Die Kinder von Golzow

    Die Kinder von Golzow

    DDR/D 1961–2007

    Diese Dokumentation ist die umfangreichste Langzeitbeobachtung der Filmgeschichte. Seit 1961 verfolgten Barbara und Winfried Junge die „Lebenswege der Kinder von Golzow“. Alle wurden kurz nach dem Mauerbau in ihrer Heimat am Oderbruch eingeschult. Eine Dokumentation über das Leben in der DDR und nach der Zeit der Wende. Die Langzeitstudie steht inzwischen im Guinness-Buch der Rekorde. (Text: TV Spielfilm)

    Die Kinder von Golzow auf DVD

    Die Kinder von Golzow – Community

    Rolf-Dieter (geb. 1947) am 30.01.2013: Im Westen geboren und gelebt, füllt sich allmählich für mich, vor allem auch Dank solch toller Dokumentation und ähnlicher Sendungen im MDR und RBB und regelmäßiger Besuche, der große weiße Fleck östlich dieser ehemaligen widerwärtigen Trennungslinie, mit lebendigen Eindrücken. Mein herzlicher Dank gilt hier natürlich besonders den mutigen Golzowern, von denen ich erneut ein großes Stück über das wirkliche Leben in unserer jetzt wieder gemeinsamen Heimat erfahren und gelernt habe. Auch wenn der Einblick ins Leben vielen oft zu intim war, viele Fragen vielleicht besser nicht oder anders gestellt worden wären, in der Summe war es aber in Ordnung und vor allem so wichtig für das Verstehen. Ein absolutes Fernseh-"Hochlicht"
    Ina (geb. 1958) am 11.08.2011: Sehr interessante Serie - ich habe alles gesehen ! Bemerkenswert ist der veränderte Tonfall während der Dreharbeiten. Erst sehr hoffnungsvoll-sozialistisch, dann werden die Jugendlichen und Jungerwachsenen sehr durchschaubar befragt, während und kurz nach der Wende immer Suggestivfragen. Man hat den Eindruck, Jung will Bedauern hören, er freue sich über Ängste und Hoffnungslosigkeit. Aber es dauert nicht lange und für die Golzower geht es aufwärts, damit entschärft sich auch der Ton. Angesichts der Bilder fragt man sich: was wäre geschehen, wenn die Wende NICHT gekommen wäre ? Man sollte nichts beschönigen: es war schon eine trostlose Gegend, dieses Golzow....
    Helmuth (geb. 1947) am 28.07.2011: ein gerade für "wessis" wie ich einer bin ,bemerkenswertes projekt!da gab es doch viele einblicke des lebens in der ddr. das viele der ex schüler nach der wende nicht mehr mitmachen wollten ist für mich verständlich. wer gibt schon gern sein leben preis wenn es nach eigener meinung nicht rund läuft! das ist doch sehr verständlich! meine hochachtung gilt denen die bis zum schluß mitgemacht haben, danke an diese mutigen golzower !- ich war vor ein paar jahren im museum , meine frau und ich durften elke kennenlernen. elke ,wenn du es hier lesen solltest, nochmal herzlichen dank für deine ausführungen und erklärungen
    Fernsehsenf am 11.07.2011: Ist das noch aktuell? Jedenfalls hat Uwe recht, die Episode mit dem Agrarpiloten kommt im 1. Teil von "Und wenn sie nicht gestorben sind..." vor. Der Teil lief kürzlich im MDR und auch nochmal kommenden Donnerstag (14. Juli 2011) um 23:15 Uhr beim RBB. Wenn man da genau aufpasst, müsste das mit dem Jahr doch rauszukriegen sein. :-)
    Peter (geb. 1970) am 30.06.2010: Meine Frau und ich waren während unseres Berlinurlaubes in Golzow. In dem Filmmuseum wird nicht nur umfangreiches Material aus den gesendeten Filmen ausgestellt, sondern auch weiter aufbereitet. Von insgesamt 400 Kilometer (!) Film wurden nur ca. 70 km verwertet. Es wird also weitere Filme geben... die allerdings nur im Filmmuseum gezeigt werden, weil die Rechte u.a. bei der DEFA-Stiftung liegen. Zur Erklärung: Ich kannte "Die Kinder von Golzow" bisher nicht und bin erst durch meine Frau, die selbst in der DDR aufwuchs, darauf gekommen. Das Museum wird von einer ehemaligen Teilnehmerin des Projektes betreut, die von Frau Junge in die Schnittarbeit eingeführt wurde und noch wird.

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