fernsehen) Costa Rica – Das Jaguar Paradies
45 Min.Die Jaguare in Costa Rica haben während der Zeit der Eiablage der Schildkröten leichtes Spiel – für sie wird der Strand zum Schlaraffenland. Die schwerfälligen Schildkröten können sich nicht wehren und sind leichte Beute für die Jaguare. Den Katzen fallen während der Brutsaison Dutzende, ja Hunderte Schildkröten zum Opfer – doch der weitaus größte Teil der Reptilien kehrt ins Meer zurück. Die Biologen Luis Fonseca und Carolina Perez beobachten das Geschehen am Strand und im Wald dahinter schon seit Jahren. Sie haben herausgefunden, dass sich seit seiner Gründung im Santa-Rosa-Nationalpark ein einzigartiges, sehr komplexes Ökosystem entwickelt hat.Die Jaguare vermehren sich hier, weil sie von den Schildkröten profitieren. Doch sie ernähren dabei nicht nur sich selbst und ihre Jungen. Die Überreste der erbeuteten Schildkröten kommen zahllosen weiteren Tieren des Waldes zugute – und damit dem gesamten Lebensraum im Umkreis. Zudem entdeckten die Forscher ein Phänomen, das auf den ersten Blickparadox erscheint: Die Jäger schützen die Gejagten, die Anwesenheit der mächtigen Jaguare sorgt dafür, dass sich kleine Jäger wie Kojoten, Schakale oder andere Tiere seltener an den Strand wagen, um die Eier der Schildkröten zu plündern. Die Jaguare selbst erbeuten den Forscherinnen und Forschern zufolge weniger als ein Prozent der erwachsenen Weibchen. Zugleich sind die Gelege der Schildkröten dank der großen Katzen sicherer vor vielen anderen Räubern. Die Folge: Es schlüpfen mehr Baby-Schildkröten – und dadurch haben die Reptilien deutlich bessere Chancen, in größerer Zahl zu überleben als zuvor. (Text: BR) Costa Rica – Das pralle Leben
Diese Dokumentation zeigt die einzigartige Fauna Costa Ricas in beeindruckenden Bildern und deckt dabei spannende Geheimnisse des Tierreichs auf: nächtliche Raubzüge, skurrile Balztänze und ungewöhnliche Paarungsrituale eingeschlossen. Auch das ist das „pralle Leben“, das dieses Land zwischen Karibik und Pazifik mit seinen bis heute aktiven Vulkanen so einzigartig macht. Das Lebensmotto der Menschen von Costa Rica lautet nicht umsonst pura vida, „pralles Leben“. Das kleine Land Mittelamerikas zählt zu einem der Hotspots der Artenvielfalt der Erde. Grund hierfür sind sicher die vielen Nationalparks und Schutzgebiete, die gut ein Viertel der Landesfläche ausmachen.In der ungezähmten Natur Costa Ricas hat sich seit Jahrmillionen eine artenreiche Tierwelt mit bemerkenswerten Überlebensstrategien entwickelt, vom winzigen Kolibri bis zum riesigen Hammerhai, vom hohen Blätterdach des Dschungels bis in die Tiefen des Pazifischen Ozeans. Weite Teile des Landes in Lateinamerika sind bis heute von dichtem tropischem Regenwald bedeckt. Ein Paradies für exotische Tiere wie Elefantenkäfer, Dreifingerfaultier, Ozelot oder Manakin. (Text: BR Fernsehen) Dachse – Unsere unbekannten Nachbarn
45 Min.Gerade in jungem Alter sind Wildkatzen nur schwer von Hauskatzen zu unterscheiden.Bild: NDR/NDR Naturfilm/doclights/Günter GoldmannEinen Bewohner unserer Wälder bekommt kaum jemand zu Gesicht: den Dachs. Denn der Nachtjäger verschläft den Tag unter der Erde. Filmautor Günter Goldmann begleitet eine Dachsfähe mit ihren Jungen. Noch unsicher auf den Beinen wagt sich einer der beiden schon aus dem Bau und begibt sich damit in Gefahr. Im Nachbarrevier lebt ein erwachsenes Männchen mit mehreren Weibchen und deren Jungtieren zusammen. Zwischen den Tieren in einem solchen Clan bestehen enge Familienbande. In Deutschlands Wäldern lebt eine bunte Vielfalt an Tieren.Manche sind den Menschen sehr vertraut, andere weniger. Eines dieser Tiere glaubt jeder zu kennen. Doch nur wenige bekommen es zu Gesicht: