Folge 8

    • 1912 – Der Untergang der Titanic

      Folge 8
      14. April 1912, kurz vor Mitternacht: Zum Abschluss des Zehn-Gänge-Menüs wird Mokka gereicht. Die Kapelle spielt einen Walzer. Urplötzlich rammt das größte Luxus-Schiff der Welt – die Titanic – einen gewaltigen Eisberg. An sechs Stellen wird das Schiff aufgeschlitzt. Es sinkt zu den Klängen des todes-trotzigen Salon-Orchesters. „Die Titanic sah aus wie ein riesiger Glühwurm“, erinnert sich Charlotte Collier. „Licht in jeder Kabine, auf allen Decks, allen Mastspitzen.“ Dann neigt sich der Rumpf nach vorn, die Brücke taucht in den Ozean, die Lichter
      erlöschen. Wie ein Turm hebt sich das Heck in die Höhe. Schreiend stürzen die Menschen in die kalte Tiefe. 1.500 Passagiere kommen ums Leben.
      Charlotte Collier überlebt – doch die schrecklichen Bilder haben sich für immer in ihr Gedächtnis eingebrannt. Nach Jahrzehnten riesiger technischer Fortschritte glaubten die Menschen damals, die Natur beherrschen zu können. „Daran hat sich nichts geändert“, so Harvard-Professor Steven Biel. „Noch immer nehmen wir Naturgewalten auf die leichte Schulter. Doch die Natur wird nie unser Untertan sein.“ (Text: Phoenix)

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