Die Museumsratten

    Die Museumsratten

    Augsburger Puppenkiste

    D 1967–1972
    9 Episoden
    Deutsche Erstausstrahlung: 22.01.1967 ARD

    Die Museumsratten sind die beiden Rattenkinder Franz-Josef und Karl-Theodor, die mit ihrem Papa, Friedrich-Wilhelm, die verschiedensten Museen besuchen. Mit dabei sind die Siebenmeilen-Stiefel, die sie in der ersten Folge im Ledermuseum erhalten. (Text: Kevin Nolting)

    Die Museumsratten – Kauftipps

    Die Museumsratten – Community

    Susi Heilig (geb. 1959) am 12.10.2005: Ich hätte gerne gewußt welche Folge der Museumsratten auf welcher DVD ist, habe durch Freunde bereits Folgen 3,7,8,9 aber mir fehlen da noch welche, es würde reichen wenn die Folgen nummer und Titel von einzel DVD oder Nummer und Fankiste dabeisteht. Diese DVD möchte ich gerne einem sehr großen Fan und Freund der Augsburger Puppenksite zum Geburtstag schenken. Bitte helft mir und schreibt auf meine mail, danke!!
    Grüner Blitz (geb. 1984) am 27.04.2005: Hallo! Ich finde die Museumsratten auch sehr schön und sehr unterhaltsam. Ich habe di achte und neunte Episode auf DVD!
    Michael Heberer (geb. 1963) am 07.02.2005: Jaa! Jetzt gibt's die Museumsratten endlich auf DVD ! In welcher Folge aber besuchen die Museumsratten das Offenbacher Ledermuseum ? Leider nicht auf den DVD's vermerkt, wer kann weiterhelfen . . . . . ? Ein "Exil" Offenbacher
    Christoph Püngel (geb. 1990) am 16.08.2004: HURRA! DIE MUSEUMSRATTEN KOMMEN AUF DVD! Auf den DVDs "Jim Knopf und die wilde 13", "Kommt ein Löwe geflogen", "Urmel spielt im Schloss" und "Schlupp vom grünen Stern" die am 19.08.2004 auf den Markt kommen, wird je eine Folge der Museumsratten sein. Die restlichen 5 Folgen sind dann in der Fan-Kiste enthalten, die am 8.10.2004 erscheint. Das warten hat sich also gelont. Ich als großes Fan der Augsburger Puppenkiste freue riesig da ich die Museumsratten noch nie gesehen habe. HURRA!!!!!!!! Gruß Kalle Wirsch :-)
    Dr. Bernd Scharinger (geb. 1959) am 30.06.2004: Das Tolle war auch der Siebenmeilenstiefel, mit dem die drei Museumsbesucher immer wieder weiterzogen. Schade dass es die Folgen wohl auch nicht auf Video oder DVD gibt.

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    9 tlg. dt. Marionettenreisereihe aus der Augsburger Puppenkiste von Harald Schäfer und Manfred Jenning.

    Vater Friedrich-Wilhelm und seine Söhne Karl-Theodor und Franz-Josef sind Museumsratten. Ihnen geht es vor allem um Wissen, nicht ums Fressen. Theoretisch jedenfalls. Natürlich haben die beiden Jungratten auch beim Besuch von Museen vor allem Leckereien im Kopf. Auf ihrer ersten Station, dem deutschen Lederwarenmuseum Offenbach, finden sie ein paar Stangenreiterstiefel, die sich als Siebenmeilenstiefel herausstellen. Darin können die Ratten nun sehr bequem z. B. nach Nürnberg (Verkehrsmuseum), Hannover (Till-Eulenspiegel-Museum) oder gar nach Wien (Heeresgeschichtliche Museum) reisen – wie von Zauberhand bewegt schieben sich die Stiefel durch die Straßen, in einem sitzt der Papa, im anderen die beiden Jungs. Gelegentlich reisen sie auch auf noch abenteuerlicheren Wegen: Von Wien aus reiten sie auf Kanonenkugeln nach Berlin, und das nur, um dort von der Leseratte Johann-Wolfgang durchs Musikinstrumentenmuseum geführt zu werden. Johann Wolfgang ist der Vater der Ballettratte Mizzerl, außerdem begegnen sie noch der Wasserratte Fietje.

    Die pädagogische Idee war ebenso schlicht wie wirksam: Mit Hilfe der äußerst sympathischen und niedlichen Ratten machten die jungen Fernsehzuschauer lehrreiche Rundgänge durch jeweils ein Museum. Als Identifikationsfiguren und Kontrast zum dozierenden Papa dienten die beiden Jungs, die eigentlich gar nicht so dringend lernen wollten und dauernd Schabernack trieben. Schon im Titellied singt der Alte: „Euch fehlt nur eins, das ist der Wissensdurst“, und die frechen Kleinen singen zurück: „Viel lieber wäre uns ‚ne dicke Wurst.“ Es beginnt mit den Worten: „Franz-Josef und Karl-Theodor und Friedrich-Wilhelm, der Papa. Die stellen sich heut‘ gerne vor als Museumsrattenchor.“ Die Reihe war keine typische Produktion der Puppenkiste. Der Vorspann mit Kiste und Vorhang fehlte, und die Marionetten bewegten sich nicht auf der Bühne, sondern in der realen Welt. Mehrere menschliche Rollen wurden von den beiden Autoren der Reihe, Harald Schäfer und Manfred Jenning, gespielt.

    In den letzten beiden Folgen der Reihe sind die beiden Rattenkinder nicht nur sichtbar älter geworden, sondern auch erstmals in Farbe zu sehen.

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