den Dachs. Der Nachtjäger verschläft den Tag unter der Erde. Der Meister im Tiefbau kann seine Bauten auf über 30 Meter ausdehnen und bis zu fünf Meter tief graben. Nur in Sommernächten wagt er sich auch bei Helligkeit heraus, zu kurz, um ausreichend Nahrung aufzunehmen. Filmautor Günter Goldmann begleitet eine Dachsfähe mit ihren beiden Jungtieren. Die großen Marder sind Spätentwickler, erst mit neun Wochen lernen sie laufen. Noch unsicher auf den Beinen wagt sich einer der beiden aus dem Bau und begibt sich damit in Gefahr. Im Revier nebenan lebt ein ganzer Dachsclan. Neben einem erwachsenen Männchen sind die meisten Tiere Weibchen und Jungtiere aus mehreren Jahrgängen. Zwischen den Tieren bestehen enge Familienbande. So helfen sie sich gegenseitig, Schmutz und Parasiten aus dem Pelz zu entfernen. Dachse sind also, entgegen ihrem Ruf als mürrische Einzelgänger, ausgesprochen soziale Tiere. Die Dachse teilen sich ihren Lebensraum mit einem Rauhfußkauzpaar, einer Wildkatzen- und einer Fuchsfamilie. Auch sie sind voll damit beschäftigt, ihre Jungen großzuziehen. Auf die Dachsfähe wartet im Spätherbst noch eine anstrengende Arbeit: Stundenlang polstert sie ihren Bau mit Laub und altem Gras aus, damit sie und ihre Jungen es schön bequem haben während ihrer monatelangen Winterruhe. Bis sie im Frühjahr darauf wieder zeigen können, wie sie wirklich sind: schlaue Allesfresser, geschickte Baumeister und soziale Familientiere. (Text: BR Fernsehen) Der Darß – Die Küste der Kraniche
Zwischen Rostock und Rügen liegt am Rand der Ostsee die langgestreckte Halbinsel aus Fischland, Darß und Zingst. Hunderttausende Touristen strömen jeden Sommer an die paradiesischen Strände und bedrohen damit gerade das, was sie hier suchen: die unberührte Natur. Zwischen Rostock und Rügen liegt am Rand der Ostsee die lang gestreckte Halbinsel aus Fischland, Darß und Zingst. Noch vor 4.000 Jahren bestand sie aus einzelnen Inseln, die erst durch die Macht des Windes und der Strömungen zusammenwuchsen. Heute schützt diese Landzunge eine einzigartige Lagunenwelt, die in ihrem Windschatten liegt: den Bodden mit seinen Salzwiesen, Prielen und Seen. Vor dem direkten Zugriff der See bewahrt, leben hier sehr viele verschiedene Vogelarten – von den Seeadlern des Darßer Waldes bis zu den Kormoranen der kleinen Boddeninseln, von den Uferschnepfen bis zu den schon fast ausgestorbenen Kampfläufern.Im Herbst und im Frühling beherrschen jedoch die gewaltigen Trupps der Kraniche das Bild, von denen die meisten in Skandinavien und dem Baltikum brüten. Sie suchen hier Stärkung vor dem großen Zug in ihr südwestliches Winterquartier oder auf dem Rückweg gen Norden. Rund 40.000 Kraniche sammeln sich am Bodden – ein beeindruckendes Schauspiel. Zeitgleich werben im Darßer Wald die Rothirsche um die Weibchen. Ihr tiefes Röhren vermischt sich mit dem Rauschen der Wellen und den heiseren Rufen der Kraniche. (Text: BR Fernsehen) Die Delfinflüsterin – Vor Irlands wilder Küste
Seit Jahren verbringt Ute Margreff jeden Tag viele Stunden im eiskalten Irischen Meer. Dabei hat sie Freundschaft mit Mara geschlossen. Das Delfinweibchen nimmt sie mit in eine fremde Welt, animiert sie zum Spielen und bringt sogar immer wieder „Freunde“ mit, wie etwa Riesenhaie oder Mondfische. Bei ihren stundenlangen gemeinsamen Tauchgängen mit dem Delfin erfährt Ute Margreff viel über die einzigartigen Meeressäuger. Vor der zerklüfteten Westküste Irlands leben ganz besondere Delfine. Anders als die meisten ihrer Artgenossen leben sie allein und suchen die Nähe anderer Tierarten und des Menschen. Seit neun Jahren verbringt Ute Margreff jeden Tag viele Stunden in der eiskalten Irischen See.Dabei hat sie Freundschaft mit Mara