Aber Vati!

    Aber Vati!

    DDR 1974–1979
    Deutsche Erstausstrahlung: 01.01.1974 DDR1

    Der Witwer Erwin Mai ist in seinem Betrieb ein angesehener Meister – tatkräftig, rührig und voller Ideen. Zu Hause jedoch lässt er gern Fünfe gerade sein. Seine Schwester Elsbeth, die ihm den Haushalt führt, hält ihn für einen ausgemachten Versager, vor allem in punkto Erziehung seiner beiden elfjährigen Sprösslinge. Und in der Tat, die Zwillinge Kalle und Kulle fangen an zu verlottern. Mit ihren Streichen bringen sie die Lehrer in der Schule und ihre erwachsenen Mitbürger im Wohngebiet allmählich zur Verzweiflung. Tante Elsbeth macht sich verständlicherweise Sorgen. Sie beschließt energisch, Erwin schnellstens wieder zu verheiraten. Auf das Ergebnis ihrer Bemühungen darf man gespannt sein, da sich nicht nur Vater Erwin, sondern auch seine beiden Rangen tatkräftig zur Wehr setzen. (Text: MDR)

    Aber Vati! auf DVD

    Aber Vati! – Community

    Lene (geb. 1961) am 19.04.2014: Als die Serie das erste Mal lief, habe ich sie nicht gesehen, umso mehr liebe ich sie heute. Ich schaue sie nicht nur, sondern sauge förmlich jede Szene intensiv auf. Es ist, als wäre die Zeit stehengeblieben und ich wieder Teenager - einfach nur unendlich schön. Dabei kommen viele Erlebnisse und Erinnerungen zurück:

    Die Bekleidung: die qualitativ bedeutend besser als so manch labriges Shirt von heute war!

    Der Umgang mit den Mitmenschen: Es gab noch Hausgemeinschaften, wo sich nicht jeder selbst der Nächste war. Lustig und zum Schmunzeln: Die Verkaufskraft an der Bockwurstbude im Tierpark. Ja, so war es wirklich - Kinder wurden nicht immer gleich berücksichtigt!

    Die Orte: z. B. der Fernsehturm, die Weltzeituhr, die Brunnen, das Centrum Warenhaus, das Hotel "Stadt Berlin", der gesamte Alex - ich liebe ihn - er ist zwar nicht so schön, aber meine Heimat! Auch heute noch komme ich hier täglich vorbei. Wer kam nur auf die blöde Idee, die Parkfläche neben dem Fernsehturm einzustampfen und mit einem überhaupt nicht dahin passenden verglasten Gebäude zu ersetzen? Auch das Kinogebäude ersetzt ein ehemaliges Bauwerk, in welchem ich früher immer zur Disco war. Die Rathauspassagen gammeln vor sich hin und die Markthalle (später Berlin Carree) wird nun auch für Kaufland umgebaut, vom neuen Kaufhof ganz zu schweigen - ein hässliches Gebäude! Auch die Straßenbahn, die jetzt wieder über den Alex fährt - eine Katastrophe! Vom ehemaligen Charme des Alex ist leider nichts mehr übrig. Umso wehmutsvoller sehe ich mir die alten Serien an, wo für mich die Welt noch in Ordnung, wenngleich auch nicht alles richtig war.

    Der Kulturpark Plänterwald: hier war ich damals auch sehr oft (als kinderreiche Familie hatten wir Freikarten, die abgefahren werden wollten). Es ist eine Schande, was aus diesem herrlichen Park geworden ist! Schön ihn in dieser Serie mal wieder lebendig zu sehen.

    Diese Serie werde ich mir immer und immer wieder ansehen - sie ist einfach super
    Sven (geb. 1962) am 06.01.2013: Eine Serie die immer an die eigene Kindheit erinnert!Zumal die Jungs das selbe Alter hatten und wie ich Berliner sind.Ich wahr mit mein Bruder auch viel im Plänterwald zu der Zeit.Der vierte Teil wurde 5Tage nach mein 18.Geburstag am 25.08.1979 ausgestrahlt und alle wollten Fernsehen bei meiner Party.Schön das jetzt auch alle Teile auf DVD sind.Der 4-Teiler ist auch für jüngere Leute zu Empfehlen.Viel Spass
    Axel (geb. 1969) am 31.07.2010: Hallo

    weiss zufällig jemand wie die Musik im letzten Teil heisst, wo Vater Erwin bei Jörg ins Zimmer kommt wo er sich gerade Silbenrätzel für Uwes abgelegte Freundin ausdenkt?

    Danke!!!
    Tserclaes (geb. 1969) am 19.01.2010: Die 4er DVD Box kommt am 07.05. vom Studio Hamburg *freu*
    Tserclaes (geb. 1969) am 15.01.2010: Hallo,

    im Rahmen des DDR TV Archivs wird Aber Vati wahrscheinlich im Mai 2010 erscheinen.

    Grüße Tserclaes

    Aber Vati! – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    1974; 1979. 4-tlg. DDR-Familienkomödie von Klaus Gendries.

    Der Witwer Erwin Mai (Erik S. Klein) lässt seinen Haushalt verlottern. Zumindest glaubt das seine Schwester Elsbeth Schorn (Marianne Wünscher) und kümmert sich deshalb um ihn und seine elf Jahre alten Söhne, die ungezogenen Zwillinge Kalle (Rolf Lemcke) und Kulle (Ralf Lemcke). Vor allem aber versucht Elsbeth, Erwin wieder unter die Haube zu bringen. Der wehrt sich zunächst, heiratet dann aber Monika Büttner (Helga Labudda).

    In einer Fortsetzung fünf Jahre nach dem ursprünglichen Dreiteiler herrscht glücklicher Familienalltag, und Monika und Erwin haben noch eine Tochter bekommen.

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