geschlossen, einem Delfinweibchen. Bei ihren stundenlangen gemeinsamen Tauchgängen mit dem Delfin erfährt Ute Margreff viel über die einzigartigen Meeressäuger. Es ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass Delfine von „Werkzeugen“ im Wasser Gebrauch machen. Mara aber macht etwas viel Spektakuläreres: Das Delfinweibchen führt seine menschliche Gefährtin zu Blasentang. Das soll das „Werkzeug“ werden. Aber Mara macht das Blasentang-Peeling nicht selbst, sondern fordert Ute Margreff auf, sie mit dem rauen Gewächs abzureiben. (Text: BR Fernsehen) An den Ufern der Lippe – Fluss mit vielen Gesichtern
45 Min.Eine filmische Reise die Lippe hinunter, von der Quelle in Bad Lippspringe bis zur aufwendig renaturierten Lippemündung in den Rhein. Die Lippe bietet auf ihrem Weg durch Nordrhein-Westfalen Tieren wahre Wohlfühloasen – viele Arten, die lange verschwunden waren, sind zurückgekehrt. Mittlerweile ist fast die gesamte Lippe Naturschutzgebiet. Und für die Lippe und ihre Natur gibt es noch große Pläne. Über 200 Kilometer lang schlängelt sich die Lippe durch das dicht besiedelte Gebiet, durch Städte und Industriegebiete – und ist doch ein Fluss mit viel Natur. Lange Flussabschnitte sind in den vergangenen zwanzig Jahren renaturiert worden und bieten vielen Tieren einen „wilden“ Lebensraum mitten in der Zivilisation. (Text: BR Fernsehen)Deutschlands wilder Norden – Schleswig Holstein
45 Min.Schleswig-Holstein: Abseits der Küste gibt es ungeahnte Naturschätze. Deutschlands nördlichstes Bundesland ist dicht besiedelt und stark von der Landwirtschaft geprägt, überrascht dennoch mit einer unerwarteten Artenvielfalt. Über zwei Jahre war Tierfilmer Uwe Anders für seine Dokumentation in Schleswig-Holstein unterwegs. Entstanden ist ein überraschendes Naturporträt von Deutschlands wildem Norden. In der Nähe von Neumünster wird im Herbst eine Waldlichtung zum Turnierplatz der Rothirsche. Dort kommt es zu dramatischen Kämpfen, untermalt vom tiefen Röhren der Hirsche und dem Geräusch aufeinanderprallender Geweihstangen.Die Westseite Schleswig-Holsteins hingegen besteht aus Land, das der Mensch seit Jahrhunderten dem Meer abgetrotzt hat, den Kögen. Die Marschböden dort sind fruchtbar und werden intensiv beackert. Es gibt auch zahlreiche Windräder, so bleibt nicht viel Platz für die Natur. Bisweilen taucht hier ein Weltenbummler auf: die seltene Sumpfohreule. Sie ist ein eleganter Flieger, doch brütet sie nur, wenn es viele Mäuse gibt. Die Euleneltern sind extrem wachsam und vertreiben Feinde mit spektakulären Angriffsflügen. Weites, offenes Land ist ihr Lebensraum, so wie ihn die Köge oder auch die Flussauen in Nordfriesland und Dithmarschen bieten. Die seltenen Zauneidechsen und scheuen Kreuzottern hingegen bevorzugen Heide und Moore, aber auch „Natur aus zweiter Hand“ wie das Naturschutzgebiet Geltinger Birk ganz im Norden Schleswig-Holsteins oder das Stiftungsland Schäferhaus, einem Naturschutzgebiet westlich von Flensburg. In ihnen halten Galloway-Rinder und Konik-Pferde die Landschaft offen. Über zwei Jahre war Tierfilmer Uwe Anders für seine Dokumentation in Schleswig-Holstein unterwegs. Entstanden ist ein überraschendes Naturporträt von Deutschlands wildem Norden. (Text: BR) Die Dolomiten – Im Garten der Helden
45 Min.Das Filmteam hat die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigt in der Dokumentation „Dolomiten – Im Garten der Helden“ eine Wildnis im Aufbruch. Abseits touristischer Pfade hat das Weltnaturerbe Dolomiten Überraschungen zu bieten, die kein Sommer- oder Wintergast je zu Gesicht bekommt. Die Dolomiten sind die bekannteste Region der Südalpen und ein Naturparadies – eine Landschaft wie geschaffen für Mythen und Helden, auch für Helden aus der Tierwelt. Kurt Mayer und Judith Doppler haben die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigen in der Dokumentation „Dolomiten – Im Garten der Helden“ eine Wildnis im Aufbruch.Erstmals seit hundert Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten wie der Wolf. Mit hartnäckigen Mythen wird aufgeräumt: Der Wolf ist keine reißende Bestie, der Luchs kein Räuber außer Rand und Band und der Fuchs entpuppt sich hier als teilweise sogar vegetarischer Gourmet. Steinadler haben das Land der bleichen Berge, wie man die Dolomiten früher nannte, wieder unter sich aufgeteilt. Einzigartige Flugaufnahmen zeigen ihre Paarung und ihre bemerkenswerte Jagdtechnik. Junge Bärenwaisen leben in Cortina d’Ampezzo in geschütztem Gelände. Gezeigt werden von Wasser und Eis zerfurchte Felsspitzen, leuchtende Zirben und Lärchenwälder, markante Gebirgsstöcke wie fossile Archipele einer versunkenen Zivilisation. Aus dem Blickwinkel eines Steinadlers geht es in König Laurins Rosengarten: Schneehase, Gams und Murmeltier, gewitzte Ernährungsstrategen und erprobte Hungerkünstler faszinieren durch ihre Höchstleistungen. Als Relikt der Eiszeit lebt das Schneehuhn dort, wo es kühl geblieben ist. Der einsam umherziehende Wolf trifft zu guter Letzt nahe einer verwaisten Stellung des Österreichisch-Italienischen Alpenkriegs auf eine Gefährtin, die ihrerseits den langen Weg von den südlichen Apenninen bis in die Alpen gefunden hat. (Text: BR Fernsehen) Die Dolomiten – Sommer in den italienischen Alpen
45 Min.In den Dolomiten treffen Dolce Vita und alpine Tradition aufeinander – und bilden eine ideale Kombination für alle, die spektakuläre Natur und abwechslungsreiche Kulinarik genießen wollen. Doch auch abseits so bekannter Sehnsuchtsorte wie der Seiser Alm, den Drei Zinnen oder dem Rosengarten haben die Dolomiten einiges zu bieten. Die Dolomiten: Zwischen den schroffen Gipfeln und sanften Tälern der „bleichen Berge“ gibt es viel zu entdecken. Im Naturpark Friauler Dolomiten rettet ein Team aus Biologen, Tierärzten und Rangern einem Steinbock durch eine Notoperation an einem krummen Horn das Leben. Südlich von Bozen porträtiert ein Fotograf im Rahmen eines UNESCO-Projekts alte Bergbauern und Alpinisten aus entlegenen Tälern der Dolomiten – mit einer über hundert Jahre alten Kameratechnik.Ein junges Schäferpaar verbringt den Sommer auf einer einsamen Hochalm unweit des Valles-Passes und genießt den Reiz dieses kargen Lebens. Ein smarter Start-Up-Gründer aus der Etsch-Metropole Trient macht aus dem Holz von Bäumen, die einem Orkan zum Opfer fielen, innovative Lautsprecherboxen und investiert in die Aufforstung seiner heimatlichen Bergwelt. Und eine Bauernfamilie aus dem Grödnertal bittet in einem der ältesten Höfe des Alpenraums zum Ladinischen Menü – mit Zutaten aus eigener Herstellung. (Text: BR) Der Donaulachs kehrt zurück
45 Min.Der Huchen-Spezialist Oliver Born untersucht Kleinstlebewesen.Bild: BR/Oliver Born / ZDF und BR/Oliver BornHolen Sie sich die Wildnis auf den Bildschirm – mit faszinierenden Tier- und Naturerlebnissen. Das Programm zeigt verblüffende Lebensräume zu Wasser, zu Land und in der Luft. Die Expeditionen begegnen Tieren auf Augenhöhe und stellen ihre einzigartigen Verhaltensweisen, Vorlieben und ihre Bedeutung für eine intakte Umwelt dar. (Text: BR Fernsehen)Donau – Lebensader Europas: Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
50 Min.Fast 3.000 Kilometer legt die Donau zurück auf ihrem Weg von der Quelle im Schwarzwald bis zum Delta an der rumänisch-ukrainischen Schwarzmeerküste. Dabei durchfließt sie unterschiedlichste Landschaften und Klimazonen und ändert mehrmals ihren Charakter. Hochwasser und Dürreperioden bestimmen das Leben am Strom ebenso wie die Jahreszeiten. Entlang der Donau herrscht nie Stillstand. Alles steht unter dem Einfluss des Wetter- und Klimageschehens. Hochwasser und Dürreperioden bestimmen das Leben am Strom ebenso wie die Jahreszeiten. Sie steuern Vogelzug, Paarungs- und Brutperioden, Jagdsaison und Winterruhe.Wo die Donau fließt, beherrscht sie die Natur und das Leben der Menschen. Napoleon nannte die Donau „Königin der Flüsse Europas“. Kein Strom kann sich mit der kulturellen und geschichtlichen Vielfalt an Städten und Landschaften messen, die die Donau durchfließt. Von der Quelle im Schwarzwald bis zum Delta an der rumänisch-ukrainischen Schwarzmeerküste durchquert sie zehn Länder und vier Hauptstädte. Als Lebensader verbindet die Donau spektakuläre Flusslandschaften: Karstschluchten der Schwäbischen Alb, endlose Weiten der hitzeflirrenden Puszta, schneebedeckte Gipfel des Alpenvorlandes, imposante Canyons des Eisernen Tores und ein einzigartiges Flussdelta mit der größten Schilflandschaft der Erde. Die Donau ist ein wichtiger Wasserweg und ein modern gemanagter Fluss. Doch trotz aller Veränderungen hat sie auch das Flair einer Welt von gestern behalten. Sie ist bis ins 21. Jahrhundert voller wilder Geheimnisse und wunderbarer Landschaften. Nirgends wird das so sichtbar wie an ihrem Anfang. Denn die Donau beginnt offiziell dort, wo andere Flüsse enden: an ihrer Mündung. Am alten Leuchtturm von Sulina bei Kilometer null. (Text: BR Fernsehen) Die Donau – Lebensader Europas: Zwischen Flut und Frost (Forest, Flood and Frost)
45 Min.Die Donau durchfließt unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter – alles unter dem Einfluss des Wetter- und Klimageschehens. Wo die Donau entlangfließt, beherrscht sie die Natur und bestimmt das Leben der Menschen. Sie ist ein wichtiger Wasserweg und ein modern gemanagter Fluss, doch trotz aller Veränderungen behielt die Donau das Flair einer Welt von Gestern. Entlang der Donau herrscht nie Stillstand. Hochwasser und Dürreperioden bestimmen das Leben am großen Strom ebenso wie die Jahreszeiten.Sie steuern Vogelzug, Paarungs- und Brutperioden, Jagdsaison und Winterruhe. Wo die Donau fließt, beherrscht sie die Natur und bestimmt das Leben der Menschen. In der charakteristischen Steppenlandschaft der Puszta machen Millionen von Zugvögeln auf ihrer Reise in den Süden Rast. Gänse und Kraniche landen in der ungarischen Tiefebene. Es ist ein Schauspiel, das sich seit Urzeiten hier abspielt. Ausgezehrt von der langen Reise machen sie Rast, um frische Kräfte zu sammeln. Sie bleiben so lange, bis strenger Frost sie zum Weiterflug in den Süden zwingt. Ein ständiges Thema an der Donau und ihren Nebenflüssen ist Hochwasser. Für die dschungelartigen Auwälder ist es lebenswichtig, für viele Menschen eine Bedrohung. Innerhalb von oft nur wenigen Stunden kann die Donau ungeheure Zerstörungen anrichten. Vielerorts wurde der Fluss stark verändert, begradigt und mit Dämmen versehen. Flutkatastrophen konnten damit jedoch nicht verhindert werden. Der große Strom ist immer noch eine unbändige Naturgewalt. Doch es gibt Ausnahmen. Versteckt in den natürlichen Uferwäldern der Save, des wasserreichsten Zuflusses der Donau, liegt das kroatische Dorf Cigoc. Über Nacht kann hier das Wasser um zehn Meter steigen. Dann werden auch die Höfe überschwemmt. Doch hier kämpft man nicht gegen den Fluss. Menschen und Tiere haben gelernt, mit der Natur in Harmonie zu leben. Sie lassen den Fluten genug Raum, sich auszudehnen und zu beruhigen. Die Weiden stehen dann zwar auch unter Wasser, doch die Tiere haben sich daran angepasst. (Text: BR Fernsehen)
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